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Herabstufung Frankreichs ist eine Herausforderung für den EFSF

Fidelity Marktkommentar

Standard & Poor's macht die Ankündigung, europäische Staaten herabzustufen, wahr und könnte damit die Eurozone vor neue Probleme stellen. Dominic Rossi, Global Chief Investment Officer für Aktien und Andrew Wells, Global Chief Investment Officer für Fixed Income kommentieren die Herabstufungen von Frankreich & Co. durch die amerikanische Ratingagentur:

Dominic Rossi, Global Chief Investment Officer Aktien:

"Auch wenn die Herabstufung Frankreichs die Märkte nicht überrascht hat, so sind es doch enttäuschende Nachrichten, die den Euro und die Aktienmärkte nach unten ziehen werden. Die besseren Wirtschaftsnachrichten aus den USA und die gelockerte Währungspolitik in China haben die Märkte in den letzten Tagen positiv beeinflusst, nun wird die Krise in der Eurozone das Marktgeschehen wieder dominieren.
Die Herabstufungen bestätigen meine Meinung, dass Staatsanleihen grundsätzlich neu bewertet werden. Dieser Prozess hat bei den schwächsten Staaten wie Griechenland angefangen und ist jetzt zu den stabileren Emittenten übergangen. Ich rechne damit, dass sich diese Neubewertung noch weiter fortsetzen wird. Es wird weitere politische Maßnahmen geben, um die Märkte zu stützen - aber die Glaubwürdigkeit der Politik hat durch die jetzige Herabstufung weiter gelitten. Problematisch ist, dass nun die Spekulationen über eine Herabstufung des EFSF wieder angeheizt werden. Das wird es dem Rettungsschirm erschweren, das nötige Kapital aufzubringen und den Anleihenaufkauf der Europäischen Zentralbank zu ersetzen."

Andrew Wells, Global Chief Investment Officer Fixed Income:
"Germany clearly emerges best from this spate of ratings downgrades. It is now the only eurozone sovereign with a triple A rating and a stable outlook. This will encourage more 'safe haven' flows into German government bonds. The yield on 10 year German bonds fell to 1.75% on Friday as rumours of downgrades began to circulate. Given that S&P cited market access and cost of funding constraints as reasons, the rating action is a pro-cyclical one that encourages existing trends supporting Germany versus the rest.
The downgrade of France was largely expected and it is certainly not as bad as a broader downgrade of triple A rated nations including Germany would have been.
Italy and Portugal both experienced two notch downgrades. This leaves Italy with the same rating as Ireland, with Standard & Poor's being the first agency to move Italy into BBB. The downgrade of Portugal relegates them to junk status, in line with Fitch and Moody´s.
The change of Finland's outlook to negative is slightly surprising, as we believe that, in many respects, it has stronger fundamentals than Germany. There are positives for Belgium and Ireland who both avoided downgrades, with the latter country receiving what looks like a vote of confidence in their commitment to fiscal reforms. Slovakia can also take some comfort from the fact that, despite its one notch downgrade, its outlook is one of only two countries to be left at stable.
Market interest is likely to quickly move towards the EU supranational bodies and support mechanisms, particularly the EFSF rescue fund, since the changes undermine the strength of France and Austria's guarantees and lowers its potential firepower. The downgrades could also complicate the political relationship France has with both Germany and the UK, given the different rating treatment."
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94 Seiten, 29 Euro
http://www.fixed-income.org/fileadmin/2011-11/Flyer_BondBook.pdf
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