YAML | Example "3col_advanced"
Anzeige

Anzeige
Anzeige
Anzeige

Muzinich Corporate Credit Outlook 2020

Erick Muller, Director of Product and Investment Strategy, bei Muzinich & Co, gibt einen Ausblick auf die Entwicklung der Kreditmärkte im kommenden Jahr. Hier eine deutsche Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse:

The Big Squeeze“: Wie viel mehr Wertschöpfung können Investoren im Jahr 2020 mit Unternehmensanleihen erzielen?

Kredit: Unterstützung durch die Jagd nach Rendite und starke technische Daten im Jahr 2020
Wir erwarten eine leichte Verbesserung der Fundamentaldaten der Unternehmen in einem Umfeld mit anhaltend niedrigem Zinsniveau.
Die Credit Spreads könnten sich weiter verengen, unterstützt durch positive technische Rahmenbedingungen.
Wir sehen Chancen bei Hartwährungsanleihen von Unternehmen aus den Emerging Markets mit kurzer und normaler Duration, bei Investment Grade US-Anleihen mit BBB-Bewertung und bei Corporate Bonds am langen Ende der Kurve aufgrund einer möglichen Abflachung.
Wir blicken zuversichtlich auf Unternehmen der Finanzbranche, insbesondere in Europa, und auf Hybridanleihen aus dem Unternehmensbereich, aus denen wir auf Basis umfassender Bewertungen auswählen.
Die Entwicklung der US-amerikanischen und europäischen Anleihen war 2019 etwas zögerlich und werden unserer Ansicht nach im Jahr 2020 einige Value Opportunitäten bieten.
Die Outperformance bei BB-bewerteten Anleihen hat zu einer stärkeren Streuung an den Kreditmärkten geführt, die aktive, auf Anleihen spezialisierte Portfoliomanager gegebenenfalls nutzen können, indem sie sich im Kreditspektrum etwas nach unten orientieren.

Gesamtwirtschaftliches Umfeld: Der Ausblick auf Unternehmensanleihen für 2020 hängt aus unserer Sicht stark von der Entwicklung der makroökonomischen Szenarien ab.
Weltwirtschaft: fragil, aber mit Erholungspotenzial, falls die Handelsspannungen nachlassen.
Geopolitisches Risiko: immer eine gewisse Unsicherheit.
Geldpolitik: Die USA verfügen bei Bedarf über einen größeren Spielraum für Zinssenkungen als andere Zentralbanken.
Environmental, Social and Governance (ESG) Faktoren: Steigerung des Bewusstseins und der Umsetzung.
China: die Gesundheit der Wirtschaft bleibt im Vordergrund.
Makroökonomische Konsequenzen für den Kreditbereich: Beibehalten der Ausrichtung an Qualität bis sich die makroökonomische Erholung gefestigt hat.

Fundamentaldaten: Anzeichen für eine Verbesserung in Sicht
Wir sehen für 2020 eher ermutigende Anzeichen in Bezug auf die Fundamentaldaten und gehen davon aus, dass sich die Unternehmen auf den Abbau ihrer Schulden konzentrieren werden.
Aus regionaler Sicht glauben wir, dass es Gründe für eine Übergewichtung von US- und EM-Unternehmensanleihen gibt.

Bewertungen: eng, aber Raum für mehr
Unter der Annahme, dass der makroökonomische Zyklus immer noch unter seinem potenziellen Leistungsniveau liegt, sollten Anleger unserer Meinung nach die qualitativ schlechtesten Anleihen, also jene mit den schwächsten Bilanzen, vermeiden.
Der Mangel an signifikantem Renditeabstand zwischen A- und BBB-bewerteten Anleihen auf dem US-Markt deutet darauf hin, dass es Potenzial für eine relative Verringerung der Spreads im Investment Grade-Segment gibt. Gleiches gilt in Europa für Opportunitäten bei höherwertigen B-bewerteten Anleihen gegenüber BB-bewerteten.
Wir glauben, dass das Argument des relativen Werts im Jahr 2020 ausgewogener sein könnte zugunsten von Krediten gegenüber Hochzinsanleihen, da man von einer langfristigen Positionierung weniger profitieren kann und mehr Wert auf die ein weiterlaufendes Carry legt.

Technische Faktoren: untermauert von starke Nachfrage und begrenztem Angebot
Wir sehen eine anhaltende Nachfrage nach positiv verzinslichen Anleihen.
Unserer Meinung nach sollte das lange Ende des US-Investment-Grade-Kreditmarktes von der Nachfrage durch ausländische Investoren profitieren.
Die Angebotssituation könnte für Investoren positiver werden. Sie könnte 2020 in den USA aufgrund des Schuldenabbaus innerhalb des Investment-Grade-Marktes zurückgehen, während der High-Yield-Markt ein ausgeglicheneres Verhältnis von Angebot und Nachfrage zeigen könnte.
Wir glauben auch, dass das „Reverse-Yankee-Phänomen“ im europäischen Investment-Grade-Segment (in dem US-Unternehmen auf dem europäischen Anleihemarkt emittieren) wahrscheinlich anhalten wird und das quantitative Easing der Europäischen Zentralbank einen Teil des zusätzlichen Angebots absorbieren sollte.

https://www.fixed-income.org/
(Erick Muller © Muzinich & Co)


Investment

von RJ Gallo, CIO Global Fixed Income bei Federated Hermes

Die Renditen von Staats­anleihen aus Industrie­ländern sind in den letzten Wochen stark gestiegen. Ange­trieben wurde diese Ent­wicklung durch den…
Weiterlesen
Investment

von Charlotte Peuron, Portfolio Manager Thematic Equities, Crédit Mutuel Asset Management

Gold, das häufig als eine Form von „Währung“ betrachtet wird, profitierte seit der COVID-Krise erheblich von den hohen Haus­halts­defiziten in den…
Weiterlesen
Investment

von Cathy Hepworth, Head of PGIM Fixed Income's Emerging Markets Debt Team

In unserer kurz­fristigen Ein­schätzung der Spreads von Staats­anleihen aus Schwellen­ländern in Hart­währungen sind wir konstruktiv-vorsichtig. Das…
Weiterlesen
Investment
BlackRock legt heute vier neue iShares iBonds UCITS ETFs auf und erweitert sein Angebot an Anleihen-ETFs mit fester Laufzeit um die Fällig­keits­jahre…
Weiterlesen
Investment
Trotz der jüngsten Turbu­lenzen an den Finanz­märkten bleibt Lazard Asset Manage­ment opti­mistisch für Wandel­anleihen. „Die jüngsten…
Weiterlesen
Investment
Anleihen aus dem Öl- und Gas­bereich sind Profiteure aus dem Preis­schock in Folge des Iran-Krieges, wie Norbert Schmidt und Gerhard Mayer,…
Weiterlesen
Investment

von Josh Shipley, Head of Europe Direct Lending bei PGIM

Während eines Groß­teils des ver­gangenen Jahr­hunderts wurden euro­päische Fußball­vereine weniger wie Unter­nehmen behandelt, sondern eher wie…
Weiterlesen
Investment

von Jason DeVito & Mohammed Elmi, beide Senior Portfoliomanager bei Federated Hermes

Der anhaltende Konflikt im Nahen Osten hat die weltweite Ölver­sorgung erheb­lich beein­trächtigt – was sich schließlich auch in den Preisen…
Weiterlesen
Investment
Lowie Debou, Fonds­manager bei DPAM, beurteilt die Ent­wicklung von Preisen und Inflations­er­wartungen infolge des Iran­konflikts: 1.  „Unmittelbar…
Weiterlesen
Investment
Infolge des Iran­kriegs erwartete die Schweizer Privatbank Union Bancaire Privée (UBP) bereits im April einen Inflationsschock und weitere…
Weiterlesen
Anzeige

Neue Ausgabe jetzt online!