Die AT&S Austria Technologie & Systemtechnik AG beabsichtigt die Emission einer tief nachrangigen Wandelschuldverschreibung ohne Laufzeitende mit vorzeitiger Rückzahlungsmöglichkeit der Gesellschaft ((Hybrid) Wandelschuldverschreibung) und/oder einer tief nachrangigen Anleihe ohne Laufzeitende mit vorzeitiger Rückzahlungsmöglichkeit der Gesellschaft (Hybridanleihe).
Die Details der potenziellen Emissionen wie Gesamtnennbetrag, Emissionspreis, Wandlungspreis (im Falle der (Hybrid)Wandelschuldverschreibung), Zeitpunkt der Rückzahlungsmöglichkeit und Kupon würden auf Basis der zum Zeitpunkt der jeweiligen Durchführung jeweils gültigen Marktbedingungen ermittelt werden.
Das Emissionsvolumen der beiden Finanzierunginstrumente gemeinsam könnte in Summe bis zu maximal 500 Mio. Euro betragen, wobei jedes der beiden Finanzierungsinstrumente auf einen maximalen Betrag von 400 Mio. Euro begrenzt sein würde. Sollte sich der Vorstand der AT&S daher entscheiden, lediglich eine (Hybrid)Wandelschuldverschreibung oder lediglich eine Hybridanleihe aber nicht beide Finanzierungsinstrumente zu begeben, wäre das Emissionsvolumen insgesamt mit maximal 400 Mio. Euro begrenzt.
Die (Hybrid)Wandelschuldverschreibung würde in neue, auf den Inhaber lautende Stammaktien ohne Nennbetrag (Stückaktien) der AT&S wandelbar sein.
Die (Hybrid)Wandelschuldverschreibung sowie die Hybridanleihe würden zu 100% ihres Nennbetrages in einer Stückelung von je 100.000 Euro begeben und sich ausschließlich an institutionelle Investoren richten. Die Bezugsrechte der bestehenden Aktionäre auf die (Hybrid)Wandelschuldverschreibung würden ausgeschlossen werden. Hingewiesen wird in diesem Zusammenhang auf die Berichte des Vorstands von Juni 2024 und vom heutigen Tag. Die Berichte sind auf der Internetseite der Gesellschaft
(www.ats.net – https://ats.net/ir-news/bericht-des-vorstands-vom-20-05-2026/) zugänglich.
Die Gesellschaft hat verschiedene Finanz- und Rechtsberater beauftragt und der Aufsichtsrat hat seine grundsätzliche Zustimmung erteilt.
Die Durchführung der potenziellen Emissionen ist insbesondere abhängig von den gegebenen Marktbedingungen und finalen Organbeschlüssen und könnte noch im zweiten oder dritten Quartal 2026 stattfinden.
Der mögliche Emissionserlös würde der Refinanzierung dienen und außerdem die Kapitalbasis von AT&S stärken.
Zudem hat der Vorstand von AT&S beschlossen, der 32. ordentlichen Hauptversammlung am 9. Juli 2026 vorzuschlagen, für das Geschäftsjahr 2025/26 – wie dies im Vorjahr der Fall war – keine Dividende auszuschütten.
Über AT&S
AT&S (ISIN: AT0000969985, WKN: 922230) ist ein global führender Anbieter von hochwertigen IC-Substraten und Leiterplatten. Das Unternehmen entwickelt und produziert innovative Verbindungstechnologien für digitale Schlüsselindustrien: mobile Endgeräte, Automotive & Aerospace, Industrial, Medical sowie High-Performance Computing für KI-Anwendungen. Mit Produktionsstandorten in Österreich (Leoben, Fehring), China (Shanghai, Chongqing), Malaysia (Kulim) und Indien (Nanjangud) sowie einem europäischen Kompetenzzentrum für R&D und IC-Substrat-Produktion in Leoben gestaltet AT&S den digitalen Wandel aktiv mit – durch zukunftsweisende Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen. Das Unternehmen beschäftigt derzeit etwa 13.000 Mitarbeiter:innen.
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