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Deutsche Rohstoff AG: Starkes 3. Quartal 2024 mit 122 Mio. Euro EBITDA nach 9 Monaten

Umsatz und EBITDA Prognose 2024 bestätigt

„Unsere Zahlen zeigen erneut, dass wir sehr profitabel arbeiten und gleich­zeitig wachsen können. Wir haben uns nun endgültig in Wyoming etabliert, haben die Kosten für die zukünftige Entwicklung gesenkt und sind bereit, unsere umfassenden Flächen zu entwickeln. Wir wollen auch in der Zukunft steigende Umsätze und Ergebnisse erwirtschaften und können auch bei den aktuell etwas geringeren Ölpreisen unsere Planung profitabel umsetzen.“ sagte Jan-Philipp Weitz, CEO.

Der Deutsche Rohstoff Konzern konnte in den ersten neun Monaten ein Konzernergebnis von 36,2 Mio. Euro erzielen (Vorjahr: 42,6 Mio. Euro). Der Umsatz stieg auf 171,6 Mio. Euro (Vorjahr: 132,6 Mio. Euro), das EBITDA auf 122,2 Mio. Euro (Vorjahr: 101,6 Mio. Euro).

Im 3. Quartal konnte der Deutsche Rohstoff Konzern weiterhin eine sehr positive operative Entwicklung verzeichnen. Die durchschnittliche Tagesproduktion der US-Tochtergesellschaften lag für die ersten neun Monate bei 14.702 BOE (Vorjahr 11.904 BOEPD) bzw. 8.640 BO (Vorjahr: 6.168 BOPD). In den ersten drei Quartalen wurde ein durchschnittlicher Ölpreis nach Hedges von 74,01 USD/bbl bzw. 74,13 USD/bbl vor Hedges realisiert.

Der 9-Monatsbericht ist ab sofort auf der Webseite der Gesellschaft unter www.rohstoff.de abrufbar.

Umsatz und EBITDA werden weiterhin in der Bandbreite von 210 bis 230 Mio. Euro und 160 bis 180 Mio. Euro erwartet. Für das Gesamtjahr erwartet der Vorstand unverändert eine Produktion von 14.700 bis 15.700 BOEPD. Für weitere Details verweisen wir auf www.rohstoff.de/guidance.

Das Eigenkapital lag mit 209,7 Mio. Euro deutlich über dem Vorjahr (30.09.23: 172,7 Mio. Euro). Umsatz und EBITDA markieren Rekordwerte, die der Konzern in dieser Höhe in der Geschichte des Unternehmens nach neun Monaten bisher noch nicht erwirtschaften konnte.

Das Nettoergebnis liegt etwas hinter dem Vorjahr. Ursächlich hierfür sind im Wesentlichen planmäßig höhere Abschreibungen und geringere Einmaleffekte aus sonstigen betrieblichen Erträgen. Die erwartete Erhöhung der Abschreibungen ist das Ergebnis der Verlagerung der Aktivitäten nach Wyoming mit bisherigen Kosten von rund 11 Mio. USD je Bohrung, darüber hinaus höher als geplante Kosten bei den Bohrungen von Bright Rock und Abschreibungen auf Infrastruktur.

Auch die Bilanz zeugt weiterhin von einer sehr robusten Entwicklung. Die Eigenkapitalquote lag trotz der hohen Investitionen bei 41,4% (31.12.23: 38,0%). Die Nettoverschuldung stieg auf 134,2 Mio. Euro (31.12.23: 79,1 Mio. Euro). In Relation zum EBITDA entspricht dies einem Verschuldungsgrad von lediglich 0,75.

Das Hedgebuch zum 30. September umfasst rund 1,4 Mio. abgesicherte Barrel mit einer durchschnittlichen Ölpreisuntergrenze von 71,20 USD/bbl.

Im dritten Quartal konnte das konzernweite Bohrprogramm 2024 erfolgreich vorangetrieben werden. Die Investitionen je Niobrara-Bohrung wurden gegenüber 2023 um über 10% reduziert. Die insgesamt 37 Niobrara-Bohrungen aus dem JV mit Oxy und der eigenen Entwicklung liegen unverändert über den ursprünglichen Erwartungen. Auch die Bohrungen in die Teapot- und Mowry-Formation entwickeln sich sehr positiv und erweitern das Potential der zukünftigen Entwicklung. Das Bohrprogramm wurde entsprechend ausgeweitet. Das Investitionsbudget 2024 stieg damit von 145 bis 165 Mio. Euro auf 175 bis 180 Mio. Euro.

Die Deutsche Rohstoff AG wird am Mittwoch, dem 20. November 2024 ab 11:00 Uhr einen Capital Markets Day veranstalten. Eine Einladung und weitere Details werden zeitnah veröffentlicht und verschickt.

www.fixed-income.org 
Foto: Philipp Weitz, CEO © Deutsche Rohstoff AG


 

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