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paragon: Konzernumsatz steigt im ersten Quartal um 9,4%

EBITDA steigt um 8,3%, Umsatz- und Ertragsprognose für das laufende Geschäftsjahr bestätigt

Die paragon AG [ISIN DE0005558696] hat heute ihren Zwischenbericht zum ersten Quartal 2016 veröffentlicht und die Prognose für das laufende Geschäftsjahr bestätigt.

Im ersten Quartal erwirtschaftete die Gesellschaft einen Konzernumsatz von 23,2 Millionen Euro (Vorjahr: 21,2 Millionen Euro). Das Wachstum wurde bei einem insgesamt freundlichen Branchenklima für die Automobilindustrie im Wesentlichen von den Geschäftsbereichen Elektromobilität und Akustik getragen. Durch die Geschäftsausweitung im Bereich Elektromobilität stieg der Materialaufwand auf 13,0 Millionen Euro (Vorjahr: 11,8 Millionen Euro), was zu einem Rohertrag von 14,2 Millionen Euro führte (Vorjahr: 12,4 Millionen Euro). Das entspricht einer aktuellen Rohertragsmarge von 61,2 Prozent (Vorjahr: 58,6 Prozent).

"Die Ergebnisse des ersten Quartals belegen erneut die besondere Dynamik unseres einzigartigen Geschäftsmodells", sagt Klaus Dieter Frers, Gründer und Vorstandsvorsitzender der paragon AG, "diese Entwicklung lässt uns positiv auf den eingeschlagenen Wachstumskurs im weiteren Jahresverlauf blicken."

Die US-Tochtergesellschaft Voltabox of Texas, Inc. hat im abgelaufenen Quartal mit 1,4 Millionen Euro zum Konzernumsatz beigetragen, nach 0,9 Millionen Euro im vierten Quartal 2015. Mit dem Start der Belieferung von zwei US-Kunden verlief der Produktionsanlauf der im letzten Jahr neu errichteten Produktionsstätte weiterhin planmäßig. Das Wachstum im Geschäftsbereich Akustik auf 4,3 Millionen Euro (Vorjahr: 3,8 Millionen Euro) war maßgeblich durch den Erfolg des Gurtmikrofons belt-mic(R) geprägt. Darüber hinaus wurde der Serienanlauf dieser Innovation in einer weiteren Plattform eines deutschen Premiumherstellers noch für das laufende Geschäftsjahr bestätigt. Der Geschäftsbereich Sensoren zeigte sich mit einem leichten Zuwachs auf 8.7 Millionen Euro (Vorjahr: 8,5 Millionen Euro) erneut als stabiles Standbein mit dem größten Anteil am Konzernumsatz von 37,5% (Vorjahr: 40,2%). Hier startete im ersten Quartal die Serienproduktion von Luftgütesensoren bei einem neuen Kunden aus Südeuropa. Darüber hinaus wurde der Serienanlauf des neuen paragon CO2-Sensors vorbereitet. Während der Umsatzbeitrag des Geschäftsbereichs Cockpit mit 7,4 Millionen Euro leicht hinter dem Vorjahreswert von 7,7 Millionen Euro zurückblieb, konnte hier der stärkste Zuwachs im Neugeschäft verzeichnet werden. Neben der weltweiten Premiere einer Smartphone-Halterung mit drahtloser Ladung für Motorräder eines Premiumherstellers zählten hierzu diverse Neuanläufe von Uhren und Zusatzinstrumenten für deutsche und internationale Premiumhersteller. Der Geschäftsbereich Karosserie-Kinematik mit 1,0 Millionen Euro (Vorjahr: 1,1 Millionen Euro) Umsatzbeitrag war im abgelaufenen Quartal maßgeblich durch mehrere parallel laufende Serienentwicklungen geprägt, deren Anläufe jeweils in 2017 erfolgen sollen.

"Mit unserem Innovations- und Entwicklungsprozess sind wir hervorragend aufgestellt, um die Auswirkungen der Megatrends auf die Automobilindustrie in einzelnen Nischen gezielt mitzugestalten", fügt Dr. Stefan Schwehr, Vorstand Technik hinzu, "unsere langjährige, vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den führenden Premiumherstellern ist dafür sehr wertvoll."

Das Konzern-EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Wertminderungen) konnte um 8,3 Prozent auf 3,0 Millionen Euro gesteigert werden (Vorjahr: 2,8 Millionen Euro).

Durch einen in Folge der Geschäftsausweitung gestiegenen Personalaufwand sowie erhöhte Abschreibungen ergab sich mit 1,4 Millionen Euro ein Konzern-EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) auf Vorjahresniveau. Das entspricht einer EBIT-Marge von 5,9 Prozent (Vorjahr: 6,6 Prozent).

Unter Berücksichtigung eines reduzierten Finanzergebnisses von -0,7 Millionen Euro (Vorjahr: -0,4 Millionen Euro) und einer höheren Ertragsteuer-Belastung von 0,5 Millionen Euro (Vorjahr: 0,2 Millionen Euro) ist das Periodenergebnis auf 0,1 Millionen Euro gesunken (Vorjahr: 0,8 Millionen Euro). Das entspricht einem Ergebnis je Aktie von 0,02 Euro (Vorjahr: 0,19 Euro).

Die Bilanzsumme erhöhte sich in Folge der hohen Investitionen des vergangenen Geschäftsjahres auf 102,3 Millionen (Vorjahr: 75,0 Millionen). Das Eigenkapital erhöhte sich auf 19,7 Millionen Euro (Vorjahr: 17,8 Millionen), was einer aktuellen Eigenkapitalquote von 19,2 Prozent entspricht (Vorjahr: 23,7 Prozent).

Der Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit reduzierte sich im ersten Quartal auf 1,5 Millionen Euro (Vorjahr: 2,8 Millionen Euro), im Wesentlichen bedingt durch eine deutlich geringere Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit reduzierte sich planmäßig auf 4,9 Millionen Euro (Vorjahr: 9,7 Millionen Euro).

Der Finanzmittelbestand betrug zum Bilanzstichtag 9,7 Millionen Euro, nach 8,5 Millionen Euro zum Ende des Geschäftsjahres 2015. Die freie Liquidität reduzierte sich im gleichen Zeitraum leicht von 13,8 Millionen Euro auf 12,8 Millionen Euro.

Auf Basis der Ergebnisse des ersten Quartals bestätigt der Vorstand seine frühere Umsatz- und Ertragsprognose für das laufende Geschäftsjahr. Demnach soll der Konzernumsatz im laufenden Geschäftsjahr um rund 8 Prozent wachsen und damit die Marke von 100 Millionen Euro überschreiten. Dabei wird eine überproportionale Ertragssteigerung mit einer EBIT-Marge von rund 9 Prozent erwartet. Die wesentlichen Treiber des Wachstums werden in den Geschäftsbereichen Sensorik und Elektromobilität (Voltabox) gesehen.

Die im Regulierten Markt (Prime Standard) der Deutsche Börse AG in Frankfurt a.M. notierte paragon AG (ISIN DE0005558696) entwickelt, produziert und vertreibt zukunftsweisende Lösungen im Bereich der Automobilelektronik. Zum Portfolio des Direktlieferanten der Automobilindustrie zählen Produkte in den Geschäftsbereichen Sensoren, Akustik, Cockpit, Elektromobilität und Karosserie-Kinematik. Neben dem Unternehmenssitz in Delbrück (Nordrhein-Westfalen) unterhält die paragon AG Zweigniederlassungen in Suhl (Thüringen), Nürnberg (Bayern) und St. Georgen (Baden-Württemberg) und Bexbach (Saarland) sowie Tochterfirmen in Bexbach (Fa. SphereDesign), Kunshan (China) und in Austin (Texas, USA).


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