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Hahn Immobilien und Beteiligungs AG steigert Konzernergebnis deutlich

In einem stabilen wirtschaftlichen Umfeld konnte die Hahn Gruppe ein erfolgreiches Geschäftsjahr abschließen. Die Ertragskraft des Konzerns hat sich gegenüber dem Vorjahr weiter verbessert. Damit verfestigte sich der im Jahr 2010 begonnene Aufwärtstrend bei der Ergebnisentwicklung des Konzerns.

Michael Hahn, Vorsitzender des Vorstands: 'Das Geschäftsjahr ist sehr zufriedenstellend verlaufen. Insbesondere bei institutionellen Kunden verzeichneten wir eine durchweg hohe Investitionsnachfrage, die wir mit zahlreichen Fondszeichnungen und einem neu begonnenen Joint-Venture erfüllen konnten. Aufgrund der erfolgreichen Verschlankung der Konzernstrukturen und der weiteren Optimierung der Geschäftsprozesse ist das Unternehmen auch für das aktuelle Geschäftsjahr gut aufgestellt.'

Die Hahn Gruppe hat im abgelaufenen Geschäftsjahr rund 88 Mio. Euro Eigenkapital bei privaten und institutionellen Anlegern eingeworben. Dies entspricht einem Anstieg um 57 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert (56 Mio. Euro).

Das im Jahr 2012 von institutionelle Kunden eingeworbene Eigenkapital belief sich auf 60 Mio. Euro. Hierbei handelte es sich um Zeichnungsaufträge für den Luxemburger Fonds HAHN FCP-FIS German Retail Fund. Das Brutto-Fondsvermögen des HAHN FCP lag zum Jahresende bei 429 Mio. Euro. Das insgesamt gezeichnete Eigenkapital erhöhte sich zum Bilanzstichtag auf 261,5 Mio. Euro (Vorjahr: 201,5 Mio. Euro).

Im Privatkundengeschäft wurden 28 Mio. Euro Eigenkapital über Publikumsfonds und Private Placements eingeworben (Vorjahr: 35 Mio. Euro). Zwei geschlossene Immobilienfonds, ein Publikumsfonds und ein Private Placement, wurden im Berichtsjahr neu aufgelegt.

Im vierten Quartal 2012 gründete die Hahn AG zusammen mit einer deutschen Immobiliengesellschaft ein Gemeinschaftsunternehmen. Das unter dem Namen 'RREBO' geführte Joint-Venture erwarb ein Value-Add-Portfolio, bestehend aus 16 Einzelhandelsimmobilien mit einem Investitionsvolumen von 137 Mio. Euro. Der JV-Partner brachte 50 Prozent des benötigten Eigenkapitals ein. Die Immobilien haben sich bereits vorher im Management der Hahn Gruppe befunden. RREBO markiert einen wichtigen Schritt in der Unternehmensentwicklung: Zukünftig werden die Beteiligungserträge ein fester Bestandteil des operativen Geschäfts über den in einem dritten Konzernsegment 'Beteiligungen' berichtet wird.

Das verwaltete Immobilienvermögen der Hahn Gruppe erhöhte sich auf 2,30 Mrd. Euro (Vorjahr: 2,25 Mrd. Euro). Bei einer anhaltend hohen Flächennachfrage im Einzelhandel konnte die Hahn Gruppe ihre Vermietungsleistung mit rund 136.000 m² (Vorjahr: 101.000 m²) um 35 Prozent steigern. Die Vermietungsquote im Immobilienportfolio verbesserte sich zum Bilanzstichtag gegenüber dem Vorjahr ebenfalls von 97,9 auf 98,4 Prozent.

Geschäftsentwicklung 2012

Das Ergebnis aus der Veräußerung und Vermittlung von Immobilien war aufgrund geringerer Transaktionsumsätze und Einmalerlöse mit 3,14 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr (7,43 Mio. Euro) rückläufig. Demgegenüber erhöhten sich aber die nachhaltigen Managementerlöse um erfreuliche 13,6 Prozent auf 9,2 Mio. Euro. Ebenfalls positiv entwickelte sich der Gewinn- und Verlustanteil an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen. Die hier erzielten 3,11 Mio. Euro (Vorjahr: - 0,29 Mio. Euro) resultierten im Wesentlichen aus der Erstkonsolidierung von Immobilienbeteiligungen.

Der Rohertrag im Konzern verbesserte sich um 9,3 Prozent auf 17,7 Mio. Euro. Der Personalaufwand belief sich auf 6,3 Mio. Euro (Vorjahr: 6,5 Mio. Euro). Im Vergleich zu Vorjahresperiode gab es keine außerordentlichen Aufwendungen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich von 6,0 auf 7,1 Mio. Euro. Der Anstieg begründete sich u.a. in höheren Rechts- und Beratungskosten, die im Zusammenhang mit Immobilienakquisitionen des RREBO-Joint-Ventures standen.

Das Finanzergebnis lag bei -2,3 Mio. Euro (Vorjahr: -1,7 Mio. Euro). Die höheren Zinsaufwendungen gingen einher mit einer Ausweitung der Bilanzsumme. Da in der Vorjahresperiode noch Körperschaftssteuerbelastungen im Rahmen einer Fondsplatzierung angefallen sowie im Jahr 2012 positive Steuereffekte zu verzeichnen waren, stellten sich die Steuern vom Einkommen und Ertrag mit +0,9 Mio. Euro besser als im Vorjahr (-0,7 Mio. Euro) dar. Das Konzernergebnis nach Steuern lag bei 2,6 Mio. Euro. Dies entspricht einem Ergebnis je Aktie von 0,20 Euro (Vorjahr: 0,08 Euro).

Die Bilanzsumme zum 31. Dezember 2012 erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 26,7 Prozent auf 97,9 Mio. Euro. In Verbindung mit diesem Anstieg lag die Eigenkapitalquote zum Bilanzstichtag bei 30,5 Prozent (Vorjahr 33,9 Prozent). Durch die im zweiten Halbjahr erfolgreich begebene Unternehmensanleihe über 20 Mio. Euro wurde zudem die Kapitalstruktur verbessert und die Bankenunabhängigkeit erhöht.

Ausblick
Die Hahn AG rechnet in 2013 mit einem unverändert positiven Umfeld für Immobilieninvestments. Im Geschäft mit institutionellen Kunden beabsichtigt die Hahn Gruppe von der verstärkten Nachfrage nach indirekten Immobilieninvestments und extern gemanagten Immobilienportfolios zu profitieren. Thomas Kuhlmann: 'Als spezialisierter Asset Manager für Einzelhandelsimmobilien bringen wir für unsere Investoren über alle Risikoklassen hinweg den entscheidenden Mehrwert ein, um in einem dynamischen Markt langfristig erfolgreich zu investieren. Für unsere Art der Dienstleistung nehmen wir eine steigende Nachfrage wahr.'

Im Privatkundengeschäft wird eine Erhöhung der Platzierungsleistung angestrebt. Michael Hahn: 'Wir erwarten von der anstehenden Regulierung durch die AIFM-Richtlinie, dass hochwertige Sachwertbeteiligungen auch von Privatkunden wieder stärker nachgefragt werden. Darüber hinaus wollen wir den Bereich individuell konzipierter Private Placements und Clubdeals weiter ausbauen.'

Trotz der schwierigen allgemeinen Rahmenbedingungen an den Finanz- und Kapitalmärkten rechnet die Hahn Gruppe für das Geschäftsjahr 2013 deshalb mit einem vergleichbar guten Konzernergebnis wie im Vorjahr. So wird ein positives Ergebnis nach Steuern in einer Bandbreite von 2-3 Mio. Euro erwartet.
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Soeben erschienen: BOND YEARBOOK 2012/13 -
Das Nachschlagewerk für Anleiheinvestoren und -Emittenten
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Mittelstandsanleihen – aktuelle Neuemissionen

Emittent

Zeichnungsfrist

Kupon

Green Bond

Neue ZWL Zahnradwerk Leipzig (NZWL)

23.09.-22.10.2026 (Zeichnung), 23.09.-21.10.2026 (Umtausch)

9,875%

nein

UBM Development

beendet

7,000%

ja

reconcept BatterieSpeicher Global

08.10.2026-28.09.2027

7,000%

nicht formal

Aream Infrastruktur Finance

bis 21.08.2027

7,250%

ja

GEPVOLT

bis 02.12.2026

8,000%

nicht formal

reconcept Windenergie Deutschland

21.05.2026-20.05.2027

7,250%

nicht formal

Arteus Energy

12.06.2026-11.06.2027

7,750%

nicht formal

European Space Ventures

n.bek.

n.bek.

nein

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