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Janus Henderson Investors: Sind die Credit Spreads von Unternehmensanleihen zu eng?

Abbildung: Spreads für US- und EU-Investment-Grade-Anleihen; Quelle: Janus Henderson Investors, Bloomberg, EU IG: ICE BofA Euro Corporate Index; US IG: ICE BofA US Corporate Index, Stand: 18. August 2025. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein Indikator für zukünftige Erträge.

Hinter der Verengung der Investment-Grade-Credit-Spreads stehen starke technische Faktoren (Angebots-/Nachfrage­dynamik), uner­wartet guter Wirtschafts­daten und Zollent­lastungen. Die Zuflüsse in europä­ische Investment-Grade-Anleihen erreichten in diesem Quartal ein Rekordniveau, was auf die attraktiven Renditen zurückzuführen ist. Entscheidend ist die Anfangsrendite, denn sie bestimmt weitgehend den Gesamtertrag bei Fixed Income.

Das Angebot an europäischen Investment-Grade-Anleihen dürfte in der zweiten Jahreshälfte zurückgehen, sodass die technischen Faktoren die Spreads weiterhin stützen. Ähnlich verhält es sich in den USA, wo für 2025 ein negatives Nettoangebot erwartet wird.[2] Ein weiterer Rückenwind für die Anlageklasse sind die verbesserten Unternehmensfundamentaldaten im Jahr 2026 – dank höherer Defizitausgaben aufgrund des „One Big Beautiful Bill” (OBBB)[3], ein günstiges Steuerumfeld und die Lockerung der Geldpolitik in den USA. Europa profitiert von den Konjunkturprogrammen unter der Federführung Deutschlands.

Die Fundamentaldaten der Unternehmen werden unter die Lupe genommen, zumal die Unternehmen ihre Ausgaben für künstliche Intelligenz (KI) erhöhen.

Brad Smith, Fixed Income Portfolio Manager bei Janus Henderson, sagt: „Während frühere Technologie-Investitionszyklen einem Auf und Ab gipfelten, sind KI-bedingte Investitionszyklen beispiellos und könnten zu Produktivitätssteigerungen und einem Multiplikatoreffekt für die Gesamtwirtschaft führen.“

Trotz der Einführung von 15 %-Zöllen für Europa haben sich die Märkte als widerstandsfähig erwiesen. Das Worst-Case-Szenario wurde durch Handelsabkommen und den Optimismus der Anleger ausgepreist.

„Wir gehen jedoch davon aus, dass Zölle und enge Spreads zweifellos zu einer Streuung innerhalb des Unternehmensanleihen-Sektors führen werden, da Anleger die Auswirkungen auf Lieferketten und die Sektordynamik zunehmend einpreisen. Unser Anlagefokus verlagert sich auf höhere Qualität, gleichzeitig werden Chancen bei Einzeltiteln genutzt, um den Carry zu maximieren – ein entscheidender Faktor für die Gesamterträge bei Fixed Income“, so Smith abschließend.

www.fixed-income.org


 

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