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PIMCO: Zölle auf Mexiko und Kanada können enormen Schaden anrichten, erste Zoll-Maßnahmen nur der Anfang, auch Deutschland im Visier

Tiffany Wilding © PIMCO

Tiffany Wilding, Ökonomin bei PIMCO, zeigt die wirt­schaft­lichen Aus­wir­kungen der von Donald Trump ange­kündigten Zölle auf Waren aus Kanada und Mexiko sowie der bereits in Kraft getretenen Zollerhöhung auf China. 

1.  Was ist passiert? Die jüngsten Ankün­digungen der US-Regierung unter Donald Trump, darunter Zölle von 25 Prozent auf Importe aus Kanada und Mexiko sowie eine Erhöhung der Zölle um zehn Prozent auf chinesische Waren, hat an den Märkten erhebliche Volatilität ausgelöst. Für Kanada und Mexiko wurden die Zölle im Zuge kurzfristiger Verhandlungen zwar vorerst ausgesetzt, doch die Zollerhöhung auf chinesische Importe ist bereits in Kraft getreten, was erhöhte Unsicherheit über die zukünftige Handelspolitik und mögliche Gegenmaßnahmen der betroffenen Länder schürt. Wir halten dies lediglich für den Beginn weiterer handelspolitischer Schritte der US-Regierung. Weitere Länder mit regelmäßigen Handelsüberschüssen gegenüber den USA – wie Japan, Deutschland, Vietnam und Irland – müssen sich nun auf eine zunehmend instabile Handelsbeziehung mit den USA einstellen.

2.  Wirtschaftliche Folgen und Inflation: Werden die neuen Zölle vollständig umgesetzt, könnte die Inflation dadurch in den USA um 0,8 Prozentpunkte steigen und das Wachstum im ersten Jahr um 1,2 Punkte sinken. Besonders stark dürften die negativen Auswirkungen in Kanada und Mexiko ausfallen, da beide Länder enge Handelsbeziehungen mit den USA unterhalten.. Die Zölle auf chinesische Waren sollten hingegen zumindest die US-Konjunktur weniger stark beeinflussen. 

3.  Lieferkettenstörungen: Das Risiko von Lieferkettenstörungen durch die Zölle birgt eine erhebliche Gefahr für das Wirtschaftswachstum. Aufgrund der engen wirtschaftlichenVerflechtungen zwischen den USA und Kanada sowie den USA und Mexiko könnten Zölle auf diese Länder mehr Schaden anrichten als jene auf China. Hintergrund ist, dass in der Industrieproduktion mit kanadischer und mexikanischer Beteiligung viele Komponenten gleich mehrfach die US-Grenzen passieren, bevor ein entsprechendes Endprodukt fertiggestellt wird.

4.  Erwägungen der U.S. Federal Reserve: Die anhaltend hohe Inflation nach der Pandemie, die starke US-Wirtschaft zu Beginn dieser Phase und die gegensätzlichen Bedeutungen der Zölle für das Doppelmandat der Fed dürften die US-Notenbank vorerst abwarten lassen. Die erhöhte Unsicherheit spricht für einen langsameren Übergang zu einem neutralen Zinsniveau.  Es käme daher nicht überraschend, sollte die Fed die Zinsen das gesamte Jahr über stabil halten, bis mehr Klarheit besteht.

www.fixed-income.org


 

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