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Maßnahmen von Trump weniger aggressiv als befürchtet

Das Global Asset Allocation Team von T. Rowe Price hebt die wichtigsten Erkennt­nisse für Investoren seit der Amts­ein­führung von Donald Trump am Montag hervor:

Die Maßnahmen der Exekutive am ersten Tag der zweiten Amtszeit von Donald Trump haben sich bisher als weniger aggressiv erwiesen, als viele befürchtet hatten. 

Zölle: Keine unmittelbaren Aktivitäten. Trump hat zwar angedeutet, dass er bis zum 1. Februar Zölle in Höhe von bis zu 25 % auf Mexiko und Kanada einführen will, aber das Ausbleiben unmittelbarer Maßnahmen bestätigt die Ansicht, dass er wahrscheinlich eher einen pragmatischen als einen idealistischen Ansatz verfolgen wird. Zölle werden wahrscheinlich als Instrument eingesetzt, um mit den Handelspartnern günstigere Bedingungen auszuhandeln, was bedeutet, dass ein deutlicher Anstieg der Zollsätze vermieden werden könnte. Dies ist sicherlich nicht das letzte Wort zu diesem Thema, kann aber als positives Zeichen für die Märkte gewertet werden. 

Einwanderung: Aggressiv, aber Unsicherheit hinsichtlich Umsetzung und Auswirkungen. Es wurden mehrere Maßnahmen erlassen, die sich auf die Einwanderungsreform konzentrieren, insbesondere eine Maßnahme, die darauf abzielt, die automatische Staatsbürgerschaft durch Geburt abzuschaffen. Einige dieser Maßnahmen werden mit rechtlichen Herausforderungen konfrontiert sein und die Umsetzung dieser Anordnungen wird schwierig sein – daher ist die letztendliche Auswirkung ungewiss. Die Einwanderungsreform wird wahrscheinlich einen Aufwärtsdruck auf die Inflation ausüben, aber dies wird in naher Zukunft wahrscheinlich nicht der Fall sein. Sie könnte sich jedoch auf die längerfristigen Inflationserwartungen auswirken und daher weiterhin einen Aufwärtsdruck auf die längerfristigen Renditen ausüben. 

Energie: Regulierungen wurden zurückgenommen, aber die Auswirkungen dürften gering sein. Es wurde versprochen, „alle Regulierungen, die die Energieerzeugung und -nutzung übermäßig belasten“, rückgängig zu machen, mit dem Ziel, die Ölpreise durch ein höheres Angebot zu senken. Wir bleiben skeptisch, was die Auswirkungen dieser Maßnahmen auf die Energiepreise auf mittlere bis längere Sicht betrifft. Energieerzeuger in den USA haben sich nicht bereit erklärt, das Angebot drastisch zu erhöhen, da sie ein Überangebot auf dem Markt befürchten.

www.fixed-income.org


 

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