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SAF-HOLLAND meldet positiven Geschäftsverlauf in den ersten neun Monaten

SAF-HOLLAND bewegt sich weiter auf Erfolgskurs. In den ersten neun Monaten dieses Jahres erhöhte der weltweit tätige Zulieferer für die Truck- und Trailerindustrie seinen Konzernumsatz um rund 5 Prozent auf 657,5 Mio. Euro (Vj. 627,0). Zugleich erzielte das Unternehmen mit einem bereinigten EBIT von 43,1 Mio. Euro eine bereinigte EBIT-Marge von 6,6 Prozent.

Im Kernmarkt Nordamerika steigerte SAF-HOLLAND seinen Umsatz in den ersten drei Quartalen um 13,8 Prozent auf 280,5 Mio. Euro (Vj. 246,4). Dabei war das dritte Quartal das bislang umsatzstärkste im gesamten Jahresverlauf. Detlef Borghardt, CEO der SAF-HOLLAND: 'Wir sehen auf dem nordamerikanischen Markt eindeutige Einflüsse aus der beginnenden Modernisierung und dem Nachholgeschäft  der Spediteure und Flottenbetreiber. Darüber hinaus haben wir erfreulicherweise Marktanteile im Trailermarkt hinzu gewonnen. '

Der Anteil Nordamerikas am Konzernumsatz erhöhte sich auf 42,7 Prozent (Vj. 39,3). Die konjunkturell schwächere Region Europa steuerte in den ersten neun Monaten 50,7 Prozent (Vj. 55,8) zum Gesamtumsatz bei. Zwar ging der Umsatz hier gegenüber der Vorjahresperiode um 4,5 Prozent auf 333,7 Mio. Euro (Vj. 349,6) zurück, jedoch zeigte sich das Geschäft damit stabiler als das Branchenumfeld - ein Beleg dafür, dass die Abschwächung dieses regionalen Marktes vom Unternehmen vergleichsweise gut bewältigt wird.

Deutliche Umsatzzuwächse verzeichnete SAF-HOLLAND auch in den aufstrebenden Ländern Asiens, Osteuropas und Südamerikas. Hinzu kamen steigende Beiträge aus den wachsenden Aktivitäten im Mittleren Osten sowie in Afrika und Australien.

Bruttomarge wächst auf 18,2 Prozent vom Umsatz In den ersten neun Monaten stieg das Bruttoergebnis im Konzern auf 119,4 Mio. Euro (Vj. 113,8). Die Bruttomarge verbesserte sich dadurch auf 18,2 Prozent (Vj. 18,1). Das bereinigte Periodenergebnis in Höhe von 20,9 Mio. Euro (Vj. 21,1) entspricht einem Anteil von 3,2 Prozent (Vj. 3,4) des Konzernumsatzes. Das bereinigte EBIT erreichte 43,1 Mio. Euro (Vj. 45,0), woraus sich in Relation zum Umsatz eine bereinigte EBIT-Marge von 6,6 Prozent (Vj. 7,2) ergibt. Hier wirkten sich die saisonbedingt ruhigeren Sommermonate mit den im Jahresvergleich längeren Werksschließungen in Europa aus. Zusätzlich ist zu berücksichtigen, dass 2011 Ergebnisbeiträge aus einem Projektauftrag enthalten waren, dessen größter Teil im vorigen Jahr auslief. Bleibt der Vorjahresbeitrag aus diesem Auftrag unberücksichtigt, ergibt sich für den Berichtszeitraum 2012 eine Verbesserung der bereinigten EBIT-Marge um ca. 0,6 Prozentpunkte gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreswert. Das bereinigte Ergebnis je Aktie beläuft sich für die ersten neun Monate auf 0,51 Euro (Vj. 0,60). Dabei ist zu beachten, dass sich durch die Kapitalerhöhung im März 2011 die durchschnittliche Zahl ausgegebener Aktien auf 41,2 Mio. Stück (Vj. 34,9 Mio. Stück) deutlich erhöhte.

Abschluss der finanziellen Neustrukturierung vollzogen
Das Finanzergebnis verbesserte sich durch erheblich reduzierte Zinskosten auf -13,1 Mio. Euro (Vj. -20,2) und spiegelt die deutlichen Erfolge des Unternehmens mit Initiativen zur Optimierung der Fremdfinanzierung wider. Die Eigenkapitalquote stieg dabei erneut an und lag am 30. September 2012 bei 38,3 Prozent (31. Dezember 2011: 35,8). Im Berichtszeitraum bereitete SAF-HOLLAND die am 5. Oktober 2012 vollzogene komplette Ablösung aller bestehenden Kreditfinanzierungen vor. Mit dieser Refinanzierung sowie der Platzierung einer festverzinslichen Anleihe in Höhe von 75,0 Mio. Euro im Prime Standard der Deutschen Börse am 18. Oktober konnte die Unternehmensgruppe ihre finanzielle Neustrukturierung erfolgreich abschließen.

www.fixed-income.org

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