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KFM stuft 4,875% UBM-Anleihe mit 3 von 5 möglichen Sternen ein

4,875%-UBM-Anleihe wird weiterhin als durchschnittlich attraktiv eingeschätzt

In ihrem aktuellen KFM-Barometer zur 4,875%-Anleihe der UBM Development AG (WKN A1ZKZE) kommt die KFM Deutsche Mittelstand AG zu dem Ergebnis, die Anleihe weiterhin als "durchschnittlich attraktiv" (3 von 5 Sternen) einzuschätzen.

Bereits seit Emission der Anleihe durch die damalige Emittentin UBM Realitätenentwicklung AG im Juni 2014 wird die Anleihe als durchschnittlich attraktiv eingeschätzt. Grund hierfür sind die sehr guten Ergebnisse, die das Unternehmen über Jahre hinweg liefert. Lediglich die für eine Mittelstandsanleihe unterdurchschnittliche Rendite verringert die Attraktivität der Anleihe.

Die Ursprünge der UBM Development AG (UBM) gehen auf den 1873 gegründeten Ziegelhersteller unter dem Namen "Union-Baumaterialien-Gesellschaft" zurück. Bereits in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts erfolgte die Transformation vom Ziegelhersteller zum Immobilienentwickler. Die Immobilien-Entwicklungskompetenz wurde in den letzten Jahrzehnten sukzessive vom Ursprung in Wien auf die Kernmärkte Österreich, Deutschland, Tschechien und Polen sowie weitere europäische Länder - zuletzt unter der Firma UBM Realitätenentwicklung AG - ausgeweitet.

UBM ist über den gesamten Lebenszyklus von Immobilien aktiv. Dies umfasst sowohl die Neubauentwicklung als auch Stadt- und Baulandentwicklungen größerer Flächenareale sowie die Umnutzung und Revitalisierung von Objekten. Das Unternehmen fokussiert sich auf die Objektklassen Hotel, Büro, Wohnen, Handel und Multi-Use-Objekte. Die Development-Leistungen werden für das eigene Portfolio sowie für institutionelle Investoren und Dritte erbracht. Neben der Immobilienentwicklung werden auch eigene Objekte, insbesondere Hotels betrieben.

Im Jahr 2014 wurde der Zusammenschluss der damaligen UBM Realitätenentwicklung AG mit der Strauss & Partner-Gruppe, die die Immobilienaktivitäten der PORR AG bündelt, initiiert. Mit Abschluss der gesellschaftsrechtlichen Reorganisation wurde im ersten Halbjahr 2015 die Firma in UBM Development AG geändert. Die Strauss & Partner-Gruppe ist nun 100%-ige Tochtergesellschaft der UBM.

Starke Ergebnisentwicklung im ersten Halbjahr 2016 nach Rekordjahr 2015

Im ersten Halbjahr 2016 konnte UBM die Ergebnisse des Rekordjahres 2015 halten: Die Gesamtleistung des Konzerns hat sich in den ersten sechs Monaten um 24,0% auf 255,3 Mio. Euro erhöht. Die Erlöse wurden durch Mieteinnahmen, Einnahmen aus dem Hotelbetrieb sowie Erlöse aus Immobilienverkäufen, die teilweise aus dem weiterhin laufenden Abbau der im Eigenbestand gehaltenen Objekte resultieren, erzielt. Ergebnisseitig profitiert UBM weiterhin vom anhaltenden Niedrigzinsumfeld. Das Ergebnis vor Steuern konnte mit 15,5 Mio. Euro im Vorgleich zum Vorjahreszeitraum (Vj. 15,3 Mio. Euro) gehalten werden.

Weiterer Bestandsabbau, aber auch Investitionen in bestehende Projekte erwartet

Bereits zum 30.06.2016 werden mehrere Objekte im Gesamtvolumen von 101,9 Mio. Euro als zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte, die u.a. auch ein Hotel in Österreich umfassen, klassifiziert. Daher ist im zweiten Halbjahr 2016 mit weiteren Verkäufen von Bestandsimmobilien zu rechnen. Nach Angaben des Unternehmens wird der Höhepunkt der Nettoverschuldung innerhalb der nächsten zwölf Monate erwartet. Daher ist - unabhängig von einer weiteren Optimierung der Finanzierungsstruktur - von weiter hohen Investitionen in das aktuelle Projektportfolio auszugehen.

Die Eigenkapitalquote der UBM beträgt per 30.06.2016 etwa 27,2% und ist weiterhin als solide einzuschätzen. Mittelfristig ist von einer weitgehend stabilen Entwicklung der Eigenkapitalquote auszugehen. Die weiterhin erforderlichen Investitionen in die u.a. von der Strauss & Partner-Gruppe übernommenen Projekte sowie die mittelfristig vorgesehene Rückführung des Mezzanine-Kapitals dürften von der positiven Ergebnisentwicklung und dem weiteren Bestandsabbau kompensiert werden.

UBM-Anleihe mit Laufzeit bis 2019

Die im Juli 2014 emittierte Mittelstandsanleihe der UBM Development AG ist mit einem Zinskupon von 4,875% p.a. (Zinszahlung jährlich am 09.07.) und einer Laufzeit bis zum 09.07.2019 ausgestattet. Im Rahmen der Anleiheemission wurden insgesamt 200 Mio. Euro platziert. Die Anleihebedingungen sehen keine vorzeitigen Kündigungsmöglichkeiten für die Emittentin vor.

Fazit: Durchschnittlich attraktive Bewertung

UBM weist seit mehr als zehn Jahren kontinuierlich Gewinne aus und verfügt hierdurch über einen hervorragenden Track Record. Auf Basis des bestehenden Projektportfolios und der anhaltenden Niedrigzinsphase ist sowohl für dieses Jahr als auch die kommenden Jahre von einer weiterhin ertragreichen Entwicklung des Unternehmens auszugehen. Aufgrund der hohen Solidität der UBM in Verbindung mit der im Immobiliensektor durchschnittlichen, aber im Vergleich mit anderen Mittelstandsanleihen lediglich unterdurchschnittlichen Rendite von 3,14% p.a. (Kurs von 104,50% am 04.10.2016) wird die 4,875%-UBM-Anleihe als weiterhin "durchschnittlich attraktiv" (3 von 5 möglichen Sternen) bewertet.


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