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Nordex erhöht Jahresziel nach starkem dritten Quartal

Umsatz steigt um 21% auf 1.266,6 Mio. Euro, EBIT auf 59,9 Mio. Euro fast verdoppelt

In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres hat die Nordex- ihren Umsatz um 20,5 Prozent auf EUR 1.266,6 Mio. erhöht (9M/2013: EUR 1.050,7 Mio.). Positiv auf diese Entwicklung hat sich vor allem das deutlich anziehende Geschäft in der Region Amerika ausgewirkt, das sich im Volumen mehr als verdoppelte. Gleichzeitig ist der Umsatz in der Hauptabsatzregion EMEA (Europa plus Südafrika) nochmals um fast neun Prozent auf über EUR 1,0 Mrd. gewachsen. Weltweit stieg das Volumen der neu errichteten Kapazität um 15,6 Prozent auf 1.068 Megawatt (M9/2013: 924 MW). Zudem hat Nordex die Produktionsleistung im Bereich Turbinenmontage um über sieben Prozent auf 1.076 MW (9M/2013: 1.002 MW) erhöht und damit die Auswirkungen aus dem Serienstart der Generation Delta überkompensiert.

Das operative Ergebnis des Konzerns verdoppelte sich in den ersten neun Monaten 2014 nahezu auf EUR 59,9 Mio. (Vorjahr: EUR 31,0 Mio.) und lag mit einer Marge von 4,7 % (Vorjahr: 3,0 %) voll im ursprünglich prognostizierten Zielkorridor. Isoliert betrachtet hat Nordex im dritten Quartal eine EBIT-Marge von 5,1 % erreicht. Wesentliche Grundlage hierfür waren Skaleneffekte. So sind die Strukturkosten vor Abschreibungen mit 1,6 % im Verhältnis zum Umsatz unterdurchschnittlich gestiegen. Bei einem gleichzeitig verbesserten Finanzergebnis stieg der Konzerngewinn auf EUR 28,0 Mio. (Vorjahr: EUR 5,3 Mio.).

Auch die Bilanzstruktur konnte Nordex erwartungsgemäß weiter stärken. So erhöhte sich die Summe aus liquiden Mitteln und kurzfristig verfügbaren Festgeldern um EUR 84,0 Mio. auf EUR 417,0 Mio. Die Netto-Liquidität stieg auf EUR 263,4 Mio. (30.12.2013: EUR 140,3 Mio.). Diese Entwicklung ging auf das strikte Liquiditäts-Management zurück, das sich auch in einer weiterhin verbesserten Working-Capital-Quote von -3,4 % ausdrückt (31.12.2013: 2,2 %). Der Free Cashflow stieg auf EUR 119,8 Mio. (31.12.2013: EUR 23,8 Mio.).

Die Auslastung der Gruppe ist bis weit in das Jahr 2015 hinein gesichert. Dafür haben der auf EUR 1.253 Mio. gestiegene Auftragseingang (Vorjahr: EUR 1.186 Mio.) und der hohe Bestand an verbindlichen Lieferaufträgen gesorgt. Die Book-to-Bill-Quote lag bei positiven 1,1 Punkten. Der aktuelle Auftragsbestand hat sich damit zum Bilanzstichtag auf EUR 1.354 Mio. erhöht (31.12.2013: EUR 1.259 Mio.).

Auf Basis der guten Entwicklung im laufenden Jahr bestätigt der Vorstand seinen grundsätzlich positiven Ausblick für das Geschäftsjahr 2014. Konkret soll der Umsatz eine Bandbreite von EUR 1,65 Mrd. bis EUR 1,75 Mrd. (zuvor: EUR 1,5 Mrd. bis EUR 1,6 Mrd.) erreichen. Für die EBIT-Marge erwartet Nordex das Erreichen der oberen Hälfte des zuvor prognostizierten Zielkorridors - das heißt nunmehr 4,5 bis 5,0 %. Zudem will die Gesellschaft zum Jahresende mindestens ein ausgeglichenes Working-Capital (zuvor: < 5%) und einen positiven Free Cashflow erzielen. Nordex-CEO Dr. Jürgen Zeschky: "Wie erwartet haben wir im Laufe dieses Jahres wesentliche Kennzahlen verbessert und gehen auch für das vierte Quartal von einer anhaltend guten Entwicklung aus."


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