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KTG Agrar SE übernimmt Tiefkühlwerk in Manschnow und hebt Synergien

20.000 Tonnen Gemüseverarbeitung, Lager mit 10.000 Palettenplätzen, 47 Mitarbeiter

Einhergehend mit dem Wachstumskurs im Bereich der Nahrungsmittelproduktion ergeben sich für die KTG Agrar SE (ISIN: DE000A0DN1J4) auch zunehmend Synergiepotentiale. „Für die neue Saison 2014/2015 haben wir mit dem deutschen Einzelhandel deutlich höhere Liefermengen vereinbart und auch die Weltleitmesse Sial ist für uns sehr erfreulich verlaufen. Daher haben wir uns dazu entschlossen, die attraktive Kaufoption für das Werk in Manschnow, welches wir seit rund einem Jahr angemietet haben, zu nutzen“, sagt Siegfried Hofreiter, CEO der KTG Agrar SE. „Damit können wir das Potential am Standort mit seinen hochmotivierten Mitarbeitern voll nutzen und Synergien innerhalb der KTG Gruppe optimal heben.“ Verkäufer des Tiefkühlwerks in Manschnow, Brandenburg, ist die Pinguin Foods Deutschland GmbH, Tochterunternehmen der belgischen Pinguin Gruppe.

Das Werk in Manschnow wird künftig zur KTG Foods SE gehören, dort sind mit den Unternehmen Frenzel Tiefkühlkost, Bio-Zentrale Naturprodukte und Ölmühle Naturöl Anklam sowie der Marke „Die Landwirte“ und dem Frischedienst Linthe die Nahrungsmittelaktivitäten der KTG Gruppe gebündelt. Am Standort Manschnow werden derzeit jährlich rund 20.000 Tonnen Tiefkühlgemüse verarbeitet – Tendenz steigend. Das Werk verfügt über drei Verpackungslinien die eine flexible Portionierung in Beuteln und Schachteln ermöglichen. Die Lagerkapazität liegt bei 10.000 Palettenplätzen. Vor Ort sind derzeit 47 Mitarbeiter beschäftigt. Mit dem geplanten Wachstum werden mittelfristig voraussichtlich auch zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen.
 

Mit dem Standort Manschnow bieten sich der KTG Gruppe zahlreiche Synergiepotentiale – insbesondere im Zusammenspiel mit Frenzel Tiefkühlkost in Ringleben. So kann sich Manschnow künftig auf die Herstellung aller tiefgekühlten Gemüseprodukte der Gruppe konzentrieren. Damit werden in Ringleben Kapazitäten frei, um die wachsende Nachfrage nach Produkten wie Kartoffelpfannen, Kartoffelpuffern, Pancakes und Kohlrouladen bedienen zu können.
 
Mit der Übernahme stärkt sich die KTG Gruppe, um die sehr erfreuliche Entwicklung der Nahrungsmittelsparte in den kommenden Jahren fortzusetzen. Nachdem sie im Jahr 2013 rund 56 Mio. Euro zum Konzernumsatz beigetragen hat, sollen es im laufenden Jahr bereits 100 Mio. Euro sein. Darüber hinaus wird der Geschäftsbereich auch erstmals zum Gewinnwachstum der Gruppe beitragen. Deutschland bleibt für die KTG Foods weiterhin der Hauptmarkt. Darüber hinaus hat die Sial in Paris gezeigt, dass Lebensmittel „Made in Germany“ auch international über großes Potential verfügen. Die KTG Gruppe hat durch die Übernahmen und Investitionen im Rahmen der Strategie „vom Feld auf den Teller“ in den vergangenen Jahren eine hervorragende Basis geschaffen, um diese Potentiale zu nutzen.

Über KTG Agrar SE
Die KTG Agrar SE (ISIN: DE000A0DN1J4) gehört mit Anbauflächen von mehr als 43.000 Hektar zu den führenden Produzenten von Agrarrohstoffen in Europa. Als integrierter Anbieter erzeugt das Unternehmen Agrarrohstoffe, erneuerbare Energie und Lebensmittel. Die Kernkompetenz des Hamburger Unternehmens ist der ökologische und konventionelle Anbau von Marktfrüchten wie Getreide, Kartoffeln, Soja und Raps. Bei ökologischen Marktfrüchten ist KTG Agrar – gemessen an der Anbaufläche – europäischer Marktführer. Die Anbauflächen befinden sich hauptsächlich in Deutschland, seit 2005 zusätzlich auch im EU-Mitgliedstaat Litauen. Durch die Übernahme von Frenzel Tiefkühlkost und der Biozentrale Naturprodukte hat die KTG seit 2011 die Wertschöpfungskette um die Lebensmittelproduktion verlängert. Im Geschäftsjahr 2013 hat KTG eine Gesamtleistung von 205,3 Mio. Euro und ein EBIT von 23,9 Millionen Euro erzielt. Das Unternehmen ist seit November 2007 an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert und beschäftigte Ende 2013 775 Mitarbeiter.

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