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SeniVita will mit neuer Tochtergesellschaft Social Estate AG Erfolgsmodell AltenPflege 5.0 weiter verbreiten

Die vom Bundestag mit dem Pflegestärkungsgesetz beschlossene und ab Januar 2015 in Kraft tretende Reform läutet eine neue Ära auf dem Gebiet der Altenpflege ein. Für einen großen Teil der aktuell 2,6 Millionen Pflegedürftigen in Deutschland wird sie durch die damit verbundene stärkere Förderung der ambulanten oder teilstationären Pflege wesentliche Verbesserungen oder Verbilligungen bringen. Daraus entsteht auch ein beschleunigter Bedarf an innovativen Konzepten wie etwa der bereits mehrfach ausgezeichneten „AltenPflege 5.0“ der SeniVita Sozial gGmbH.

„Die mit der Pflegereform verbundene Erhöhung der Leistungen für teilstationäre Pflege um 100 Prozent bei gleichzeitiger Inanspruchnahme von Pflegesachleistungen für die ambulante Pflege bzw. Pflegegeld bedeutet einen enormen Rückenwind für unsere Anstrengungen, die Altenpflege zu verbessern. Wir können damit künftig Leistungen flexibler und individueller anbieten. Gleichzeitig lässt sich damit der Zuzahlungsbedarf für Pflegebedürftige oder deren Angehörige verringern, viele Menschen werden damit wieder aus der Sozialhilfe geholt“, betont SeniVita-Gründer und Geschäftsführer Dr. Horst Wiesent.

Auch wirtschaftliche Verbesserungen für Pflegebedürftige

Das vom Gesetzgeber  verfolgte Ziel, neue Angebote und Möglichkeiten zu schaffen, damit mehr Menschen künftig in der eigenen Wohnung professionell besser versorgt werden können, wird die Pflegelandschaft in Deutschland nachhaltig verändern. Während einerseits Familien immer weniger im Stande sind, Pflegebedürftige selbst zu versorgen, kommen anderseits auch immer mehr Einrichtungen, die vollstationäre Pflege anbieten, aufgrund des Fachkräftemangels an ihre Grenzen. Die Lösungen für dieses Dilemma, die jetzt vom Gesetzgeber stärker gefördert werden, sind Modelle wie die AltenPflege 5.0 der SeniVita Sozial gGmbH.

Bei der AltenPflege 5.0 handelt es sich um eine Kombination aus drei Bausteinen, die ineinandergreifen: Seniorengerechtes Wohnen, Pflege in der eigenen Wohnung und Tagespflege unter einem Dach. Dieses von SeniVita bereits seit 2008 erprobte und seitdem immer weiter entwickelte Modell bietet gegenüber der stationären Pflege höheren Wohnkomfort, mehr Privatheit, individuelle Versorgung und sehr gute Betreuungsqualität insbesondere bei Demenz oder Intensivpflege, ein Plus an Selbstbestimmung durch viele Wahlmöglichkeiten und ein preiswerteres Angebot für Pflegebedürftige.

„Mit diesem Modell sind wir einer der Pioniere im Pflegemarkt und stoßen damit auf große Nachfrage. Die Pflegereform bietet jetzt optimale Voraussetzungen für die Verwirklichung und Verbreitung von Modellen wie AltenPflege 5.0. Allein aus eigener Kraft können wir jedoch nicht schnell genug ausreichend neue Einrichtungen schaffen. Deshalb beabsichtigen wir, nun mit einem langjährigen Partner zusammen die gemeinsame Firma SeniVita Social Estate AG aufzubauen. Sie soll künftig zusätzliche Pflegeeinrichtungen bauen und die Betreibung über ein Franchisesystem absichern“, beschreibt SeniVita-Geschäftsführer Dr. Horst Wiesent die Zielsetzung der neuen Tochtergesellschaft der SeniVita Sozial gGmbH.

SeniVita bringt dabei seine langjährige Pflegekompetenz und das Knowhow aus der AltenPflege 5.0 ein, mit dem das Unternehmen zumindest in Bayern über ein Alleinstellungsmerkmal im Wettbewerb verfügt. Daraus wird voraussichtlich noch in diesem Jahr ein erheblicher außerordentlicher Ertrag für die SeniVita Sozial gGmbH entstehen.

Der Bau-Kooperationspartner ergänzt dies in der neuen Gesellschaft SeniVita Social Estate um die Kompetenz und die Kapazitäten für den zügigen Bau einer Vielzahl von Pflegeeinrichtungen. Hinzu kommen als Franchisenehmer lokal verankerte ambulante Dienste, die vor Ort bereits pflegebedürftige Menschen betreuen. Sie können nicht nur Facheinrichtungen nutzen, die ohne Franchising in der Regel für sie nicht finanzierbar wären, sondern auch ihre Patienten, die nicht mehr im eigenen Zuhause bleiben können, in dieser Einrichtung weiterversorgen und so ihre Wertschöpfung erweitern. „Diese Verbindung  schafft eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten. Deshalb sehen wir hier großes Potenzial für die Zukunft“, so Dr. Horst Wiesent.

Erste positive Erfahrungen mit Franchising

Die ersten Erfahrungen aus den seit September 2014 laufenden Franchise-Projekten in Gernlinden und Emmering bestätigen dies und auch die damit verbundenen wirtschaftlichen Vorteile für die Pflegebedürftigen, für den Franchise-Nehmer und für die SeniVita Sozial gGmbH.

„Wir wollen dieses Erfolgsmodell nun mit der SeniVita Social Estate AG rasch skalieren“, kündigte Dr. Horst Wiesent heute auf einer Kapitalmarktkonferenz in München an. 2015 sind in Oberbayern und Unterfranken drei Neubauten sowie der Kauf einer bestehenden Einrichtung geplant. Mittelfristig soll die SeniVita Social Estate pro Jahr ca. fünf bis zehn neue Einrichtungen an den Markt bringen.

Derzeit werden die Finanzierungsoptionen für die SeniVita Social Estate geprüft. Eine weitere Verschuldung der SeniVita Sozial gGmbH im Zusammenhang damit schloss Wiesent jedoch ebenso aus wie eine erneute Genussscheinemission. „Wir wollen vielmehr zusätzliche Wachstumschancen nutzen und die SeniVita Sozial nachhaltig finanziell stärken“, beschrieb Wiesent die Zielsetzung.

Weitere Informationen:

Die SeniVita Sozial gemeinnützige GmbH ist heute einer der größten privaten Betreiber von Einrichtungen zur Alten- und Behindertenhilfe sowie zur Intensivbetreuung von schwerstpflegebedürftigen Kindern und Jugendlichen in Bayern. Sie betreut aktuell mit rund 1.000 Mitarbeitern über 900 Bewohner in 15 Pflege- und Betreuungseinrichtungen. Für das neue Konzept AltenPflege 5.0  wurde SeniVita im Juli 2014 vom führenden Fachmagazin „CARE INVEST“ bereits zum zweiten Mal in Folge zum „Betreiber des Jahres“ gewählt. Das Modell AltenPflege 5.0 wurde auch vom GKV-Spitzenverband der gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen als Pilotprojekt ausgewählt und wird entsprechend von diesem gefördert.

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