YAML | Example "3col_advanced"
Anzeige

Anzeige
Anzeige

Schaeffler: Umsatz +3,4%, Konzernergebnis +45%

Sparte Automotive erzielt Rekordergebnis - Neuausrichtung der Sparte Industrie schreitet voran

Der global tätige Automobil- und Industriezulieferer Schaeffler hat im Geschäftsjahr 2016 seinen Erfolgskurs fortgesetzt. Das Unternehmen steigerte seinen Umsatz auf 13,3 Milliarden Euro (Vorjahr: 13,2 Milliarden Euro). Dies entspricht einem Wachstum auf währungsbereinigter Basis von 3,4 Prozent.

Rekordergebnis im Automotive-Geschäft - Neuausrichtung der Sparte Industrie schreitet voran
Haupttreiber für die positive Geschäftsentwicklung im Jahr 2016 war die Sparte Automotive, die im Vergleich zum Vorjahr ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 6,0 Prozent erwirtschaftete. Damit übertraf das Automotive-Geschäft erneut das Wachstum der weltweiten Produktionsstückzahlen für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge (+4,8 Prozent). Aus regionaler Sicht trug vor allem die starke Nachfrage in der Region Greater China zum Wachstum bei. Sehr erfolgreich entwickelte sich zudem das Aftermarket-Geschäft, das währungsbereinigt um 10,8 Prozent zulegte.

Das Industrie-Geschäft entwickelte sich in einem schwierigen Marktumfeld rückläufig. Der Umsatz sank um 4,8 Prozent (währungsbereinigt). Während in den Sektoren Wind, Two Wheelers und Aerospace die Umsätze gesteigert werden konnten, wirkte sich die geringe Nachfrage vor allem in den Sektoren Raw Materials und Rail negativ auf die Umsatzentwicklung aus.

Alle Regionen der Schaeffler Gruppe trugen zum Wachstum bei. In der Region Europa stiegen die Umsätze um 1,8 Prozent (währungsbereinigt). Die Umsätze in der Region Americas lagen auf währungsbereinigter Basis auf dem Niveau des Vorjahres. Getrieben durch das gute Automotive-Geschäft stiegen die Umsätze in den Regionen Greater China und Asien/Pazifik um 13,3 Prozent (währungsbereinigt) bzw. 4,7 Prozent (währungsbereinigt).

Konzernergebnis steigt um 45% auf 859 Millionen Euro - Dividendenvorschlag: Erhöhung um 15 auf 50 Cent
Das Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragssteuern (EBIT) vor Sondereffekten lag bei 1.700 Millionen Euro (Vorjahr: 1.676 Millionen Euro). Auf dieser Basis betrug die EBIT-Marge vor Sondereffekten 12,7 Prozent. Sondereffekte in Höhe von 144 Millionen Euro umfassten vor allem Rückstellungen für Restrukturierungen und Rechtsfälle. Aufgrund von gesunkenen Zinsaufwendungen verbesserte sich das Finanzergebnis um 206 Millionen Euro auf -341 Millionen Euro (Vorjahr: -547 Millionen Euro). Das den Anteilseignern zurechenbare Konzernergebnis stieg um 45% auf 859 Millionen Euro (Vorjahr: 591 Millionen Euro), was vor allem auf das verbesserte Finanzergebnis zurückzuführen ist.

Der Vorstand schlägt vor diesem Hintergrund eine Anhebung der regulären Dividende von 35 Cent auf 50 Cent je Vorzugsaktie vor. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies ein Anstieg von rund 43 Prozent. Bezogen auf das den Anteilseignern zurechenbare Konzernergebnis vor Sondereffekten entspricht die geplante Dividendenauszahlung einer Ausschüttungsquote von rund 34 Prozent (Vorjahr: rund 29 Prozent). Klaus Rosenfeld, Vorstandsvorsitzender der Schaeffler AG, zeigte sich erfreut über das Ergebnis des Geschäftsjahres 2016: "2016 war ein starkes Jahr. Wir sind gut aufgestellt. Unser Konzernergebnis ist um 45 Prozent auf 859 Millionen Euro gestiegen. Die reguläre Dividende soll von 35 auf 50 Cent je Vorzugsaktie erhöht werden." Verschuldung deutlich reduziert - Free Cash Flow fast verdoppelt Die Nettoverschuldung konnte im Laufe des Jahres 2016 um rund 2,3 Milliarden Euro reduziert werden. Sie betrug zum 31. Dezember 2016 2.636 Millionen Euro (Vorjahr: 4.889 Millionen Euro). Der Verschuldungsgrad vor Sondereffekten, d.h. das Verhältnis von Nettoverschuldung zu EBITDA vor Sondereffekten, verbesserte sich damit von 2,1x auf 1,1x. Aufgrund der deutlich verbesserten Finanzsituation erhielt die Schaeffler AG im Oktober 2016 ein Investment-Grade-Rating von Moody's. Der Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit konnte um 504 Millionen Euro auf 1.876 Millionen Euro gesteigert werden (Vorjahr: 1.372 Millionen Euro). Der Free Cash Flow erhöhte sich auf 735 Millionen Euro, damit hat er sich im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt (Vorjahr: 370 Millionen Euro). "Der Anstieg des Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit um rund 500 Millionen Euro ist vor allem auf das verbesserte operative Ergebnis und auf niedrigere Zinszahlungen zurückzuführen, die durch die Reduzierung unserer Verschuldung gesunken sind", erklärte Finanzvorstand Dr. Ulrich Hauck. Rund 1,1 Milliarden Euro investiert - 2.500 neue Arbeitsplätze geschaffen Im Geschäftsjahr 2016 erhöhte die Schaeffler Gruppe ihre Investitionsauszahlungen um 121 Millionen Euro auf 1.146 Millionen Euro (Vorjahr: 1.025 Millionen Euro). Die Investitionsquote (Capex-Quote), d.h. die Investitionsauszahlungen im Verhältnis zum Konzernumsatz, lag demnach bei 8,6 Prozent (Vorjahr: 7,8 Prozent). Die Investitionen wurden hauptsächlich in den Regionen Europa (657 Millionen Euro) und Greater China (234 Millionen Euro) getätigt und betrafen vor allem Kapazitätserweiterungen und Anlagen für Produktanläufe. Die Schaeffler Gruppe hat im abgelaufenen Geschäftsjahr rund 2.500 neue Arbeitsplätze geschaffen. Zum 31. Dezember 2016 betrug die Mitarbeiterzahl 86.662 und lag damit rund 3 Prozent über dem Vorjahreswert. In Deutschland stieg die Mitarbeiterzahl um rund 400 auf rund 31.200 Mitarbeiter an. Strategie "Mobilität für morgen" - E-Mobilität, Industrie 4.0 und Digitalisierung Die Schaeffler Gruppe hat die im Laufe des Geschäftsjahres 2016 ausgearbeitete Strategie "Mobilität für morgen" verabschiedet und mit der Umsetzung begonnen. Im Rahmen dieser Strategie wird sich das Unternehmen auf drei zentrale Zukunftsfelder konzentrieren: E-Mobilität, Industrie 4.0 und Digitalisierung. Eine der wichtigsten technologischen Veränderungen in der Automobilindustrie ist die Elektrifizierung von Antriebssträngen. Schaeffler als ein Automobilzulieferer mit hoher Fertigungskompetenz und Systemverständnis sieht diese Entwicklung als Herausforderung, aber auch als große Chance. Die Zahl der Kundenprojekte und Serienaufträge im Bereich der E-Mobilität nimmt stetig zu. Aktuell wurde die Schaeffler Gruppe mit insgesamt sechs Serienaufträgen für E-Achsen und Hybridmodulen von verschiedenen Kunden weltweit beauftragt. Auch beim Thema Industrie 4.0 sind die Fertigungskompetenz und das Systemverständnis der Schaeffler Gruppe gefragt. Wälzlager sind ein idealer Ort, um mit Sensoren Daten zu generieren. Mit diesen Daten lassen sich Erkenntnisse gewinnen, die zusätzlichen Nutzen und Mehrwert für Kunden schaffen. Die Schaeffler Gruppe bietet hierzu Lösungen für ein breites Anwendungsspektrum, zum Beispiel die Online-Zustandsüberwachung im Schienenverkehr. Die Digitalisierung verändert nicht nur Produkte und Produktionsabläufe, sondern alle Prozesse von der Entwicklung eines Produkts bis zur Nutzung beim Kunden. Eine der wesentlichen strategischen Initiativen der Schaeffler Gruppe ist deshalb die "Digitale Agenda" mit vier wesentlichen digitalen Geschäftsszenarien (Produkte & Services, Maschinen & Prozesse, Analysen & Simulation, Nutzererlebnis & Kundenwert). Schaeffler gestaltet so neue und erweiterte Geschäftsmodelle aktiv mit. Für das Geschäftsjahr 2017 rechnet die Schaeffler Gruppe mit einem währungsbereinigten Umsatzwachstum in Höhe von 4 bis 5 Prozent. Der Konzern erwartet, dass die Sparte Automotive im Jahr 2017 stärker wachsen wird als die weltweite Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen. In der Sparte Industrie wird mit einem Umsatz auf Vorjahresniveau gerechnet. Auf dieser Basis geht das Unternehmen davon aus, wie in der Vergangenheit eine EBIT-Marge vor Sondereffekten zwischen 12 und 13 Prozent zu erzielen. Für das Jahr 2017 erwartet die Schaeffler Gruppe einen Free Cash Flow von rund 600 Millionen Euro. Klaus Rosenfeld sagte abschließend: "Wir sind gut in das Jahr 2017 gestartet. Das Marktumfeld erfordert jedoch Flexibilität. Wir denken daher langfristig und setzen weiter auf Qualität, Technologie und Innovation. Für die Zukunftsthemen E-Mobilität, Industrie 4.0 und Digitalisierung sind wir gut aufgestellt." Zu Schaeffler Die Schaeffler Gruppe ist ein global tätiger Automobil- und Industriezulieferer. Höchste Qualität, herausragende Technologie und ausgeprägte Innovationskraft sind die Basis für den anhaltenden Erfolg der Schaeffler Gruppe. Mit Präzisionskomponenten und Systemen in Motor, Getriebe und Fahrwerk sowie Wälz- und Gleitlagerlösungen für eine Vielzahl von Industrieanwendungen leistet die Schaeffler Gruppe bereits heute einen entscheidenden Beitrag für die "Mobilität für morgen". Im Jahr 2016 erwirtschaftete das Technologieunternehmen einen Umsatz von rund 13,3 Mrd. Euro. Mit rund 86.600 Mitarbeitern ist Schaeffler eines der weltweit größten Familienunternehmen und verfügt mit rund 170 Standorten in über 50 Ländern über ein weltweites Netz aus Produktionsstandorten, Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen und Vertriebsgesellschaften. www.fixed-income.org/   (Foto: elektrische Achse © Schaeffler AG)

Investment
Amundi, der größte euro­pä­ische Vermögens­ver­walter, legt seine Respon­sible Invest­ment Views 2026 vor. Amundi erläutert darin, wie geo­po­litische…
Weiterlesen
Investment

von Tihana Ibrahimpasic, Multi-Asset Portfolio Manager, Janus Henderson Investors

Angesichts der anhal­tenden un­sicheren Inflations­aus­sichten dürften die Zins­ent­scheidungen Anfang 2026 weiterhin sehr aus­gewogen ausfallen, da…
Weiterlesen
Investment
ESG-Investi­tionen sind wichtiger denn je, aber der Gegen­wind ist ange­sichts wirt­schaftlicher und geopo­litischer Probleme spürbar. Ophelie…
Weiterlesen
Investment

von Federico Garcia Zamora, Leiter EMD-Makrostrategien bei Insight Investment

Wir sind seit mehreren Jahren in venezola­nischen Anleihen über­gewichtet, wobei sich das Profil der Anlage­these im Laufe der Zeit weiter­ent­wickelt…
Weiterlesen
Investment

von Claus Hecher, Head of ETF Sales DACH and Nordics bei BNP Paribas AM

Im Dezember 2025 setzte der UCITS-ETF-Markt seinen Wachstums­kurs fort und beendete das Jahr mit einem Rekord­hoch. Die Netto­zuflüsse in UCITS-ETFs…
Weiterlesen
Investment
Zum Jahres­auftakt sehen sich die Anleihe­märkte mit einer viel­schichtigen Ausgangs­lage konfron­tiert. Nach deutlichen Bewegungen am langen Ende und…
Weiterlesen
Investment
Patrimo­nium Asset Manage­ment mit Sitz in Baar (Schweiz), ist eine strate­gische Partner­schaft mit Bayview Asset Manage­ment, mit Sitz in Coral…
Weiterlesen
Investment
Die EZB möchte die Verlust­absorp­tion von Addi­tional Tier 1 (AT1)-Anleihen erhöhen. Den Weg dorthin skizziert Raffaele Prencipe,…
Weiterlesen
Investment

von Rötger Franz, Portfoliomanager bei Plenum Investments:

Wir erwarten, dass Versicher­ungs­nach­ränge auch 2026 wieder über­durch­schnitt­lich abschne­iden werden. Nach einem Emis­sions­rekord­jahr bei…
Weiterlesen
Investment

Tilmann Galler sieht Chancen durch Investitionsprogramme und Zinssenkungen, warnt aber vor Bewertungsrisiken und Technologie-Übertreibungen

Das Jahr 2026 wird nach Ein­schätzung von Tilmann Galler, Kapital­markt­stratege bei J.P. Morgan Asset Manage­ment, von einem seltenen Gleich­lauf aus…
Weiterlesen
Anzeige

Neue Ausgabe jetzt online!