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Nordex: Weiteres Umsatzwachstum auf über EUR 3,4 Mrd. angestrebt

EBITDA-Marge von über 7,5% erwartet

Auf Basis des jetzt vorliegenden geprüften Konzernabschlusses bestätigt die Nordex-Gruppe (ISIN: DE000A0D6554) ihre im Februar vorab gemeldeten Eckdaten zum abgelaufenen Geschäftsjahr 2015.

Nordex hat seinen Konzernumsatz um gut 40% auf EUR 2.430,1 Mio. (2014: EUR 1.734,5 Mio.) gesteigert. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern verbesserte sich um knapp 62% auf EUR 126,2 Mio. (2014: EUR 78,0 Mio.). Das operative Ergebnis (EBIT) lag damit im Rahmen der Erwartungen, die zuletzt im November erhöhte Umsatzprognose wurde knapp übertroffen.

Der Konzerngewinn wurde um gut 34% auf EUR 52,3 Mio. (2014: EUR 39,0 Mio.) gesteigert und ist gleichbedeutend mit einem Gewinn pro Aktie in Höhe von EUR 0,65 (2014: EUR 0,48). Durch den Wegfall steuerlicher Verlustvorträge im Zusammenhang mit dem bevorstehenden Wechsel des Hauptaktionärs erhöhte sich die Steuerquote und beeinträchtigte den Konzerngewinn. Dieser negative Steuereffekt wurde vollständig im Jahresabschluss 2015 abgebildet. Durch den höheren Gewinn und eine anhaltend niedrige Working-Capital-Quote in Höhe von -1,2% (2014: -2,3%) stieg der Free Cashflow um weitere 5% auf EUR 94,6 Mio.

Rekordzahlen erreichte Nordex zudem bei seinen operativen Kennziffern: Neben dem Auftragseingang, der um 41% auf EUR 2.470,9 Mio. (2014: EUR 1.753,9 Mio.) anstieg, stellten auch die 
Turbinenmontage mit 1.899 MW (2014: 1.417 MW) und die Errichtungsleistung mit 1.697 MW (2014: 1.489 MW) Höchstwerte in der über 30jährigen Unternehmensgeschichte dar.

Nach dem Zusammenschluss mit der Acciona Windpower, für den Nordex vor kurzem die kartellrechtliche Freigabe erhalten hat, wird nun ein neues Kapitel in der Unternehmensgeschichte aufgeschlagen. Die Transaktion soll Anfang April juristisch und handelsrechtlich finalisiert werden. Gemeinsam peilen Nordex und Acciona Windpower im Geschäftsjahr 2016 auf Basis des bereits veröffentlichten Auftragsbestands ein Umsatzvolumen von über EUR 3,4 Mrd. sowie eine EBITDA-Marge von über 7,5% an. Neben der aktuellen Nachfrage stützt sich der Ausblick auf den gestiegenen Auftragsbestand im Neuanlagenbau. Hier steigerte sich das Volumen fest finanzierter Aufträge der Nordex zum Bilanzstichtag um 14% auf EUR 1.668,0 Mio. (31.12.2014: 1.461,6 Mio.). Dazu kommen das eigene Servicegeschäft sowie ab dem zweiten Quartal auch die Aktivitäten der Acciona Windpower. Deren Auftragsbestand lag nach Angaben der Acciona-Gruppe zum 31.12.2015 bei 1.140 MW Leistung.

"Wir sind mit einem guten Auftragsbuch in das Jahr 2016 gestartet und sehen weiterhin viel Potenzial in unseren Fokusmärkten wie Deutschland, Frankreich oder der Türkei. Zukünftig werden dann auch die Acciona Windpower-Märkte wie etwa Indien oder Mexiko zu unserem Wachstum beitragen. Aber auch von der Verlängerung der Production Tax Credits in den USA werden wir jetzt stärker profitieren", sagt der Vorstandsvorsitzende Lars Bondo Krogsgaard und ergänzt: "Damit haben wir eine sehr gute Ausgangslage für weiteres Wachstum und eine gute Grundlage für das kommende Jahr. Neben der Transformation der beiden Unternehmen in eine gemeinsame Gesellschaft und basierend auf verbesserten Produkten wollen wir auch Fortschritte bei der Ergebnisqualität erzielen."

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