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Ferratum Group: Umsatzanstieg um 19% auf 58,2 Mio. Euro, operatives Ergebnis leicht rückläufig

Optimistischer Ausblick für 2014

Die Ferratum Group, ein Pionier für mobile Mikrokredite in Europa, veröffentlicht heute den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2013. Erstmals wurde dieser nach International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt. Schlüsselfaktoren der Expansionsstrategie der Gruppe waren die erfolgreiche Integration der EU-Banklizenz in die Konzernstruktur sowie die Platzierung einer Unternehmensanleihe in Höhe von 25 Mio. Euro im Entry Standard der Frankfurter Wertpapierbörse im Jahr 2013. Zudem zeigten die kontinuierliche Weiterentwicklung des Produktportfolios sowie verbesserte Risikomanagementsysteme positive Impulse auf die Unternehmensentwicklung während des Geschäftsjahres 2013. Diese Entwicklungen führen zwangsläufig zum Ausbau des Wachstums der Gruppe in der Zukunft.

Im Geschäftsjahr 2013 wurde die EU-Banklizenz der Tochtergesellschaft Ferratum Bank Ltd durch die Aufnahme der Geschäftstätigkeit in Polen und der Slowakei erfolgreich integriert. Daneben konnte Ferratum den Kundenstamm der Gruppe um 36,0% auf rund 1,9 Mio. Kunden (2012: 1,4 Mio. Kunden) erweitern und die Geschäftstätigkeit in bestehenden Märkten sowie das Produktangebot ausbauen. Ferratum bietet derzeit drei Kreditprodukte an: Den "klassischen" Mikrokredit, Ratenkredite (PlusLoan) mit größeren Kreditsummen und längerer Laufzeit sowie ein Produkt mit flexibler Tilgung (Kreditlimit) - alle positioniert als kleine Konsumentenkredite mit einer maximalen Kreditsumme von 2.000 Euro und einem Fokus auf hoher Benutzerfreundlichkeit. Gemäß dieser positiven Entwicklung erhöhten sich die Umsatzerlöse um etwa 18,9% deutlich auf 58,2 Mio. Euro im Berichtszeitraum (2012: 48,9 Mio. Euro).

Andererseits waren die Investitionen und gestiegenen Ausgaben für das leicht reduzierte operative Ergebnis der Gruppe im Vergleich zum Vorjahr 2012 verantwortlich. Tatsächlich erhöhten die Ausgaben im Zusammenhang mit der Wachstumsstrategie die operativen Ausgaben um insgesamt 23,8% auf 51,0 Mio. Euro (2012: 41,2 Mio. Euro).

Aufgrund der erwähnten Geschäftsentwicklung stieg der Bestand an Kundenforderungen (Mikrokredite) deutlich auf 44,7 Mio. Euro (2012: 37,9 Mio. Euro). Entsprechend erhöhte sich die Risikovorsorge im Kreditgeschäft auf 21,6 Mio. Euro nach 15,0 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Somit verringerte sich die Profitabilität der Group im Vorjahresvergleich leicht: Das operative Ergebnis (EBIT) lag im Jahr 2013 bei 7,3 Mio. Euro nach 8,6 Mio. Euro im Vorjahr. Die EBIT-Marge betrug entsprechend 13,2% in 2013 (2012: 17,5%). Das Ergebnis vor Steuern (EBT) verringerte sich im Berichtszeitraum auf 3,9 Mio. Euro (2012: 6,2 Mio. Euro), was einer EBT-Marge von 6,7% entspricht (2012: 12,8%). Aufgrund der aktuellen Umstellung des Rechnungslegungsstandards, wurde der Jahresabschluss 2012 nachträglich ebenfalls auf IFRS umgestellt, um eine Vergleichbarkeit der relevanten Finanzzahlen zu gewährleisten. Daher weichen die nun präsentierten Finanzzahlen für 2012 nach IFRS von den bereits veröffentlichten Zahlen für dieses Geschäftsjahr nach Finnish Accounting Standards (FAS) ab.

Jorma Jokela, Gründer und CEO der Ferratum Group, zeigt sich mit dem Ergebnis und der Entwicklung während des Geschäftsjahres 2013 sehr zufrieden: "Die Ferratum Group ist seit ihrer Gründung im Jahr 2005 stets gewachsen und hat ihre Profitabilität behauptet - so auch im letzten Geschäftsjahr. Der Rückgang der Eigenkapitalquote von 28,3% auf 21,8% ist in erster Linie auf die hohe Liquidität aus der Anleihe zurückzuführen. Wir verfügen über eine solide Bilanzstruktur mit einer komfortablen Liquiditätssituation mit liquiden Mitteln in Höhe von 17,5 Mio. Euro (2012: 2,7 Mio. Euro). Erhebliches Potenzial versprechen wir uns außerdem vom Ausbau des softwarebasierten Prüfungsverfahrens zur Kreditwürdigkeit unserer Kunden." Ferratum hat im Jahr 2013 die finnische Tochtergesellschaft Personal Big Data Oy gegründet, um die Möglichkeiten des eigenen Risikomanagements zu verbessern. Basierend auf einer neu erworbenen Software gewährleistet die genannte Tochtergesellschaft eine verbesserte Analyse eines breiten Spektrums von Kundendaten.

In den ersten drei Monaten des Jahres 2014 konnte Ferratum den positiven Wachstumstrend mit dem insgesamt erfolgreichsten Quartal in der Unternehmensgeschichte und dem Monat März als besten Monat im Bezug auf den Umsatz fortsetzen. Wie geplant investierte die Ferratum Teilerlöse der Anleiheemission in die Markterschließung in Deutschland und Rumänien sowie in das weitere Wachstum bestehender Märkte. Ferratum nahm im Februar 2014 die Geschäftstätigkeit in Rumänien und im März 2014 in Deutschland auf. Jokela sieht hierin deutliche Chancen für eine nachhaltig positive Unternehmensentwicklung: "Deutschland ist als geografisches Zentrum und Markttreiber Europas natürlich ein sehr interessanter Markt mit erheblichem Umsatz- und Ertragspotenzial.“

Angesichts der dargestellten Entwicklung ist Jokela für das Geschäftsjahr 2014 und darüber hinaus sehr optimistisch: "Ausgehend von unseren bestehenden und erfolgreichen Geschäftsaktivitäten in 19 Märkten weltweit, wollen wir mittels der EU-Banklizenz weitere Märkte erschließen, in denen eine solche Lizenz Voraussetzung für das Kreditgeschäft ist. Für das Jahr 2014 rechnen wir entsprechend mit einem deutlichen Umsatzwachstum in allen Kernmärkten sowie einer Steigerung der Profitabilität. Mittelfristig ist es unser Ziel, die führende Bank für mobile Dienstleistungen zu sein."

www.fixed-income.org
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