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HÖRMANN Industries mit deutlicher Umsatzsteigerung im ersten Quartal 2023

Umsatz steigt um 35,5% auf 172,1 Mio. Euro (Vorjahr: 127,0 Mio. Euro), EBITDA verbessert sich auf 5,3 Mio. Euro (Vorjahr: 1,2 Mio. Euro), EBIT auf 2,5 Mio. Euro (Vorjahr: -1,5 Mio. Euro)

HÖRMANN Industries GmbH (Unternehmensanleihe, WKN: A2TSCH) hat heute ihre Finanzergebnisse für die ersten drei Monate 2023 veröffentlicht. Im ersten Quartal erwirtschaftete die HÖRMANN Gruppe Umsatzerlöse in Höhe von 172,1 Mio. Euro, ein deutlicher Anstieg um 45,1 Mio. Euro gegenüber der Vorjahresperiode (127,0 Mio. Euro). Dabei profitierte die Gruppe im Berichtsquartal von der merklichen Erholung der Nutzfahrzeugbranche und den inflationsbedingten Preisüberwälzungen. Im ersten Quartal 2022 belastete der Ausbruch des Krieges in der Ukraine und die damit verbundenen Lieferengpässe und Produktionsunterbrechungen, speziell bei großen OEM-Kunden, die Umsatzentwicklung. Infolge der stabilisierten Geschäftslage und einer erhöhten Produktivität verbesserte sich auch das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) im ersten Quartal 2023 deutlich gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 1,2 Mio. Euro auf 5,3 Mio. Euro und das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von -1,5 Mio. Euro auf 2,5 Mio. Euro.

Johann Schmid-Davis, CFO der HÖRMANN Industries GmbH: „Im ersten Quartal hat sich die positive Entwicklung fortgesetzt, die wir bereits seit September 2022 gesehen haben. Die breite Aufstellung der HÖRMANN Industries GmbH mit vier Geschäftsbereichen ist und bleibt dabei unser stabiles Fundament, das uns auch in einem herausfordernden Marktumfeld mit hoher Inflation und Lieferkettenunterbrechungen optimistisch in die Zukunft blicken lässt. Zudem treiben wir die Neuausrichtung der HÖRMANN Gruppe voran, um unsere Ertragskraft nachhaltig und kontinuierlich zu steigern.“

Positive Geschäftsentwicklung in allen vier Geschäftsbereichen; Automotive mit Umsatzsprung von knapp 50%

Im Geschäftsbereich Automotive konnte der Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum inbesondere aufgrund der genannten Produktionsunterbrechungen im Vorjahreszeitraum von 80,0 Mio. Euro um 49,5% auf 119,6 Mio. Euro gesteigert werden. Der Bereich Communication ist ebenfalls gut in das neue Geschäftsjahr 2023 gestartet und lag mit einem Umsatz von 33,2 Mio. Euro (Vj. 35,0 Mio. Euro) weitgehend auf Vorjahresniveau und innerhalb der Planung. Der im Vorjahr stark von Lieferengpässen und Marktunsicherheiten belastete Geschäftsbereich Intralogistics konnte im ersten Quartal 2023 einen Umsatzanstieg auf 12,4 Mio. Euro (Vj. 6,9 Mio. Euro, als-ob) verzeichnen. In dem im Mai 2022 neu gegründeten Bereich liegt der Fokus im Geschäftsjahr 2023 auf einer weiteren Steigerung des Auftragseingangs und der erfolgreichen Umsatzrealisierung der mehrjährigen Projektaufträge zur Gestaltung des geplanten dynamischen Wachstums des Bereichs für die nächsten Jahre. Mit Umsatzerlösen von 6,9 Mio. Euro (Vj. 5,1 Mio. Euro) konnte auch der Geschäftbereich Engineering das Vergleichsquartal im Vorjahr übertreffen.

Der Auftragsbestand der HÖRMANN Gruppe entwickelte sich ebenfalls sehr positiv und konnte im ersten Quartal 2023 gegenüber dem 31. Dezember 2022 (461,3 Mio. Euro) um 93,8 Mio. Euro auf 555,1 Mio. Euro erhöht werden. Hiervon entfallen auf den Geschäftsbereich Communication 200,2 Mio. Euro, auf den Geschäftsbereich Intralogistics 133,7 Mio. Euro, auf den Geschäftsbereich Automotive 168,4 Mio. Euro und auf den Geschäftsbereich Engineering 52,7 Mio. Euro. Damit halten die projektorientierten Geschäftsbereiche Communication, Intralogistics und Engineering einen Auftragsvorlauf von über einem Jahresumsatz vor. Im Geschäftsbereich Automotive werden die bestehenden mehrjährigen Rahmenverträge mit OEM-Kunden nur mit den avisierten Abrufaufträgen von durchschnittlich zehn Wochen in den Bestand aufgenommen.

Prognose für das Gesamtjahr 2023 bestätigt

Die HÖRMANN Industries GmbH prognostiziert nach Bewertung der aktuellen Auftragslage und den positiven Aussichten der einzelnen Geschäftsbereiche im Jahr 2023 weiterhin einen Gesamtumsatz von 730 Mio. Euro bis 760 Mio. Euro (2022: 685,7 Mio. Euro). Für das operative Geschäft wird unter Berücksichtigung der durch die Inflation steigenden Kostenbasis ein positives Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf dem Niveau des Vorjahres zwischen 34 Mio. Euro und 36 Mio. Euro (2022: 35,3 Mio. Euro) erwartet. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (operatives EBIT) prognositziert die HÖRMANN Gruppe leicht über dem Vorjahresniveau zwischen 23 Mio. Euro und 25 Mio. Euro (2022: 23,7 Mio. Euro).

Der Konzernzwischenbericht für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. März 2023 der HÖRMANN Industries GmbH ist unter www.hoermann-gruppe.de/investor-relations/finanzpublikationen/ abrufbar.

www.fixed-income.org
Foto: © HÖRMANN Industries


 

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