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3W Power S.A. einigt sich mit Hauptgläubigern der Anleihe auf wesentliche Grundsätze der Restrukturierung

Anleihegläubigerversammlung wird für den 9. April 2014 einberufen

3W Power S.A., Holdinggesellschaft von AEG Power Solutions B.V., einem weltweit führenden Hersteller von leistungselektronischen Systemen und Lösungen für die industrielle Stromversorgung und erneuerbare Energieanwendungen, gibt bekannt, dass sich die Gesellschaft heute Morgen mit Hauptgläubigern ihrer Anleihe in Höhe von 100 Mio. Euro (ISIN DE000A1A29T7, 3W9A) auf wesentliche ökonomische Grundsätze einer finanziellen Restrukurierung geeinigt hat. Die Vereinbarung unterliegt der Zustimmung der kommenden Anleihegläubigerversammlung.

Die Gesellschaft beruft für Mittwoch, den 9. April 2014, eine Anleihegläubigerversammlung in Frankfurt am Main ein. Die Agenda, welche zur Diskussion und Abstimmung steht, beinhaltet:

- Genehmigung des Restrukturierungsplans;
- Ernennung von Team Treuhand GmbH zum gemeinsamen Vertreter der Anleihe und zum Repräsentant der Anleihegläubiger in Verbindung mit der Durchführung und Umsetzung der Anleiherestrukturierung.

Die Hauptelemente des Restrukturierungsplans umfassen einen Debt-to-Equity-Swap von 50 Prozent des ausstehenden Anleihenennwerts, die Ausgabe einer neuen Anleihe in Höhe von 50 Mio. Euro, eine Barkapitalerhöhung in Höhe von 4 Mio. Euro (gerundet) mit Bezugsrecht für heutige Aktionäre sowie die Umsetzung eines umfangreichen operativen Restrukturierungsprogramms. AEG PS schlägt den Anleihegläubiger vor, den Nennwert der Anleihe plus die aufgelaufenen Zinsen in 90 Prozent des Eigenkapitals per Sacheinlage plus eine neue Anleihe mit einem Nominalvolumen von 50 Mio. Euro umzutauschen. Die neue Anleihe ist durch Tochtergesellschaften besichert und garantiert und wird von wesentlich verbesserten Covenants profitieren. Sie ist im Jahr 2019 fällig und hat einen bereinigten progressiven Zinssatz mit halbjährlichen Kuponzahlungen. Bedeutende institutionelle Anleihegläubiger haben diesen Bedingungen vorab zugestimmt. In Zusammenhang mit diesem ersten Schritt wird sich der Anteil der bestehenden Aktionäre auf 10 Prozent des Eigenkapitals reduzieren.

AEG PS wird eine Barkapitalerhöhung durchführen. Heutigen Aktionären wird ein Bezugsrecht auf die neuen Aktien für einen Gesamtpreis von 4 Mio. Euro (gerundet) gewährt. AEG PS ist bestrebt, Aktien, welche nicht durch das Bezugsrecht gezeichnet worden sind, an Dritte zum gleichen Preis auszugeben. Darüber hinaus wird AEG PS ein Management-Incentive-Programm zur nachhaltigen Verbesserung des Eigenkapitalwertes, und damit der Recovery für Anleihegläubiger, einführen. Sobald die Anleihegläubiger dem Restrukturierungsplan zugestimmt haben und der Beschluss vollziehbar ist, werden die Aktionäre über den Restrukturierungsplan abstimmen. Nach der Verwässerung werden Anleihegläubiger 60 Prozent des restrukturierten Eigenkapitals halten. Das Board of Directors und Hauptaktionäre des Unternehmens unterstützen das Finanzrestrukturierungskonzept vollumfänglich.

Es wird erwartet, dass sich der finanzielle Ausblick der Gruppe nach der Umsetzung der finanziellen und operativen Restrukturierungsprogramme verbessert. Das Management prognostiziert einen Umsatz von 219 Mio. Euro in 2014, 224 Mio. Euro in 2015 und mehr als 240 Mio. Euro in 2016. Das EBITDA (nach außerordentlichen Aufwendungen) soll von antizipierten negativen 24 Mio. Euro in 2014, auf positive 17 Mio. Euro in 2015 und mehr als 20 Mio. Euro in den darauffolgenden Jahren steigen. Zum Ende des Fiskaljahres 2014 erwartet das Unternehmen einen Kassenbestand von ca. 20 Mio. Euro. Ausgehend von 1.521 Mitarbeitern per Ende 2013 wird die Gesamtmitarbeiterzahl durch Mitarbeiterabbau und Verkäufe im Laufe dieses Jahres auf ca. 900 sinken.


www.fixed-income.org
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