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Deutsche Rohstoff: Hammer Metals veröffentlicht Bohrergebnisse für die Liegenschaften Millennium und Scalper

Neue Ressourcenschätzung für Kalman mit höheren Metallgehalten

Hammer Metals, an der die Deutsche Rohstoff zu 17,84% beteiligt ist, hat heute weitere Resultate der Explorationskampagnen auf den Liegenschaften "Millennium" und "Scalper" bekannt gegeben. Darüber hinaus veröffentlichte das Unternehmen eine neue Ressourcenschätzung für das ebenfalls vollständig im Besitz von Hammer befindliche Vorkommen "Kalman".

Seit dem Erwerb der in der Nähe der Ortschaft Cloncurry befindlichen "Millennium" Liegenschaft im Mai diesen Jahres hat Hammer 25 Bohrungen mit einer Gesamtlänge von 3.857 m niedergebracht, deren Analyseergebnisse nun vollständig vorliegen. Herausragende Kernabschnitte waren unter anderem eine 4 m Vererzung mit 0,51% Kobalt in Bohrung MIRC013 und ein 8 m Abschnitt mit 0,35% Kobalt, in der Bohrung MIRC023. Die Bohrung MIRC019 lieferte darüber hinaus einen 10 m langen Abschnitt mit einem durchschnittlichen Silbergehalt von 40g/t, darunter 337g/t über eine Länge von einem Meter.

Das "Millennium"-Arbeitsprogramm für die kommenden Monate sieht eine erste JORC-konforme Ressourcenschätzung auf Basis der vorhandenen Bohrergebnisse sowie die weitere Untersuchung der identifizierten Silbervererzung vor. Des Weiteren haben Kartierungsarbeiten zusätzliches Ressourcenpotential im nördlichen und östlichen Teil der Liegenschaft identifiziert, das weiter untersucht werden soll.

Unmittelbar nach Beendigung der Bohrarbeiten auf "Millennium" wurden 5 Bohrungen mit einer Gesamtlänge von 506 m auf der Liegenschaft "Scalper" geteuft. Ziel war die Untersuchung einer gravimetrischen und magnetischen Anomalie, die an der Erdoberfläche Gesteins- und Vererzungsmerkmale ähnlich von IOCG Lagerstätten aufwies. In zwei Bohrungen wurden 8 m mit 0,95% Kupfer bzw. 12 m mit 1,2% Kupfer nachgewiesen. Eine abschließende Bewertung der Anomalie kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht vorgenommen werden, da die nördlichen Teile der Anomalie durch die Bohrkampagne nicht vollständig getestet werden konnten. Weitere Untersuchungen stehen für 2017 an.

Aktuell läuft ein Kernbohrprogramm auf der Joint Venture Liegenschaft "Overlander", mit dessen Abschluss Ende November gerechnet wird.

Vor wenigen Wochen veröffentlichte Hammer Metals zudem eine neue JORC konforme Ressourcenschätzung für das Kupfer-Gold-Molybdän-Rhenium Vorkommen "Kalman", die nun die Ergebnisse von 8 weiteren Bohrungen enthält, die Hammer im Jahr 2014 niedergebracht hatte. Insgesamt weist die neue Schätzung 20 Mio. Tonnen mit einem Kupferäquivalentgehalt (CuEq.) von 1,8% aus, wovon 13,3 Mio. Tonnen potentiell im Tagebauverfahren gewinnbar sind. Knapp die Hälfte dieser Tagebauressource (6,2 Mio. t) konnte aufgrund der zusätzlichen Bohrdaten in der Kategorie "indicated" ausgewiesen werden.

Im Vergleich zur vorangegangenen Ressourcenschätzung von 2014 (30 Mio. t in der Kategorie "inferred" bei einem Gehalt von 1,3% CuEq.) stellt dies zwar einen absoluten Rückgang der Ressourcentonnage und des Metallinhalts dar. Dieser liegt jedoch ausschließlich in der Erhöhung des sogenannten Cutoffs begründet, der von 0,3% CuEq. auf 0,75% CuEq. für den Tagebaubereich, bzw. von 1,0% CuEq. auf 1,4% CuEq. für die Tiefbauzone stieg.

Hammer Metals beabsichtigt die Kalman-Ressource, die sowohl lateral als auch zur Teufe hin offen ist, durch zukünftige Bohrprogramme deutlich zu erweitern.

Jörg Reichert, CTO der Deutsche Rohstoff AG, kommentiert: "Die bisherigen Ergebnisse der "Millenium"-Liegenschaften erfüllen bislang zwar nicht alle Hoffnungen, die insbesondere an höhere Kobaltgehalte geknüpft waren. Positiv zu bewerten ist, dass es mit den Bohrungen gelang, eine aushaltende kontinuierliche Vererzung nachzuweisen, die es erlaubt, in naher Zukunft eine JORC-Ressource ausweisen zu können. Insgesamt sind dies solide Resultate und lassen mit Spannung auf die Exploration der nördlichen Flächen blicken, die bislang noch nicht erkundet wurden.

Ermutigende Ergebnisse wurden auch von "Scalper" berichtet. Die aktuellen Bohrungen wurden auf der Basis von geophysikalischen Ergebnissen platziert, die ein hohes Potential für eine signifikante Vererzung andeuten. Insofern sind die aktuellen Ergebnisse durchaus ein Anfangserfolg, der jedoch noch durch weitere Bohrungen ausgebaut werden muss.
Die weitere konsequente Arbeit am Kalman Projekt hat sich für Hammer in zweierlei Hinsicht geloht. Zum einen gelang es, durch einen höheren Cutoff in Kombination mit tagebaufähigen Ressourcenteilen die wirtschaftliche Attraktivität des Projektes zu steigern. Zum anderen konnte durch die Hinzunahme neuer Bohrungen sowie durch zusätzliche geologische Modellierungsarbeiten bestätigt werden, dass sowohl lateral als auch zur Teufe hin weiteres Explorationspotential besteht. Die zukünftige Entwicklung sehe ich diesbezüglich sehr optimistisch."


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