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Nordex erhöht Umsatzziel für 2015 auf 2,3 bis 2,4 Mrd. Euro

EBIT in den ersten neun Monaten um 63% auf 97,6 Mio. Euro verbessert

Im dritten Quartal 2015 hat die Nordex-Gruppe ein stark anziehendes Geschäft verzeichnet. In diesem Zeitraum (1.7. - 30.9.2015) erwirtschaftete die Gruppe einen Umsatzanstieg von über 50% auf EUR 685,8 Mio. (Q3/2014: 451,2 Mio.). Bezogen auf die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2015 lag der Zuwachs im Geschäftsvolumen bei 41%, der Umsatz kletterte auf EUR 1,786 Mrd. (9M/2014: EUR 1,267 Mrd.). Dabei profitierte der Turbinenhersteller insbesondere von der Nachfrage aus Europa und Südafrika, wo insgesamt 88% vom Umsatz erzielt wurde. Weitere 12% des Geschäfts erwirtschaftete Nordex in Amerika. Das Wachstum ist auch an der Produktionsleistung ablesbar. So erhöhte sich der Output der Turbinenmontage um rund 43% auf einen Wert von 1.539 MW (9M/2014: 1.076 MW).

Gleichzeitig verbesserte sich das operative Ergebnis des Konzerns. In den ersten neun Monaten 2015 stieg das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) um knapp 63% auf EUR 97,6 Mio. (9M/2014: EUR 59,9 Mio.). Bezogen auf das dritte Quartal 2015 verbesserte sich das EBIT auf EUR 36,1 Mio. (Q3/2014: 22,8 Mio.). Positiven Einfluss auf die Ergebnisentwicklung hatten dabei Skaleneffekte. So stiegen die Strukturkosten im Vergleich zum Geschäftsvolumen unterdurchschnittlich, ihre Quote reduzierte sich von 14,8% auf 13,7%. Der Konzerngewinn stieg im Berichtszeitraum um 62% auf EUR 45,4 Mio. (9M/2014: EUR 28,0 Mio.). Dies war auch durch ein um EUR 2,6 Mio. verbessertes Finanzergebnis begünstigt.

Die solide Bilanzstruktur der Gruppe bildete eine wichtige Grundlage für das Wachstum. Die Bilanz zeichnet sich durch eine um 17% gestiegene Liquidität von EUR 454,4 Mio. aus (31.12.2014: EUR 388,4 Mio.). Bei einer um 19% auf EUR 
1.478,9 Mio. gestiegenen Bilanzsumme verfügt Nordex über eine Eigenkapitalquote von 30,3%. Die Working Capital Quote stieg in Folge der Vorbereitung auf zahlreiche kurzfristig zu liefernde Aufträge auf 1,0% (31.12.2014: -2,3%). Mit diesem weiterhin niedrigen Niveau lag Nordex voll im Plan. Zudem erzielte die Gruppe einen positiven Free Cashflow, der EUR 18,5 Mio. betrug (9M/2014: EUR 119,8 Mio.).

Der Auftragseingang erhöhte sich im Berichtszeitraum um 57% auf einen Wert von EUR 1.964,0 Mio. (9M/2014: EUR 1.253,2 Mio.). Entsprechend stieg der Auftragsbestand zum 30. September 2015 um 32% auf knapp EUR 1,8 Mrd. und sichert das erwartete Wachstum bis ins Jahr 2016.

Auf Grundlage der positiven Geschäftsentwicklung in den zurückliegenden drei Quartalen sowie des starken Auftragsbuchs erhöht der Vorstand seine Umsatzziele für das laufende Jahr auf jetzt EUR 2,3 bis 2,4 Mrd. (zuvor: EUR 1,9 bis 2,1 Mrd.). Gleichzeitig geht Nordex von einem guten Neugeschäft im vierten Quartal aus und erhöht auch die Prognose für den Auftragseingang auf EUR 2,3 bis 2,4 Mrd. (zuvor: EUR 2,1 bis 2,3 Mrd.). Zudem stellt Nordex unverändert eine Verbesserung der operativen Marge auf 5,0 bis 6,0% in Aussicht.

"Wir wachsen zurzeit im Vergleich zur Windindustrie überdurchschnittlich. Hier macht sich unsere Fokussierung auf die richtigen Märkte, Produkte und Leistungen bezahlt. Um diesen Expansionskurs auch längerfristig beibehalten zu können, haben wir uns jetzt dazu entschlossen, das Geschäft durch die Zusammenführung unserer Aktivitäten mit denen der Acciona Windpower entscheidend zu stärken", so Nordex-CEO Lars Bondo Krogsgaard. Über die mittelfristigen Aussichten und die strategische Ausrichtung der Gesellschaft nach der Freigabe durch die Wettbewerbsbehörden berichtet Nordex morgen im Rahmen eines Capital Market Days in Frankfurt.

www.fixed-income.org
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