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Ekotechnika: Rating wird auf B+ heruntergestuft

Downgrade nach Veröffentlichung der vorläufigen Zahlen

Nach der Veröffentlichung der vorläufigen Zahlen hat die Creditreform Rating AG das Unternehmensrating der Ekotechnika GmbH, deutsche Holding des größten Händlers internationaler Landtechnik in Russland, der Ekoniva-Technika Gruppe, auf B+ angepasst (bisher BB-). Damit wird der Gruppe weiterhin eine ausreichende Bonität attestiert.

Wolfgang Bläsi, Geschäftsführer der Ekotechnika GmbH: „Wir haben uns in einem schwierigen Marktumfeld gut behauptet und unsere Position als führender Händler internationaler Landtechnik in Russland weiter ausgebaut. Die Auszeichnung unserer Regionalgesellschaft Ekoniva Chernozemie in der Schwarzerde-Region zum John Deere Händler des Jahres in Russland zeigt, dass wir auf einem guten Weg sind und ist für uns ein zusätzlicher Ansporn.“

Ekotechnika hat am 20. November 2013 vorläufige Konzern-Zahlen für das Geschäftsjahr 2012/2013 (30.09.) veröffentlicht. Demnach ist der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 169,6 Mio. Euro um rund 20% gestiegen. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) legte im gleichen Zeitraum von 17,2 Mio. Euro um rund 10% zu. Den operativen Konzerngewinn vor Steuern (EBIT) hat Ekotechnika von 15,4 Mio. Euro um etwa 5% verbessert. Das Nettoergebnis lag im Gesamtjahr bei rund -1,7 Mio. Euro (1. Halbjahr -4,6 Mio. Euro und 2. Halbjahr +2,9 Mio. Euro). Das negative Nettoergebnis ist auf Währungseffekte zurückzuführen. Das um Währungseffekte bereinigte Nettoergebnis ist im Vergleich zum Vorjahr von 2,3 Mio. Euro um 117% auf 5,0 Mio. Euro gestiegen. Die nicht realisierten Währungsverluste entfallen auf Bank- bzw. Lieferantenverbindlichkeiten der russischen Tochtergesellschaften zum Bilanzstichtag. Da die Maschinen in der Regel in Dollar oder Euro verkauft werden, erzielt die Gesellschaft im Folgejahr entsprechend höhere Umsätze in Landeswährung.

Ekotechnika verkauft in den drei Vertriebsgebieten im größten Flächenstaat der Welt überwiegend Landmaschinen der Marke John Deere, der weltweiten Nummer 1 der Branche. Im Jahr 2012/2013 hat die Unternehmensgruppe mehr Landtechnik verkauft als im Vergleichszeitraum und sich deutlich besser entwickelt als der Gesamtmarkt. Der Umsatz mit Neumaschinen stieg um rund 20 Prozent. Der Umsatz mit Ersatzteilen legte sogar um 35 Prozent zu.

Die Unternehmensgruppe ist in den drei Vertriebsgebieten Zentralrussland, Schwarzerde und Sibirien aktiv. Die Ekoniva-Technika Regionalgesellschaft in Zentralrussland ist der umsatzstärkste John Deere Händler in Russland. Während John Deere in Russland im vergangenen Jahr insgesamt eine stabile Entwicklung verzeichnete, ist die Ekoniva-Technika Gruppe deutlich gewachsen. Die Ekoniva-Technika Regionalgesellschaft in der Schwarzerde-Region erreicht bei Traktoren und Mähdreschern die höchsten Marktanteile aller John-Deere Regionalgesellschaften im größten Flächenstaat der Welt.

Wolfgang Bläsi: „Mit jeder verkauften Neumaschine wächst auch unser After-Sales-Potenzial.“ In den kommenden Jahren sollen die margenstarken Bereiche Ersatzteile und Service stark ausgebaut werden. Beide tragen heute zusammen 18% zum Konzernumsatz bei – Tendenz steigend.


www.fixed-income.org

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