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"Hinweise auf Intensivierung der europäischen Schuldenkrise"

Léon Cornelissen, Chefvolkswirt von Robeco Asset Management

Es gibt Hinweise für eine Intensivierung der europäischen Schuldenkrise, sagt Léon Cornelissen, Chefvolkswirt von Robeco Asset Management. Cornelissen erläutert in seinem aktuellen Marktausblick die Entwicklungen in Nordamerika und der Eurozone mit Blick eine sich grundsätzlich erholende Weltwirtschaft. Zugleich ist das Thema „Inflation“ weniger brisant. Was bedeuten die europäischen Schuldenprobleme für die Kreditausfallrisiken an den Märkten? Zudem geht der Robeco-Chefvolkswirt auf die Entwicklungen in den Schwellenmärkten ein: Obwohl so manche Volkswirtschaft an Fahrt verliert, bleibt das Wachstum respektabel. Zusätzlich beurteilt er die Aussichten für Unternehmensanleihen, bei denen vor allem die Bewertung für diejenigen mit Investment-Grade positiv bleiben. Abschließend hinterfragt Léon Cornelissen die Entwicklung der chinesischen Wirtschaft.

Die wichtigsten Punkte im Überblick:

Die Erholung der Weltwirtschaft verläuft weiter planmäßig. Der Rückgang auf den entwickelten Märkten nähert sich wahrscheinlich dem Ende, wenn man unter anderem das Wachstum der industriellen Produktion in Japan berücksichtigt. Zugleich nimmt die Zuversicht hinsichtlich der inflationären Entwicklung an den Schwellenmärkten zu.

Die Schwellenmärkte bleiben bei den Aktien Cornelissens bevorzugte Region. Die Volkswirtschaften verlieren zwar an Fahrt, aber ihr Wachstum ist weiterhin respektabel. Die Inflationsrisiken gehen zurück, weshalb das Robeco-Team das Ende der gestrafften Geldpolitik in der zweiten Jahreshälfte 2011 erwartet.

Zwar wäre die Meinung vertretbar, dass es nach der Abwicklung einiger unerwarteter, negativer wirtschaftlicher Entwicklungen jetzt wieder an der Zeit ist, in zyklische Sektoren zu investieren. Doch Léon Cornelissen behält seine leichte Präferenz für defensive Sektoren aus zwei Gründen bei: Erstens könnten defensive Sektoren, zum Beispiel Basiskonsumgüter und Telekommunikation, von der anhaltenden Ungewissheit hinsichtlich der europäischen Schuldenkrise profitieren. Zweitens spricht der Saisonfaktor für diese Haltung: Der Zeitraum von Mai bis Oktober ist für defensive Aktien in der Regel gut.

Die Aussichten für Unternehmensanleihen sind differenzierter geworden. Robecos Chefvolkswirt bewertet die Investment-Grade-Unternehmensanleihen weiterhin positiv, während im Juni die Aussichten für Hochzinsanleihen auf neutral zurückgestuft wurden.

Das Spezialthema im Juli: Die chinesische Wirtschaft verliert an Fahrt, und die Inflation wird bald ihren Höhepunkt erreichen. Eine chinesische Schuldenkrise bleibt – trotz rücksichtsloser Kreditpraktiken der lokalen Regierungen – unwahrscheinlich.

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