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Gilts könnten von einem Handelskrieg profitieren, weitere Zinspolitik der Bank of England im Blick

Britische Regierung sollte Zusammenarbeit mit EU intensivieren / von Chris Iggo, CIO Core Investments, AXA Investment Managers

Chris Iggo © AXA Investment Managers

Ich finde, dass die Bank of England ihren Leitzins senken sollte. Die Wirt­schaft muss stimuliert werden, und vielleicht ist es klug, wenn die Regierung über Steuer­senkungen statt über höhere Sozial­ver­sicherungs­beiträge nachdenkt. Gut wäre auch eine bessere Zusammen­arbeit mit der EU.

Britische Staatsanleihen könnten von möglichem Handelskrieg profitieren

Der Wachstums- und Inflations­ausblick ist schwach, aber Gilts sind durchaus günstig. Wenn jetzt der Handelskrieg Fahrt aufnimmt und Aktien deshalb noch stärker unter Druck geraten, scheinen Kursgewinne möglich.

Die Nachricht, dass die britische Schuldenagentur im nächsten Haushaltsjahr vielleicht mehr kürzer laufende Titel begibt, hat dem Anleihenmarkt zunächst genützt. Aber schon bald tat er wieder das, was er am besten kann: er fiel.

Kurse europäischer Staatsanleihen spiegeln die Erwartungen an die Fiskalpolitik wider

Bei einem zweifelhaften Haushaltsausblick fallen die Staatsanleihenkurse. In Frankreich war das 2024 der Fall, und auch jetzt ist die 30-Jahres-Rendite mit 4,2 Prozent noch immer hoch. Die italienischen und spanischen Renditen sind hingegen gegenüber den deutschen gefallen, was sehr viel über die erwartete Richtung der europäischen Fiskalpolitik sagt.

Am britischen Anleihenmarkt scheint die Laufzeitprämie gestiegen zu sein, was ihn im Vergleich zu anderen großen Anleihenmärkten durchaus interessant macht.

Markt erwartet keine großen Zinssenkungen der BoE

Niemand rechnet ernsthaft damit, dass die Bank of England die Zinsen weiter kräftig senkt. Am OIS-Markt rechnet mittelfristig fast niemand mit britischen Leitzinsen unter 4,0 Prozent.

Aktuell kaum Optimismus mit Blick auf mehr Wachstum 

Wenn Donald Trumps Handelskrieg Fahrt aufnimmt, wird es für die Geldpolitik noch schwieriger. Alles in allem wüsste ich nicht, was kurzfristig für mehr Wachstum sorgen könnte, in Großbritannien wie weltweit.

Andererseits liegen die Risiken für Investoren, Unternehmen und Verbraucher auf der Hand. Anleihen sollten da eigentlich stärker zulegen.

Trumps Ankündigung von 25 Prozent Zoll auf amerikanische Automobilimporte sorgte für neue Handelskonflikte. Der Aktienmarkt mag das gar nicht, sodass die Minirallye des S&P 500 bei Redaktionsschluss schon wieder vorbei war.

www.fixed-income.org


 

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