YAML | Example "3col_advanced"
Anzeige

Anzeige
Anzeige
Anzeige

Hörmann Industries kann Umsatz und EBITDA steigern

Prognose für das Gesamtjahr 2018 bekräftigt

Die Hörmann Industries GmbH (Unternehmensanleihe, WKN: A2AAZG) hat heute ihren Geschäftsbericht 2017 veröffentlicht und bestätigt darin die am 26. April bekannt gegebenen vorläufigen Zahlen. Der Umsatz stieg im Geschäftsjahr 2017 von 464,6 Mio. Euro auf 521,9 Mio. Euro, das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) betrug 14,9 Mio. Euro (Vorjahr: 16,9 Mio. Euro). Damit konnte die Umsatz- und Ergebnisprognose im Berichtszeitraum übertroffen werden. Nach Zinsen und Steuern wurde ein Konzerngewinn von 9,1 Mio. Euro (Vorjahr: 11,2 Mio. Euro) erreicht.

Im Geschäftsbereich Automotive wurden im Berichtszeitraum entscheidende Weichen für die Zukunft gestellt. So startete im Juni 2017 die Serienproduktion im neuen Werk in Banovce, Slowakei, in das bis Jahresende 2017 die Produktion von annähernd 1.000 lohnintensiven Artikeln überführt wurde. Zudem wurde in den Standorten Penzberg und Gustavsburg gezielt in die Automatisierung investiert, um die Produktion noch effizienter zu gestalten und die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Ein weiterer Meilenstein in der Neuausrichtung des Geschäftsbereichs wurde im Juli 2017 mit der Übernahme des 40-prozentigen Anteils der MAN Truck & Bus AG am bisherigen Gemeinschaftsunternehmen Hörmann Automotive Gustavsburg GmbH erreicht. Damit hat Hörmann Automotive nun als vollständig herstellerunabhängiger Lieferant bessere Möglichkeiten, das Kundenportfolio weiter auszubauen. Im Berichtszeitraum stieg der Umsatz in diesem Geschäftsbereich um 9,3 % auf 375,4 Mio. Euro (Vorjahr: 343,4 Mio. Euro). Diese Umsatzsteigerung ist auf die gestiegene Nachfrage im LKW-Bereich und in der Landtechnik sowie auf einen Anstieg bei den Stahlpreisen (ca. 20 Mio. Euro) zurückzuführen. Nach Abzug von Vorsorgeaufwendungen in Höhe von 3,7 Mio. Euro sowie Schließungs- und Verlagerungskosten in Höhe von 1,6 Mio. Euro, unter anderem für Personalkapazitätsanpassungen im Zuge der Erhöhung des Automatisierungsgrades, betrug das EBIT im Berichtszeitraum 1,7 Mio. Euro (Vorjahr: 6,0 Mio. Euro).

Der Geschäftsbereich Engineering lag mit einem Umsatz von 33,3 Mio. Euro aufgrund der in Arbeit befindlichen mehrjährigen Projektaufträge erwartungsgemäß unter dem Vorjahr (51,8 Mio. Euro). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg dennoch dank der guten Auftrags- und Projektlage im Vergleich zum Vorjahr um 1,2 Mio. Euro auf 5,1 Mio. Euro. Insbesondere die sehr gute Auslastung der Fabrik- und Logistikplanungseinheiten sowie die Ende 2016 übernommene VacuTec Meßtechnik GmbH haben zur positiven Entwicklung beigetragen. Zudem wurde im September 2017 der Geschäftsbereich "Development Road & Rail" der Leadec Engineering GmbH (ehemals Voith Engineering GmbH) mit rund 110 hochqualifizierten Ingenieuren und Konstrukteuren übernommen und somit der strategische Ausbau der Fahrzeugentwicklungskompetenz forciert.

Die stabile Umsatzentwicklung im Geschäftsbereich Communication setzte sich in 2017 mit einem Umsatz von 92,0 Mio. Euro fort. Das EBIT verbesserte sich von 6,9 Mio. Euro auf 7,6 Mio. Euro. Einen wesentlichen Teil zum Umsatz- und Ergebniswachstum trug die in 2016 erstkonsolidierte Funkwerk AG mit einem Umsatz in Höhe von 77,5 Mio. Euro und einem EBIT von 7,1 Mio. Euro bei. Mit der Übernahme des Softwarespezialisten XQAND im August 2017 wurde das Angebotsspektrum und insbesondere die technologische Kompetenz im Bereich Sicherheitstechnik ausgebaut.

Im ersten Halbjahr 2017 hat Hörmann Industries darüber hinaus die industriellen Dienstleistungsangebote der Gruppe im neu gegründeten Geschäftsbereich Services gebündelt. Im Berichtszeitraum hat sich der Geschäftsbereich mit einem Umsatz in Höhe von 21,2 Mio. Euro und einem EBIT in Höhe von 0,5 Mio. Euro wie geplant entwickelt. Von besonderer strategischer Bedeutung war die Übernahme der Unternehmensgruppe MAT Maschinen- und Automationstechnik GmbH Ende 2017 und ihrer rund 130 Mitarbeiter, vorrangig hochqualifizierte Ingenieure, Techniker und Monteure. Damit steuerten erneut alle strategischen Geschäftsbereiche positive Ergebnisbeiträge bei.

Das Finanzergebnis verbesserte sich von -4,5 Mio. Euro im Vorjahr auf -3,3 Mio. Euro, was im Wesentlichen durch die Refinanzierung der Unternehmensanleihe Ende 2016 erreicht wurde. Die Bilanzsumme der Hörmann Industries GmbH erhöhte sich von 262,5 Mio. Euro auf 283,4 Mio. Euro, insbesondere durch die Investitionen in immaterielle Wirtschaftsgüter und Sachanlagen in Höhe von 20,7 Mio. Euro. Die Eigenkapitalausstattung des Konzerns steigerte sich dank der positiven Entwicklung der Ertragslage von 98,3 Mio. Euro auf 99,6 Mio. Euro. Durch den Anstieg der Bilanzsumme sank die Eigenkapitalquote zum 31. Dezember 2017 von 37,4 % auf 35,2 %. Saldiert lag der Nettofinanzmittelbestand der Hörmann Industries zum Berichtsstichtag bei 75,2 Mio. Euro (Vorjahr: 69,3 Mio. Euro). Nach Abzug der Verbindlichkeiten aus der Anleihe verfügte das Unternehmen über eine zufriedenstellende Liquidität von 45,2 Mio. Euro, gegenüber 39,1 Mio. Euro im Vorjahr.

Für das laufende Geschäftsjahr 2018 erwartet die Gesellschaft eine weiterhin positive Geschäftsentwicklung und einen Gesamtumsatz im Konzern in Höhe von rund 560 Mio. Euro bei einem operativen Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von etwa 15 Mio. Euro. Das operative Ergebnis wird auch im laufenden Geschäftsjahr durch hohe Zukunfts- und Finanzierungsaufwendungen für geplante Investitionen und Restrukturierungen zur Neuausrichtung der Automotive-Werke beeinflusst.

https://www.fixed-income.org/
(Foto: Johann Schmid-Davis, Geschäftsführer © Hörmann Industries)


Investment
Die aktuelle Zins­ent­schei­dung der EZB kom­mentiert Jill Hirzel, Senior Invest­ment Specialist bei Insight Invest­ment:Die EZB hat die Zinssätze in…
Weiterlesen
Investment
Die Europä­ische Zentral­bank hat den Einlagen­zins auf ihrer gestrigen Sitzung unver­ändert bei 2,25% belassen. Konstantin Veit, Port­folio­manager…
Weiterlesen
Investment
BlackRock ver­öffent­licht heute seinen Fixed Income Outlook für das dritte Quartal 2026. In einem Umfeld, das weiterhin von geo­poli­tischen…
Weiterlesen
Investment
Die morgigen Sitzung der Europä­ischen Zentral­bank (EZB) kommen­tiert Claudia Fontanive-Wyss, Portfolio­managerin bei Vontobel:Wir erwarten, dass die…
Weiterlesen
Investment

Kommentar von Ophelie Mortier, Chief Sustainable Investment Officer bei DPAM

Am 24. Juni hat der EU-Rat seinen Vor­schlag für die Reform der Nach­haltig­keits-Offen­legungs­ver­ord­nung SFDR vorgelegt. Ab vor­aus­sicht­lich…
Weiterlesen
Investment

Finanzsektor war weltweit die größte Quelle sowohl für Dividenden als auch für Aktienrückkäufe

Laut der ersten Aus­gabe des „Janus Henderson Global Dividend and Buyback Index“ stiegen die welt­weiten Divi­denden im ersten Quartal 2026 auf 424,5…
Weiterlesen
Investment
Die Renten­märkte sind gestützt durch eine wider­stands­fähige Kon­junktur, solide Unter­nehmens- und Ver­braucher­bilanzen sowie günstige…
Weiterlesen
Investment

von François Rimeu, Chief Strategist, Crédit Mutuel Asset Management

Die allge­meine Ab­schwä­chung der Inflation – die Gesamt­inflation ist im Juni wieder unter 3% gesunken – spricht dafür, dass die Europä­ische…
Weiterlesen
Investment

von François Rimeu, Senior Strategist, Crédit Mutuel Asset Management

Zölle könnten in den kom­menden Monaten erneut zu einem zentralen Markt­thema werden. Obwohl sie nach den starken Markt­tur­bulenzen, die Donald…
Weiterlesen
Investment

von John Kerschner, Global Head of Securitised Products, Janus Henderson Investors

Die jüngste Out­per­for­mance der CLO-Sektoren ist kein Aus­reißer: BBB-CLOs waren nicht nur seit Jahres­beginn (YTD) 2026 der Fixed-Income-Sektor mit…
Weiterlesen
Anzeige

Neue Ausgabe jetzt online!