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EZB-Zinsentscheidung - Leitzins bleibt unverändert, aber die Inflationsrisiken haben sich deutlich erhöht

von Ulrike Kastens, Senior Economist, DWS

Ulrike Kastens © DWS

Wie erwartet hat die Europä­ische Zentral­bank (EZB) den Einlagen­zins bei 2,0 Prozent belassen und auch ihre geld­politische Kommu­nikation (Datenab­hängigkeit, keine Vorfest­legung auf einen geld­politischen Kurs) nicht verändert. Die Ent­scheidung fiel einstimmig. Wichtiger ist jedoch, dass die EZB in ihren Projek­tionen zu Wachstum und Inflation bereits die ersten Effekte des Energie­preis­anstiegs berück­sichtigt hat. So hat sich der kurz- und mittel­fristige Inflations­ausblick deutlich verschlechtert. Auch die Projektionen zur Kernrate wurden angehoben. Die negativen konjunkturellen Effekte für das BIP-Wachstum konzentrieren sich dagegen hauptsächlich auf das Jahr 2026. Vor diesem Hintergrund hat sich auch die Risikoeinschätzung geändert. Die Gefahren einer höheren Inflation sind aktuell deutlich größer als die Abwärtsrisiken für die Konjunktur. Angesichts der hohen Unsicherheit über die Auswirkungen des Energiepreisschocks bleibt die Datenabhängigkeit hoch. In diesem Zusammenhang nannte sie eine Reihe von Indikatoren (zum Beispiel Rohstoffpreise, Preiserwartungen der Unternehmen, Lohnsteigerungen), die genau beobachtet werden. 

Die Märkte preisen bereits Zinserhöhungen der EZB in den nächsten Monaten ein. Ob die EZB durch den „Energiepreisschock“ hindurchsehen kann oder ob sie auf steigende Inflationserwartungen reagieren muss, hängt von der Dauer des Krieges und dem Risiko von Zweitrundeneffekten ab. Eine weiterhin abwartende Haltung ist dabei wohl die derzeit beste Option.

www.fixed-income.org

 

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