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Fidelity: Unternehmensanleihen werden 2010 weiterhin im Fokus der Anleger stehen

Auch inflationsgeschützte Papiere gefragt

Rentenmärkte werden 2010 vor allem von zwei Themen beherrscht: der Frage, wann die Notenbanken die Zinsen wieder erhöhen und der Angst vor steigender Inflation. Nach Meinung von Andrew Wells, Chief Investment Officer Fixed Income bei Fidelity International, werden Unternehmensanleihen weiterhin im Fokus der Anleger stehen.

Unternehmensanleihen bieten auch 2010 die Aussicht auf attraktive Renditen. "Obwohl die Renditen nicht mehr so hoch sind wie noch im März 2009, sind Unternehmensanleihen gerade im Vergleich zu Staatspapieren und Cash weiterhin interessant", sagt Andrew Wells, Chief Investment Officer Fixed Income bei Fidelity International. Die Risikoaufschläge bleiben auf einem überdurchschnittlichen Niveau und bieten eine üppige Kompensation für Ausfall- und Herabstufungsrisiken.

Für Investoren, die von hohen Ausfallrisiken profitieren wollen, sind Anleihen von Emittenten mit niedriger Kreditnehmerbonität (High Yield) geeignet. Sie locken mit Verzinsungen, die zum Teil im zweistelligen Bereich liegen. Allerdings ist Vorsicht geboten, denn die Ausfallrisiken werden 2010 steigen. Anleger sollten daher genau schauen, in welches Unternehmen sie investieren. "Mit einem Mix aus Anleihen von Unternehmen mit guter sowie schlechter Kreditwürdigkeit können Investoren ihre Renditechancen erhöhen und zugleich die Volatilität reduzieren, da beide Sektoren unterschiedlich auf Markt- und Wirtschaftsentwicklungen reagieren", erläutert Wells.

Strategien bei steigenden Leitzinsen
Unsicherheit herrscht bei den Investoren darüber, wann die Notenbanken ihre Lockerungen bei der Geldpolitik wieder aufheben und die Leitzinsen erhöhen. Einige Fondsmanager setzen daher verstärkt auf Kurzläufer. Diese Vorgehensweise hält Wells für ertragsschmälernd: "Wer jetzt auf länger laufende, gut verzinste Papiere verzichtet, verpasst Renditechancen." Gerade über unterschiedliche Laufzeiten lassen sich Risiken streuen. "Wer aus Angst vor steigenden Leitzinsen Papiere mit kurzer Laufzeit bevorzugt, verspielt außerdem einen wichtigen Vorteil von Rentenpapieren: die geringe Korrelation zu Aktien", so Wells. Die beste Vorbereitung auf steigende Leitzinsen sind flexible Rentenfonds, die in alle Arten von Rentenpapieren investieren: von Hochzinsanleihen über Unternehmens- und Staatsanleihen bis hin zu inflationsgeschützten Produkten.

Inflationsgeschützte Papiere sind gefragt
Eng mit der Notenbankpolitik ist auch das Thema Inflation verbunden. "Inflation ist im kommenden Jahr das größte Risiko an den Rentenmärkten", so Wells. Entsprechend hoch wird auch die Nachfrage nach inflationsgeschützten Anleihen sein. Wells rät, weltweit nach dem günstigsten Schutz zu suchen. Anleihen aus Japan und den USA können in dieser Produktklasse – selbst bei einer Währungsabsicherung – die bessere Wahl als europäische Papiere sein.




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