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RENA wird restrukturiert, Konzerntration auf Kerngeschäft Maschinenbau

Sanierung der Tochtergesellschaft SH+E GmbH über ein Insolvenzverfahren angestrebt

Die RENA Gruppe treibt die Restrukturierung voran. Sie wird sich künftig wieder auf ihre traditionellen Stärken fokussieren, das Angebot von Hightech Maschinen für die Anwendungsbereiche Erneuerbare Energien/Solar, Medizintechnik/Pharma sowie für die Leiterplatten- und Halbleiterindustrie. In diesem Kerngeschäft  verzeichnete RENA in den vergangenen fünf Monaten eine Verdoppelung des Auftragseingangs gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum. Entsprechend stark hat sich auch die Auslastung der Kapazitäten verbessert. Aktuell beträgt der Auftragsbestand in diesen Bereichen rund 100 Mio. Euro.

Darüber hinaus gibt es weitere Anzeichen einer Belebung im Solarmarkt sowie neue Geschäftsanbahnungen in den Anwendungsfeldern Medizintechnik und Halbleiterproduktion. Der  übereinstimmenden Expertenmeinung zufolge wird der Solarmarkt in 2014 und 2015 kräftig anziehen. Damit verbessern sich die Geschäftsperspektiven für die RENA Gruppe in ihrem Kerngeschäft tendenziell weiter.

'Wir haben im Kernbereich Maschinenbau die Durststrecke, die vor allem durch den Einbruch im Solar-Markt gekennzeichnet war, überwunden. Gleichzeitig müssen wir aber den Mittelabfluss in defizitären Teilbereichen des Anlagenbaus stoppen und die Mittelverwendung auf den Maschinenbau konzentrieren. Deshalb ist nach Überzeugung der Geschäftsführung eine weitere Finanzierung der nach jüngsten Analysen mit höheren Risiken behafteten Projekte des Anlagenbaus bei den Tochtergesellschaften der SH+E Gruppe nicht mehr darstellbar', so RENA-CEO Jürgen Gutekunst.

Im Interesse einer erfolgreichen Umsetzung der Restrukturierung der RENA Gruppe wird daher jetzt eine separate Sanierung der SH+E GmbH über ein Insolvenzverfahren angestrebt. Einen entsprechenden Antrag hat die Geschäftsführung beim zuständigen Amtsgericht in Waldshut-Tiengen gestellt. Der Antrag schließt die Tochtergesellschaften STULZ-PLANAQUA GmbH, Hager + Elsässer GmbH, STULZ GTA GmbH, H+E PACKTEC GmbH, H+E PROTEC GmbH, H+E S-Tec GmbH sowie die LimnoTec Abwasseranlagen GmbH ein. Ziel ist, so auch den Erhalt der Betriebe und möglichst vieler Arbeitsplätze zu gewährleisten.

'Wir können uns jetzt wieder voll und ganz auf die Zukunftspotenziale in unserem Kerngeschäft konzentrieren. Mit dem Insolvenzantrag für die SH+E haben wir den Mittelabfluss in diese Richtung gestoppt. Wir schaffen somit finanziellen Spielraum für die RENA. Auch erleichtert uns das die Gespräche mit unseren Finanzpartnern über die langfristige Finanzierung der RENA. Nach Überzeugung der Geschäftsführung ist dieser Schritt derzeit die beste Option, um die eingeleitete Restrukturierung im Interesse von Gläubigern, Kunden, Lieferanten und Mitarbeitern erfolgreich abzuschließen und so den Fortbestand  zu sichern', betont Jürgen Gutekunst.

Die Gespräche mit den Finanzpartnern werden auf Grundlage dieser Fokussierung auf das Kerngeschäft fortgesetzt. Die Geschäftsführung der RENA GmbH ist zuversichtlich, diese Gespräche positiv abschließen zu können und wie bisher den Kapitalmarktverpflichtungen weiterhin nachkommen zu können.
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