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KTG Agrar SE: Creditreform BB- Rating

Umsatzmarke von 300 Mio. Euro fest im Visier

Aus Sicht der Credit Reform AG ist die Ausrichtung des KTG-Geschäftsmodells auf die gentechnikfreie Landwirtschaft, den dazugehörigen Agrar-Immobilienbereich, die grüne Energieproduktion mit mehr als 60 Megawatt und der integrierten Lebensmittelproduktion sowie den vom Management erwarteten Effizienzen und Synergien nachhaltig geeignet, die positive Entwicklung der KTG Gruppe zu ermöglichen. Die bisherige Unternehmensentwicklung zeige eine beständige Umsetzung der formulierten strategischen Zielsetzung. Daher hat die Creditreform das Rating für die KTG Agrar SE (ISIN: DE000A0DN1J4) bestätigt. In dem jährlichen Update wird erneut die Einstufung BB- vergeben und damit eine befriedigende Bonität attestiert.

"Wir freuen uns, dass die Credit Reform die Nachhaltigkeit unseres Geschäftsmodells »Vom Feld auf den Teller« bestätigt und die Fortschritte auf unserem Optimierungs- und Erntekurs anerkennt", sagt Siegfried Hofreiter, Vorstandsvorsitzender der KTG Agrar SE. "Wir stehen erst am Anfang dieses Weges und werden ihn konsequent fortsetzen. Kurz vor Jahresende haben wir die Umsatzmarke von 300 Mio. Euro für das Gesamtjahr 2015 fest im Visier."

Mit der Ernte der Herbstkulturen bis in den November hinein hat die KTG Agrar die Landwirtschaftssaison 2015 beendet und ist für die Umsatz- und Ertragsentwicklung des Gesamtjahres optimistisch. Neben Mais, Zuckerrüben, Kartoffeln, Möhren, Zwiebeln und gentechnikfreien Sojabohnen wurden in diesem Herbst auf 200 Hektar auch erstmals Kürbisse geerntet. Mit dem Anbau von Soja und Kürbis setzt KTG den Verarbeitungsweg vom Feld auf den Teller konsequent fort und trägt dem Trend zum Verzehr von mehr pflanzlichem Protein Rechnung. Als flächenstarker, westeuropäischer Landwirt wird KTG diesen Megatrend nachhaltig nutzen. Dabei profitiert das Unternehmen zum einen davon, dass rund die Hälfte der Flächen ökologisch bewirtschaftet wird. Darüber hinaus wird seit 20 Jahren auf allen KTG-Flächen gentechnikfrei gearbeitet. Insgesamt hat die KTG Agrar im Jahr 2015 über 52.000 Hektar Land in Ostdeutschland, Litauen und Rumänien bewirtschaftet.

In Kombination mit der integrierten Lebensmittelproduktion und den KTG-Marken "biozentrale", "Frenzel Tiefkühlkost" und "Die Landwirte" ergeben sich umfassende Möglichkeiten, die erzeugten Agrarprodukte direkt in schmackhafte Lebensmittel zu verarbeiten und im In- und Ausland zu vermarkten.

Über KTG Agrar SE
Die KTG Agrar SE (ISIN: DE000A0DN1J4) gehört mit Anbauflächen von 45.000 Hektar zu den führenden Produzenten von Agrarrohstoffen in Europa. Als integrierter Anbieter erzeugt das Unternehmen Agrarrohstoffe, erneuerbare Energie und Lebensmittel. Die Kernkompetenz des Hamburger Unternehmens ist der ökologische und konventionelle Anbau von Marktfrüchten wie Getreide, Kartoffeln, Soja und Raps. Bei ökologischen Marktfrüchten ist KTG Agrar - gemessen an der Anbaufläche - europäischer Marktführer. Die Anbauflächen befinden sich hauptsächlich in Deutschland, seit 2005 auch in den EU-Mitgliedstaaten Litauen und Rumänien. Die KTG hat seit 2011 die Wertschöpfungskette um die Lebensmittelproduktion verlängert. Unter dem Dach von KTG Foods SE befinden sich die Unternehmen Frenzel Tiefkühlkost, Bio-Zentrale Naturprodukte, die Ölmühle Naturoel Anklam und der Frischedienst Linthe sowie die Marke "Die Landwirte". Seit 2015 ist die KTG Gruppe mit einem Vertriebsbüro in Shanghai präsent. Im Geschäftsjahr 2014 hat KTG eine Gesamtleistung von 297,7 Mio. Euro und ein EBIT von 37,1 Millionen Euro erzielt. Das Unternehmen ist seit November 2007 an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert und beschäftigte 2014 mehr als 1.000 Mitarbeiter.


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