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Deutsche Hypo mit Rekordergebnis im Jahr 2013

Cost-Income-Ratio weiter verbessert

Die Deutsche Hypo steigerte ihr Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit im Geschäftsjahr 2013 gegenüber dem Vorjahr um 27,6 Prozent auf 64,3 Mio. Euro (Vj. 50,4). Es ist das beste Geschäftsergebnis der Deutschen Hypo in ihrer mehr als 140-jährigen Geschichte. Beigetragen haben hierzu vor allem der hohe Zinsüberschuss, die geringere Risikovorsorge, das verbesserte Wertpapier- und Beteiligungsergebnis sowie geringere Verwaltungsaufwendungen.

„Noch nie hat die Deutsche Hypo ein besseres Ergebnis erzielt als im Geschäftsjahr 2013. Dies ist ein bemerkenswerter Erfolg aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bank. Es ist uns im vergangenen Jahr gelungen, unsere Kostenbasis deutlich zu reduzieren und dabei zugleich unsere operativen Erträge auf hohem Niveau zu stabilisieren“, hob Andreas Pohl, Sprecher des Vorstands der Deutschen Hypo, heute bei der Bilanzvorlage in Frankfurt positiv hervor.

Neugeschäftsvolumen steigt um 6 Prozent

Nachdem der Zinsüberschuss im Geschäftsjahr 2012 erstmals über die 200-Mio.-Euro-Marke geklettert war, erhöhte er sich im vergangenen Jahr nochmals leicht um 0,6 Mio. Euro bzw. 0,3 Prozent auf 210,4 Mio. Euro (Vj. 209,8). Der weit überwiegende Teil der Erträge entfiel dabei auf das Kerngeschäftsfeld Gewerbliche Immobilienfinanzierung, das allein einen Zinsüberschuss von 174,8 Mio. Euro erzielte (Vj. 168,6). Der Provisionsüberschuss fiel mit 6,0 Mio. Euro hingegen erwartungsgemäß geringer aus als im Vorjahr (Vj. 7,3).

Neben der positiven Margenentwicklung trug 2013 auch das erhöhte Neugeschäftsvolumen zur Steigerung des Zinsüberschusses bei: Die Neuzusagen beliefen sich auf 2.662 Mio. Euro und liegen damit gut 6 Prozent über dem Vorjahresvolumen von 2.513 Mio. Euro. Knapp 79 Prozent des Neugeschäfts (2.099 Mio. Euro) wurde im Inland getätigt (Vj. 1.702). Bei den Objektklassen bildeten Büro- und Einzelhandelsimmobilien wieder den Schwerpunkt der Neuzusagen.

Risikosituation entspannt sich weiter

Der bereits 2012 festgestellte Trend eines rückläufigen Nettoaufwands aus dem Kreditgeschäft bestätigte sich im Geschäftsjahr 2013. Der Bestand an Einzelwertberichtigungen sank im Vergleich zum Vorjahr, so dass sich das Risikoergebnis im Geschäftsfeld Gewerbliche Immobilienfinanzierung deutlich von -71,0 auf -64,9 Mio. Euro verbesserte. Belastende Effekte ergaben sich dagegen im Kapitalmarktgeschäft – u. a. aus dem Rückkauf von eigenen Wertpapieren. Zudem wurden im Risikoergebnis die Veränderungen von Vorsorgereserven abgebildet. In Summe ergab sich – inklusive Zuführung zu den Reserven – ein Risikoergebnis der Deutschen Hypo von -83,2 Mio. Euro (Vj. -72,0), das damit nicht die tatsächlich erzielte Verbesserung des gewerblichen Immobilienfinanzierungsportfolios widerspiegelt.

Bedingt durch die Optimierung des Wertpapierportfolios verbesserte sich das Wertpapier- und Beteiligungsergebnis im Jahr 2013 auf 6,5 Mio. Euro (Vj. -17,1). Das sonstige betriebliche Ergebnis belief sich auf -5,5 Mio. Euro (Vj. -4,3).

Verwaltungsaufwendungen reduzieren sich um knapp 5 Prozent

Deutliche Erfolge zeigten sich im Rahmen des aktiven Kostenmanagements der Bank und der Umsetzung der Maßnahmen aus dem 2012 gestarteten Kostenoptimierungsprogramm: Die Verwaltungsaufwendungen verringerten sich 2013 gegenüber dem Vorjahr um 4,5 Prozent auf 69,9 Mio. Euro (Vj. 73,2). Sowohl die Personal- als auch die Sachaufwendungen lagen jeweils deutlich unter den Vorjahreswerten. Diese positive Entwicklung auf der Kostenseite führte zu einer weiteren Verbesserung der Cost-Income-Ratio auf 33,1 Prozent (Vj. 34,4).

Unter dem Strich erzielte die Deutsche Hypo ein Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit in Höhe von 64,3 Mio. Euro (Vj. 50,4), gleichbedeutend mit einem Anstieg von 27,6 Prozent.

Dank ihres etablierten Emissionsgeschäfts verläuft die Refinanzierung der Deutschen Hypo weiterhin erfolgreich: Im Geschäftsjahr 2013 begab die Bank Wertpapiere im Volumen von 3.266 Mio. Euro (Vj. 4.254), darunter Hypothekenpfandbriefe über 2.725 Mio. Euro. Erneut emittierte die Deutsche Hypo zwei Benchmark-Anleihen – jeweils im Volumen von 500 Mio. Euro – und stieß dabei auf eine rege Nachfrage bei nationalen und internationalen Investoren. Auch zukünftig werden Pfandbriefe und ungedeckte Schuldverschreibungen die Refinanzierungsquellen der Bank darstellen.

Pohl optimistisch für Geschäftsjahr 2014

Das laufende Geschäftsjahr ist für die Deutsche Hypo positiv angelaufen: „Mit dem ersten Quartal des Jahres 2014 können wir wieder äußerst zufrieden sein“, erklärte Pohl. „Nach jetzigem Stand spricht vieles dafür, dass wir unser ausgezeichnetes Ergebnis aus 2013 in diesem Jahr bestätigen können. Voraussetzung ist hierfür natürlich, dass sich die gute Entwicklung der gewerblichen Immobilienmärkte im Allgemeinen und unserer strategischen Zielmärkte im Besonderen weiter fortsetzt. Entscheidend wird auch sein, welche Auswirkungen die weiter steigenden regulatorischen Vorgaben auf das Geschäft haben werden. Alles in allem sind wir für 2014 optimistisch. Zumal wir davon ausgehen, dass unser Zinsüberschuss sein hohes Niveau halten kann und sich unser Risikoergebnis verbessert.“

www.fixed-income.org

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