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Der Einfluss des US-Iran-Konflikts auf die Finanzmärkte

von Michael Hünseler, Chief Investment Officer, LBBW AM

Michael Hünseler © LBBW AM

Die Eskalation im USA-Iran-Konflikt ist derzeit das domi­nierende Thema an den Finanz­märkten. Wir sehen dabei insge­samt plausible und konsis­tente Reaktionen: Globale Aktien geben moderat nach, während Öl, Gas und Gold deutlich zulegen. Anleihe­renditen bewegen sich in einem Spannungs­feld zwischen der Flucht in Sicherheit und wachsenden Inflations­sorgen infolge der steigenden Energie­preise.

Ölpreis
Der Ölpreis stellt die Weichen für die weitere Marktdynamik. In unserem Basisszenario gehen wir von einem verkraftbaren Anstieg aus. Die Bandbreite ist allerdings groß, abhängig von der Entwicklung im Mittleren Osten: von rund 65 US-Dollar bei keiner weiteren signifikanten Konfrontation, etwa 80 US-Dollar bei der Intensivierung des Konflikts bis hin zu 110 US-Dollar, falls die Straße von Hormus zeitweise geschlossen würde. In einem Regimewechsel-Szenario sehen wir einen Korridor von 60 US-Dollar (geordnet, drei bis sechs Monate) bis 70 US-Dollar (ungeordnet).

Allokation und Positionierung
Für die Positionierung ist wichtig, wie sich die aktuelle Situation im Markt widerspiegelt. Trotz der Belastung sehen wir bislang eher Rotationen statt Liquidationen – das ist in Stressphasen ein konstruktiver Unterschied. Zudem werden Aktienmärkte von einer zunehmenden Breite unterstützt. Die Abhängigkeit von Mega-Caps ist zwar weiterhin hoch, nimmt aber graduell ab. In diesem Umfeld bleiben Branchen- und Titelselektion zentral. Eine ausgewogene Allokation über Aktien, Anleihen, Rohstoffe und Währungen hinweg – kombiniert mit einer konsequenten Diversifikation – ist ein effizienter Schutz gegen exogene Schocks. Wie stark Anleihen in diesem Umfeld stabilisieren, hängt dabei wesentlich davon ab, wie stark ein höherer Ölpreis den Inflationsdruck steigert.

www.fixed-income.org


 

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