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ACTAQUA: Positiver Trend aus 2020 hat sich im 1. Quartal 2021 fortgesetzt

Erste Anleihe-Tranche ausplatziert

Die ACTAQUA GmbH (ISIN: DE000A3H2TU8), eine Spezialistin für die Digitalisierung von Gebäudetechnik, veröffentlicht heute die vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2020. Unterstützt durch die erfolgreiche Anleiheemission, konnte die Gesellschaft dank eines starken Jahresendgeschäfts einen deutlichen Umsatzzuwachs bei weiterhin hohen Ergebnismargen erreichen. Das laufende Vertragsvolumen und die Projektpipeline lassen für 2021 eine Fortsetzung des Wachstumskurses erwarten.

Mit insgesamt 5,7 Mio. Euro abgerechneten Leistungen und einer periodischen Abgrenzung in Höhe von 1,0 Mio. Euro erhöhten sich die Nettoumsatzerlöse 2020 nach vorläufigen Zahlen auf 4,7 Mio. Euro, was einem Plus von 84,5% gegenüber dem Vorjahr entspricht (2019: 2,6 Mio. Euro). Das vorläufige Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) belief sich auf 2,2 Mio. Euro (2019: 1,2 Mio. Euro), entsprechend einer vorläufigen EBITDA-Marge von 45,9%. Unter dem Strich steht für das Geschäftsjahr 2020 ein vorläufiger Jahresüberschuss in Höhe von 0,9 Mio. Euro (2019: 0,7 Mio. Euro).

Die schwierigen Rahmenbedingungen, unter denen diese Zahlen erzielt wurden, unterstreichen die Stabilität und Ertragsstärke des ACTAQUA-Geschäftsmodells. Zwar erschweren die pandemiebedingten Kontaktbeschränkungen die Neukundenakquise gerade im Bereich der Wohnungseigentümergemeinschaften, die etwa die Hälfte der Kunden ausmachen. Aber das Produktangebot aus Digitalisierung, Energieeffizienz und Hygiene trifft den Nerv der Kunden. Dies hat sich auch in den ersten Monaten des laufenden Geschäftsjahres wieder gezeigt. Sowohl das laufende Vertragsvolumen als auch das bestehende Angebotsportfolio haben weiter zugenommen.

Analog zum Anstieg der Pipeline, wurden zur Vorfinanzierung der Projekte weitere Teilbeträge aus der im November 2020 begebenen Anleihe mit einem Gesamtanleihevolumen von bis zu 20 Mio. Euro an institutionelle Investoren ausgegeben. Die erste Tranche in Höhe von 10 Mio. Euro ist zwischenzeitlich vollständig platziert. Die Platzierung der zweiten Tranche erfolgt fortlaufend zur Deckung des Mittelbedarfs. Im Februar hatte die ACTAQUA GmbH zudem, wie bereits berichtet, ältere Darlehen durch günstigeres Senior-Debt abgelöst. Damit ist ACTAQUA mittel- und langfristig hervorragend finanziert, sowohl für die Vorfinanzierung von Projekten als auch für die Weiterentwicklung des Systems PAUL hin zu einer digitalen Plattform für die Steuerung aller Anwendungen der Gebäudetechnik.

„Dank des starken Jahresendgeschäfts haben wir unsere Umsatzerwartungen für 2020 trotz schwieriger Bedingungen nicht nur erreicht, sondern auch abgerechnete Leistungen deutlich über Plan erzielt und trotz der Kosten für die Anleiheemission hohe Ergebnismargen erzielt. Schwierig waren die Bedingungen, weil die Abschlüsse mit Wohnungseigentümergemeinschaften, die durch das Versammlungsverbot verschoben werden mussten. Dies konnte durch Verträge mit institutionellen Kunden mehr als kompensiert werden. Gleichzeitig bleibt ein hohes Nachholpotential, das sich in der starken Projektpipeline und einem dynamischen Start ins neue Geschäftsjahr widerspiegelt. Mit der Neuordnung unserer Darlehensfinanzierung und der Ausplatzierung der ersten Anleihe-Tranche, sind wir für die weitere Unternehmensentwicklung sehr gut aufgestellt“, erklärt Sascha Müller, Mitgründer und Generalbevollmächtigter von ACTAQUA.

Den testierten Jahresabschluss wird ACTAQUA voraussichtlich Mitte Mai veröffentlichen.

www.fixed-income.org
Foto: Sascha Müller
© ACTAQUA


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