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paragon: Starkes Wachstum von paragon Automotive setzt sich fort

Umsätze im ersten Quartal rund 33 % über Vorjahresniveau, EBITDA-Marge auf 15 % gesteigert

paragon [ISIN DE0005558696] hat nach vorläufigen Zahlen für den Automotive-Bereich die eigenen Erwartungen mit einer Umsatzsteigerung im ersten Quartal 2021 von ca. 33 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum übertroffen. In den Monaten Januar bis März hat der Tier1-Zulieferer mit seinen Automobilkunden Umsätze in Höhe von 39,2 Mio. Euro erzielt. Die EBITDA-Marge beträgt 15,4 % und liegt am oberen Ende der prognostizierten Spanne. Damit hat paragon Automotive sogar den Umsatz des ersten Quartals des Pre-Corona-Jahres 2019 um 29 % übertroffen. Auch für das zweite Quartal erwartet die Geschäftsführung auf Basis der guten Entwicklung der Kundenabrufe Umsätze deutlich über dem Vergleichszeitraum 2019.

"Nachdem schon das zweite Halbjahr 2020 das beste unserer Unternehmensgeschichte war, geht die Rallye für paragon Automotive beschleunigt weiter", sagt Klaus Dieter Frers, Gründer und CEO von paragon.

Wie die Gesellschaft bereits unter Bezugnahme auf die vorläufigen Zahlen berichtete, haben sich die Umsatzerlöse im vierten Quartal 2020 stärker entwickelt als zunächst prognostiziert. Dementsprechend übertrifft paragon im Automotive-Geschäft im Gesamtjahr 2020 mit einem Umsatz von rund 127 Mio. Euro die Erwartungen. Die starke Entwicklung ging einher mit einer im zweiten Halbjahr signifikant gesteigerten EBITDA-Marge, die in diesem Zeitraum 13,5 % beträgt. Im Gesamtjahr wurde eine Marge von 10,8 % erwirtschaftet, wobei die Corona-bedingten Werkschließungen im Frühjahr zu berücksichtigen sind.

Die Entwicklung in der zweiten Jahreshälfte 2020 sowie die Aussichten für das laufende Geschäftsjahr sind für die Geschäftsführung ein deutliches Zeichen dafür, dass die Maßnahmen zur Ergebnissteigerung und Kosteneffizienz wie gewünscht und vor allem nachhaltig wirken. Insbesondere das inzwischen erreichte Ergebnisniveau zeige das Potential auf, zu dem das Automobilgeschäft von paragon in der Lage ist.

"Die schnelle und beeindruckende Erholung unseres Geschäfts nach dem Corona-Einbruch hat der Erfolgsgeschichte von paragon Automotive weiteren Aufwind gebracht. Unsere operative Performance ist stärker denn je gegen belastende Einflussfaktoren abgesichert. Die weitere Steigerung im ersten Quartal ist erneuter Beweis für unsere Leistungsfähigkeit", betont Dr. Matthias Schöllmann, Geschäftsführer Automotive bei paragon.

Im Aufsichtsrat von paragon kündigt sich eine Veränderung an. Prof. Dr.-Ing. Lutz Eckstein hat der Geschäftsführung mitgeteilt, dass er es bedauere, zur diesjährigen Hauptversammlung vorzeitig aus dem Amt des Aufsichtsratsvorsitzenden ausscheiden zu müssen. Anlass ist seine Berufung in den Wissenschaftlichen Beirat des Bundesverkehrsministeriums (BMVI), die ein hohes Maß an Engagement und Neutralität erfordere. Der Hauptversammlung wird als seine Nachfolgerin Prof. Dr.-Ing. Iris Gräßler vorgeschlagen. Die Professorin für Produktentstehung leitet seit 2013 einen Lehrstuhl am Heinz Nixdorf Institut der Universität Paderborn. Zuvor war sie von 2000 bis 2013 in verschiedenen Führungspositionen in der Robert Bosch GmbH tätig und u.a. für Produktentstehung, Produktionssysteme und Change Management verantwortlich. Prof. Gräßler promovierte im Jahr 1999 und schloss ihre Habilitation in 2003 am Lehrstuhl für Produktionssystematik, Werkzeugmaschinenlabor der RWTH Aachen ab.

"Wir respektieren selbstverständlich die Entscheidung von Herrn Prof. Eckstein. Ihm gilt unser großer Dank für sein Engagement als Vorsitzender des paragon-Aufsichtsrats in den letzten sieben Jahren. Gleichzeitig freue ich mich zusammen mit meinem Geschäftsführungskollegen Dr. Schöllmann darüber, dass Frau Prof. Dr. Gräßler bereitsteht, um mit ihrer bewiesenen Expertise die Entwicklung von paragon in den kommenden Jahren im Aufsichtsrat zu begleiten", betont Klaus Dieter Frers.

Im laufenden Geschäftsjahr erwartet paragon, einen Umsatz im Automotive-Bereich von rund 145 Mio. Euro zu erzielen. Verglichen mit den Daten von branchenspezifischen und renommierten Marktforschungsinstituten zur Entwicklung des Automobilmarktes in 2021 will die Gesellschaft damit ein um 4,9 % höheres Wachstum realisieren als der Gesamtmarkt. Die Geschäftsführung bekräftigt darüber hinaus ihre Erwartungen an eine EBITDA-Marge von 12 bis 15 % sowie einen Free Cashflow von rund 12 Mio. Euro im Gesamtjahr 2021. Die Gesellschaft erwartet im Übrigen keine wesentlichen Einflüsse auf die Geschäftsentwicklung durch Materialengpässe; die momentan bekannten Fälle bewegen sich unterhalb der Planungstoleranzen.

Die Gesellschaft hat nach Durchsprache mit dem Wirtschaftsprüfer die wesentlichen Kennzahlen des fertiggestellten Abschlusses von paragon Automotive für das Geschäftsjahr 2020 bereits am 30. März 2021 veröffentlicht. Die kommunizierten Zahlen können weiterhin mit 127,2 Mio. Euro und einer EBITDA-Quote von 10,8 % bestätigt werden. Aufgrund von Verzögerungen bei der Prüfung des Konzernabschlusses der Finanzbeteiligung Voltabox AG verschiebt sich aufgrund der formalen Konsolidierung die Veröffentlichung des Konzernabschlusses der paragon GmbH & Co. KGaA. Die Gesellschaft wird diesen kurzfristig nach Vorlage des Jahresfinanzberichtes der Voltabox AG publizieren. Gleiches gilt für ein Update des Finanzkalenders. Weitere Informationen über die paragon GmbH & Co. KGaA sind unter www.paragon.ag verfügbar.

Über die paragon GmbH & Co. KGaA
Die im Regulierten Markt (Prime Standard) der Deutsche Börse AG in Frankfurt a.M. notierte paragon GmbH & Co. KGaA (ISIN DE0005558696) entwickelt, produziert und vertreibt zukunftsweisende Lösungen im Bereich der Automobilelektronik, Karosserie-Kinematik und Elektromobilität. Zum Portfolio des marktführenden Direktlieferanten der Automobilindustrie zählen im Segment Elektronik innovatives Luftgütemanagement, moderne Anzeige-Systeme und Konnektivitätslösungen sowie akustische High-End-Systeme. Im Segment Mechanik entwickelt und produziert paragon aktive mobile Aerodynamiksysteme. Darüber hinaus ist der Konzern an der ebenfalls im Regulierten Markt (Prime Standard) der Deutschen Börse AG in Frankfurt a.M. notierten Tochtergesellschaft Voltabox AG (ISIN DE000A2E4LE9), die im Segment Elektromobilität mit selbst entwickelten und marktprägenden Lithium-Ionen Batteriesystemen im industriellen Einsatz tätig ist, beteiligt. Im schnell wachsenden automobilen Markt für Batteriesysteme und Leistungselektronik agiert paragon zukünftig eigenständig. Neben dem Unternehmenssitz in Delbrück (Nordrhein-Westfalen) unterhält die paragon GmbH & Co. KGaA bzw. deren Tochtergesellschaften Standorte in Suhl (Thüringen), Landsberg am Lech, Neu-Ulm und Nürnberg (Bayern), St. Georgen (Baden-Württemberg), Limbach (Saarland), Aachen (Nordrhein-Westfalen) sowie in Kunshan (China), Bengaluru (Indien), Oroslavje (Kroatien) und Austin (Texas, USA).

www.fixed-income.org
Foto:
© paragon

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