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HOMANN HOLZWERKSTOFFE GmbH mit deutlicher Ergebnisverbesserung im ersten Halbjahr 2014

Die in 2013 initiierten Restrukturierungen zeigen Wirkung, Ausbau der Werke in 2014 intensiv vorangetrieben

Die HOMANN HOLZWERKSTOFFE GmbH, einer der führenden europäischen Produzenten von dünnen, veredelten Holzfaserplatten für die Möbel-, Türen-, Beschichtungs- und Automobilindustrie, konnte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum den Konzernumsatz im ersten Halbjahr 2014 steigern und vor allem das operative Betriebsergebnis (EBITDA) mehr als verdoppeln. Ausschlaggebend dafür war die in 2013 begonnene konsequente Weiterentwicklung der beiden polnischen Werke sowie die Modernisierung und Rationalisierung am deutschen Standort in Losheim. So ist der Auf- und Ausbau des Veredelungszentrums im polnischen Krosno/Oder nahezu vollständig abgeschlossen worden. Darüber hinaus wurde im Mai dieses Jahres mit dem Aufbau einer neuen, hochmodernen HDF/MDF-Rohplattenanlage im Werk in Krosno/Oder begonnen, mit der bereits im Dezember 2014 die ersten HDF-Platten produziert werden sollen. Im zweiten polnischen Werk in Karlino ist im ersten Halbjahr 2014 eine weitere Kaschieranlage zur Vergrößerung der Wertschöpfungstiefe in Betrieb genommen worden. Mit der im Jahr 2013 für das Werk in Karlino angeschafften neuen Trockenbeleimungsanlage wurde zudem die Prozesseffizienz nachhaltig gesteigert. In dem dritten Werk der Homanit-Gruppe im saarländischen Losheim wurden die personalintensiven Nachbearbeitungsprozesse wie geplant weiter reduziert; diese werden bis Ende des Jahres vom Homanit-Werk Krosno/Oder vollständig übernommen.

Der Konzernumsatz ist im ersten Halbjahr 2014 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von EUR 95,1 Mio. auf EUR 105,0 Mio. gestiegen (+10,4%). Das Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) konnte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von EUR 3,3 Mio. auf EUR 7,0 Mio. mehr als verdoppelt werden. Ebenso positiv entwickelte sich das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT), das sich von EUR -1,2 Mio. auf EUR +1,8 Mio. deutlich verbesserte.

Die aktuelle politische Situation in der Ukraine und Russland hat keine Auswirkungen auf die operative Geschäftstätigkeit der Unternehmensgruppe.

Im zweiten Quartal 2014 hat das Unternehmen seine Anleihe um weitere EUR 25,0 Mio. auf nunmehr EUR 100,0 Mio. aufgestockt. Damit wurde auch der Wechsel der Anleihenotiz vom Entry Standard in den Prime Standard für Anleihen der Deutschen Börse AG vollzogen.

Fritz Homann, geschäftsführender Gesellschafter der HOMANN HOLZWERKSTOFFE GmbH: "Der Mittelzufluss aus der Anleihe wurde von Anfang an konsequent zur Finanzierung des weiteren Wachstums der Unternehmensgruppe genutzt. Dabei liegt der Schwerpunkt auf dem Ausbau der beiden polnischen Werke in Krosno/Oder und Karlino sowie der Rationalisierung und Modernisierung des deutschen Werkes in Losheim."


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