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German Pellets beliefert Fernheizwerk Neukölln mit Holzpellets

Holzpellets ersetzen erstmals Steinkohle

German Pellets hat mit der Fernheizwerk Neukölln AG einen Liefervertrag geschlossen. Das Heizwerk im Berliner Bezirk Neukölln wird erstmals in größerem Umfang Holzpellets zur Energiegewinnung und CO2-Reduktion einsetzen.

Mehrere tausend Tonnen Holzpellets sollen jährlich im Fernheizwerk Neukölln verbrannt werden. Bis auf die strengen Wintermonate von Dezember bis Februar, so rechnet der Betreiber, könnten die Presslinge die Kohle ersetzen. „Das Fernheizwerk Neukölln leistet damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz“, sagt Ulrich Rheinfeld, Vorstand der Fernheizwerk Neukölln AG. Rund 12.000 Tonnen Kohlendioxid spart das Heizwerk so bis Ende dieses Jahres ein; denn Holzpellets verbrennen nahezu CO2-neutral. Das heißt, es wird nur so viel Kohlendioxid bei der Verbrennung frei, wie der Baum zuvor im Laufe seines Wachstums gebunden hat. „Die für Herstellung und Transport aufgewendete Primärenergie ist im Vergleich zu fossilen Energieträgern gering. Ein weiterer Vorteil: Der Rohstoff für die Pelletproduktion wächst nach“, sagt Peter Leibold, geschäftsführender Gesellschafter der German Pellets GmbH.

Mit dem Einsatz von Holzpellets werden bei der Fernheizwerk Neukölln AG ambitionierte Umweltziele konsequent verfolgt. „Perspektivisch werden Erneuerbare Energien in unserem Unternehmen eine immer größere Rolle spielen“, sagt Ulrich Rheinfeld. Das Unternehmen hat bislang hauptsächlich Kohle, Heizöl und Erdgas als Energieträger eingesetzt. Die Verbrennung von Holzpellets im bestehenden Heizwerk ist ideal, weil in Logistik und Anlagentechnik kaum etwas verändert werden muss. Holzpellets sind einfach zu transportieren und zu lagern. Sie zeichnen sich durch ihre hohe Energiedichte aus und können nahezu problemlos im vorhandenen Heizwerk eingesetzt werden. Ein hoher Zusatznutzen besteht darin, dass Holzpellets fast rückstandsfrei verbrennen und deutlich geringere Schadstoffe als Steinkohle verursachen. Dies entlastet die Rauchgas-Reinigungsanlagen deutlich. Die Fernheizwerk Neukölln AG geht davon aus, dass sie für den Energieträger Holz die angestrebte Dauerbetriebsgenehmigung erhält und den bisher positiven Probebetrieb zum Jahresende erfolgreich abschließen kann.

„Die Möglichkeit der Mitverbrennung von Holzpellets in bestehenden Kohlefeuerungen ist für zahlreiche Betreiber solcher Anlagen eine Option, den CO2- und Schadstoffausstoß einfach und kurzfristig zu senken“, sagt Peter Leibold. Die Fernheizwerk Neukölln AG leistet mit ihrer Entscheidung einen Beitrag zu den Klimaschutzzielen des Landes Berlin, den CO2-Ausstoß bis 2020 um 40 Prozent gegenüber dem Jahr 1990 zu minimieren. Die Fernwärmekunden des Fernheizwerkes decken ihren Wärmebedarf künftig anteilig durch erneuerbare Energien.

Bei der Auswahl des erneuerbaren Energieträgers hat die Fernheizwerk Neukölln AG besonderen Wert auf die Nachhaltigkeit in der Beschaffung gelegt. Das Heizwerk wird mit Holzpellets aus den zur German Pellets-Gruppe gehörenden Werken in Torgau und Löbau (Sachsen) beliefert. Der Rohstoff stammt aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern der Region. „Mit German Pellets haben wir einen erfahrenen, verlässlichen und leistungsstarken Partner gefunden, der sein Angebot an den spezifischen Bedürfnissen unseres Unternehmens ausgerichtet hat. Qualität und Versorgungssicherheit haben darüber hinaus eine wesentliche Rolle bei der Entscheidung für German Pellets gespielt“, sagt Fernheizwerk-Vorstand Ulrich Rheinfeld.

German Pellets ist der größte Pelletproduzent Europas und Marktführer in Deutschland. 2005 in Wismar, Mecklenburg-Vorpommern, gegründet, beschäftigt der German Pellets-Konzern heute rund 500 Mitarbeiter und produziert an 18 Standorten aus nachwachsenden Rohstoffen Holzpellets sowie Tierhygieneprodukte aus Holz. Die Produkte werden unter den Marken German Pellets, FireStixx, Hot’ts und German Horse Pellets und vertrieben.  German Pellets werden in Zentralheizungen, Öfen, Heizwerken und Kraftwerken eingesetzt.

Die Fernheizwerk Neukölln AG ist der lokale Wärmeversorger für den Berliner Bezirk Neukölln und Teile des Bezirks Kreuzberg. Seit über 100 Jahren wird im Heizwerk am Weigandufer Wärme und seit 2006 auch wieder Strom erzeugt. Das Fernheizwerk Neukölln beliefert rund 30.000 Haushalte sowie Kaufhäuser, Hotels, Gewerbebetriebe und öffentliche Einrichtungen mit Fernwärme. Das Unternehmen zählt zu den 50 größten Fernwärmeversorgern in Deutschland. Bislang nutzte das Unternehmen fast ausschließlich fossile Energieträger.
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