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Deutsche Rohstoff: Hohes Gewinnwachstum für 2016 erwartet

Erneute Anhebung der Gewinnprognose für 2015/Überblick über die Projekte

Die Deutsche Rohstoff AG erwartet für 2016 einen deutlich ansteigenden Umsatz aus der Öl- und Gasproduktion in den USA und damit einhergehend ein erheblich höheres Konzernergebnis als im laufenden Jahr. Unter der Annahme eines Ölpreises, der sich an der Terminkurve orientiert und im Jahr 2016 einem Durchschnittskurs von ca. USD 44 entspricht, geht der Vorstand von einem Umsatz im Konzern von EUR 20,0 bis 25,0 Mio. aus. Das Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) wird sich nach der Planung auf etwa EUR 15,0 bis 20,0 Mio. belaufen. Das Nettoergebnis aus dem operativen Geschäft soll rund EUR 10,0 Mio. betragen. Die Planung geht im von einem Wechselkurs EUR/USD von 1,10 im Jahresdurchschnitt aus.

Für das laufende Jahr hat der Vorstand seine Ergebnisprognose gegenüber der Aussage im Halbjahresbericht erneut verbessert und erwartet nunmehr ein positives Konzernergebnis. Der Grund liegt zum einen in der weiteren Abwertung des Euro in den vergangenen Monaten, die zusätzliche Währungsgewinne gebracht hat, zum anderen in der höher als erwarteten Produktion aus den ersten fünf Bohrungen von Elster, die seit Mitte September fördern. Die Deutsche Rohstoff AG als Muttergesellschaft erwartet für 2015 ebenfalls ein positives Jahresergebnis.

Thomas Gutschlag, CEO der Deutsche Rohstoff, kommentierte: "Wir haben im laufenden Jahr die Grundlagen für ein starkes Wachstum von Umsatz und Ergebnis in den kommenden Jahren gelegt. Die erfreuliche Gewinnprognose für 2016 zeigt das deutlich. Sollten die Ölpreise wieder steigen, ergibt sich ein erhebliches zusätzliches Gewinnpotential. Sehr erfreulich ist auch, dass wir aufgrund der Mitte 2014 bewusst getroffenen Entscheidung, die gesamten liquiden Mittel in US-Dollar zu halten, inzwischen Währungsgewinne in Höhe von rund EUR 20 Mio. verbuchen konnten."

Bei den Gesellschaften des Deutsche Rohstoff Konzerns und den Beteiligungen gab es gegenüber der Darstellung im Halbjahresbericht folgende Veränderungen:

Cub Creek Energy/Elster Oil & Gas (Anteil 74%/93,04%):

Beide Gesellschaften haben einen detaillierten Bohrplan für das kommende Jahr erstellt. Zusammen geht die Planung von rund 44 Bruttobohrungen aus. Weitere Akquisitionen werden derzeit geprüft. Vor einigen Wochen haben Cub Creek und Elster außerdem eine Reservenschätzung für einen Teil ihrer Flächen veröffentlicht. Zusammengefasst ergeben die Reservengutachten eine nachgewiesene Reserve von 4,25 Millionen BOE und eine wahrscheinliche Reserve von 8,03 Millionen BOE. Daraus resultieren auf Basis des WTI Ölpreises der NYMEX Terminkurve (NYMEX Strip Pricing) vom 31. Oktober 2015 wahrscheinliche Umsätze von über USD 500 Mio., sowie ein Barwert von knapp USD 90 Mio. Eine detaillierte Pressemitteilung dazu finden Sie hier: tinyurl.com/reservengutachten
.

Almonty Industries (Anteil: 13,9%):

Die Gesellschaft hat eine neue Ressourcenschätzung nach dem kanadischen Standard NI 43-101 für ihre Wolfram-Minen in Los Santos und Wolfram Camp sowie ihr Entwicklungsprojekt Valtreixal in Spanien vorgelegt (siehe auch www.almonty.com). Zusammen mit Sangdong/Südkorea verfügt die Gesellschaft jetzt über Reserven in Höhe von 12,4 Mio. Tonnen mit 0,41% WO3, über Ressourcen der Kategorie Measured and Indicated (inkl. Reserven) in Höhe von 14,86 Mio Tonnen mit 0,45% WO3 und Ressourcen der Kategorie Inferred von 53,98 Mio. Tonnen mit 0,32% WO3.

Ceritech (Anteil: 66%):

Die Arbeiten am Gipsprojekt gehen unvermindert weiter. Der Vorstand führt derzeit Vertragsverhandlungen mit Eigentümern von geeigneten Stoffströmen und arbeitet weiterhin an der Optimierung des Aufbereitungsprozesses.

Hammer Metals (Anteil 16%):

Hammer Metals hat in der vergangenen Woche bekannt gegeben, dass es einen Joint Venture Vertrag mit Newmont Mining, einem der weltweit führenden Goldproduzenten, unterschrieben hat. Die beiden Firmen werden eine Fläche von 250 km2 und damit ca. 12,5% von Hammers Gesamtflächen in der Mount Isa Region gemeinsam explorieren. Newmont Mining plant dabei in mehreren Schritten bis zu USD 10,5 Mio. für Exploration und Projektentwicklung zur Verfügung zu stellen und im Gegenzug einen Anteil von bis zu 75% an den Flächen zu erhalten. Die Transaktion in der aktuell schwierigen Marktphase im Bergbau unterstreicht erneut die hohe Qualität von Hammers Flächen.

Tin International/Sachsenzinn (Anteil 60%):

Die Arbeiten konzentrieren sich weiterhin auf die Entwicklung des Lizenzgebietes Sadisdorf. Um Kosten zu senken, wird das Board von Tin International den Aktionären vorschlagen, die Gesellschaft aufzulösen. Die Aktionäre erhalten stattdessen Aktien der Sachsenzinn, die zu diesem Zweck kurzfristig in eine AG umgewandelt und in Tin International AG umbenannt wurde. Die Deutsche Rohstoff AG hält nunmehr direkt rund 60% an der Tin International AG.

Rhein Petroleum (Anteil 10%):

Derzeit oder in Kürze laufen Testförderungen bei den Bohrungen Bedernau 2 und Lauben im Unterallgäu (Betriebsführer Winterhall GmbH) und Schwarzbach in Südhessen (Betriebsführer Rhein Petroleum). Für das kommende Jahr plant die Rhein Petroleum bis zu drei weitere Bohrungen in ihren Lizenzgebieten abzuteufen.

Um die Beteiligungsstruktur zu vereinfachen und die Aktivitäten weiter zu fokussieren, plant der Vorstand, in den kommenden Wochen kleinere Gesellschaften zu verkaufen bzw. Aktivitäten aufzugeben. Dies betrifft neben der Tin International insbesondere auch die Jutland Petroleum und die australische Strategic Resources Development.


Die im Entry Standard notierte Deutsche Rohstoff baut einen neuen Rohstoffproduzenten auf. Schwerpunkte sind Öl & Gas und sogenannte Hightech-Metalle wie Wolfram, Zinn und Seltenerden. Alle Projekte befinden sich in politisch stabilen Ländern mit hohen Umweltstandards. Das Geschäftsmodell gründet auf der (Wieder-) Erschließung von Vorkommen, die bereits in der Vergangenheit gut erkundet worden sind. Weitere Informationen zur Deutsche Rohstoff unter www.rohstoff.de.

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