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Continental AG hebt Margenausblick an

Umsatz wächst im ersten Quartal um 3% auf 9,85 Mrd. Euro

Dem Technologieunternehmen Continental ist ein guter Start ins Jahr in einem erwartungsgemäß schwierigen wirtschaftlichen Umfeld gelungen. So stieg der Umsatz des Automobilzulieferers, Reifenherstellers und Industriepartners im ersten Quartal 2016 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3 Prozent auf 9,85 Milliarden Euro. Dabei belasteten negativ wirkende Währungskurseffekte das Umsatzwachstum mit 2,1 Prozentpunkten. Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT bereinigt) legte auf 1,1 Milliarden Euro zu. Mit 11,3 Prozent lag die bereinigte EBIT-Marge über dem vergleichbaren Vorjahresniveau von 10,6 Prozent.

"Der Start ins neue Geschäftsjahr ist uns in Anbetracht des schwierigen Marktumfelds gut gelungen. Dazu haben insbesondere das Volumenwachstum bei Reifen und die Stabilisierung im Industriegeschäft bei ContiTech beigetragen. Für den weiteren Jahresverlauf erwarten wir, dass sich die gute Entwicklung in der Rubber Group weiter fortsetzt und die Automotive Group wieder deutlich an Fahrt aufnehmen wird. Deshalb heben wir unseren Ausblick für die bereinigte EBIT-Marge auf Konzernebene von mehr als 10,5 Prozent auf rund 11 Prozent an", sagte der Continental-Vorstandsvorsitzende Dr. Elmar Degenhart bei der Vorlage von Eckdaten der ersten drei Monate anlässlich der Hauptversammlung am Freitag in Hannover.

"Unseren Absatz mit Reifen und weiteren Produkten aus dem Bereich der Kautschuk- und Kunststofftechnologie konnten wir deutlich gegenüber dem Vorjahr steigern. Insgesamt konnte die Rubber Group ein um Währungs- und Konsolidierungskreiseffekte bereinigtes Umsatzwachstum von mehr als 5 Prozent erzielen. In der Automotive Group stieg dieses um knapp drei Prozent und übertraf damit leicht das Marktwachstum", erläuterte Degenhart.

Er fügte hinzu: "Der Start der Automotive Group ins neue Jahr lag wie erwartet leicht über dem Niveau von 2015. Der vergleichsweise schleppende Produktionsstart zu Jahresbeginn bei einigen unserer Hauptkunden hat ein schnelleres Wachstum verzögert. Darüber hinaus haben im Vergleich zum Vorjahr Projektanläufe und Währungskurseffekte die Automotive Group belastet. Sie wird im weiteren Verlauf des Jahres ihr Tempo deutlich beschleunigen."

Die mittelfristige Wachstumsdynamik des Geschäfts mit Automobilelektronik bewertet Degenhart weiter positiv: "Sehr erfreulich ist der steigende Auftragseingang in unseren Automotive-Divisionen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist das Auftragsvolumen in der Automotive Group um mehr als ein Drittel angestiegen. Es summiert sich auf mehr als 9 Milliarden Euro. Dieses deutliche Wachstum beweist erneut das Vertrauen unserer Kunden in unsere System- und Technologiekompetenz."

Continental legt die Geschäftszahlen für das erste Quartal 2016 am 4. Mai vor.

Continental entwickelt intelligente Technologien für die Mobilität der Menschen und ihrer Güter. Als zuverlässiger Partner bietet der internationale Automobilzulieferer, Reifenhersteller und Industriepartner nachhaltige, sichere, komfortable, individuelle und erschwingliche Lösungen. Der Konzern erzielte 2015 mit seinen fünf Divisionen Chassis & Safety, Interior, Powertrain, Reifen und ContiTech einen Umsatz von 39,2 Milliarden Euro und beschäftigt aktuell mehr als 212.000 Mitarbeiter in 55 Ländern.

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