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IMMOFINANZ: Operatives Ergebnis 2014/15 verbessert, aber Konzernergebnis von Bewertungseffekten deutlich belastet

Die IMMOFINANZ erwirtschaftete vorläufigen Zahlen zufolge im Geschäftsjahr 2014/15 ein operatives Ergebnis von EUR 316,5 Mio. Dies ist ein Plus von 17% gegenüber dem Vorjahreszeitraum (2013/14: EUR 270,5 Mio.). Gestiegene Ergebnisbeiträge aus Immobilienverkäufen und aus der Immobilienentwicklung konnten dabei den erwarteten Rückgang beim Ergebnis aus Asset Management, der auf temporär geringere Mieterlöse in Russland sowie Immobilienverkäufe zurückzuführen ist, deutlich überkompensieren.

Trotz dieser positiven Entwicklung ist das Konzernergebnis im Gesamtjahr mit voraussichtlich EUR -361,4 Mio. negativ (Vorjahr: EUR 72,0 Mio. bzw. EUR 176,9 Mio. inkl. 100% BUWOG). Ausschlaggebend dafür sind vor allem die aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Russland, die sich in der Bewertung der Moskauer Shopping Center niederschlagen, sowie Abwertungen bei einigen osteuropäischen Büroimmobilien aufgrund des kompetitiven Marktumfelds oder anstehender Modernisierungsarbeiten. Zudem hat sich das Finanzergebnis im Jahresvergleich deutlich verringert, was überwiegend auf unbare negative Wechselkurseffekte aus der Bewertung der USD-Finanzierungen der Moskauer Shopping Center sowie einen negativen unbaren Effekt aus der Bewertung der Umtauschanleihe auf BUWOG-Aktien zurückzuführen ist.

Die Ergebnissituation im zurückliegenden Geschäftsjahr sowie die mit Ungewissheit behaftete weitere Einschätzung für Russland sind ausschlaggebend dafür, dass der Vorstand der IMMOFINANZ der Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2014/15 keine Dividende vorschlagen wird.

Die IMMOFINANZ wird die finalen Zahlen für das Geschäftsjahr 2014/15 wie geplant am 6. August 2015 nach Handelsschluss an der Börse Wien veröffentlichen. Am 7. August 2015 wird der Vorstand zudem zur künftigen Ausrichtung des Immobilienkonzerns Stellung nehmen.

www.fixed-income.org

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