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Ferratum plant Erwerb der FCB Firmen-Credit Bank GmbH und stärkt das Geschäft der Gruppe mit einer zweiten Banklizenz

Ferratum Oyj (ISIN: FI4000106299, WKN: A1W9NS), Pionier im Bereich „Financial Technology“ und internationaler Anbieter mobiler Konsumentenkredite sowie kleiner Unternehmenskredite, plant den Erwerb der FCB Firmen-Credit Bank GmbH (FCB). Der Vollzug der Transaktion erfolgt sobald die Europäische Zentralbank (EZB) ihre Zustimmung erklärt hat. Die Zustimmung der EZB ist die einzige aufschiebende Bedingung der geplanten Akquisition. Das Management der Ferratum Oyj rechnet mit dem Eintritt der Bedingung im zweiten Quartal 2016. Mit der Akquisition wird die Ferratum Group neben der in Malta domizilierenden Ferratum Bank p.l.c. ein weiteres EU-Kreditinstitut besitzen, dessen Aufgabe darin bestehen wird, zunächst in Deutschland und später in anderen europäischen Ländern, Geschäftskunden unbesicherte Kleinkredite über das Internet anzubieten.

Die FCB mit Sitz in Frankfurt am Main ist Teil der Avenue Capital Group (ACG) und hat eine deutsche Banklizenz für das Einlagen- und Kreditgeschäft. Nach der Akquisition will Ferratum den Fokus der FCB auf den Geschäftsbereich „Ferratum Business“ verlagern. Entsprechend soll die FCB innerhalb der Ferratum Group die zentrale Konzerneinheit für die Vergabe von kleinen Krediten für Geschäftskunden werden. Der Kredithöchstbetrag liegt in diesem Geschäftsbereich bei aktuell 50.000 Euro mit einer maximalen Laufzeit von 12 Monaten. Der 2015 eingeführte Geschäftsbereich „Ferratum Business“ ist derzeit in drei Ländern tätig: Schweden, Finnland und Litauen. In Zukunft soll die Geschäftstätigkeit der FCB innerhalb Deutschlands und aus Deutschland heraus das Zentrum dieser Geschäftssparte für die Ferratum Group bilden. Die Ferratum Bank p.l.c. wird sich weiterhin auf ihr bestehendes Kreditgeschäft mit Privatkunden konzentrieren.

Dr. Clemens Krause, CFO der Ferratum Group, beschreibt die Bedeutung der geplanten Akquisition: „Die schlanke Struktur der FCB und der attraktive Kaufpreis werden sich auf den Umsatz und das Ergebnis der Ferratum Group im Jahr 2016 zunächst nur geringfügig auswirken; bereits im Jahre 2017 rechnen wir dann mit einem deutlich positiven Ergebnisbeitrag. Der Standort Frankfurt und die deutsche Banklizenz werden Ferratum einen soliden regulatorischen Rahmen verschaffen, um die FCB mittelfristig so erfolgreich zu entwickeln, wie es die Ferratum Bank p.l.c. mit ihrer Präsenz in neun europäischen Ländern bereits ist. Für uns ist der Erwerb der FCB daher ein wichtiger strategischer Schritt, um die erfolgreiche Entwicklung der Ferratum Group zu beschleunigen.“

Jorma Jokela, CEO und Gründer der Ferratum Group, kommentiert die strategische Bedeutung des deutschen Unternehmenssitzes der FCB: „Die Entscheidung der Ferratum Group, ein deutsches Kreditinstitut als Rechtsträger zu wählen und damit die Zentrale des neuen internationalen Kreditgeschäfts „Ferratum Business“ in Deutschland zu etablieren, trägt der Tatsache Rechnung, dass Deutschland aufgrund seiner Bevölkerungszahl, seiner wirtschaftlichen Stärke und seiner zentralen Lage in Europa der wichtigste Markt in der Europäischen Union ist. Die Stärke des deutschen KMU-Marktes als eine etablierte und gut geregelte Finanzindustrie sowie Frankfurt als Firmensitz der FCB sind bekräftigende Faktoren für diese Entscheidung.“

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