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UNIWHEELS kann Umsatz und Ergebnis im ersten Halbjahr deutlich steigern

Management bekräftigt die Prognose für das Gesamtjahr

Infolge der guten Auftragslage sowohl im Geschäft mit den Automobilherstellern sowie im Zubehörgeschäft konnte UNIWHEELS den Konzernumsatz im ersten Halbjahr 2011 im Vergleich zur Vorjahresperiode vor allem durch neue Projekte im Erstausrüstergeschäft überdurchschnittlich um rund 27% auf 170,9 Mio. Euro gesteigert werden. Die abgesetzte Stückzahl erhöhte sich dabei sowohl durch Produktivitätssteigerungen, als auch aufgrund gestiegener Nachfrage, um 23% auf 3,7 Mio. Räder.

Trotz gestiegener Materialkosten aufgrund höherer Rohstoffkosten für Aluminium, Strom und Gas sowie infolge von Anlaufkosten durch den Neuserienstart einiger Räder stieg der Rohertrag um 18% auf 70,0 Mio. Euro.

Das EBITDA (bereinigt um Einmaleffekte) konnte um 22% gesteigert werden – auch dank einer erhöhten Produktivität in den Werken. Die EBITDA-Marge betrug demnach weiterhin erfreuliche 10%. Die Einmaleffekte in Höhe von 2,9 Mio. Euro betreffen vor allem die Kosten für die Anleihe-Emission sowie den Einstieg von Uniwheels in die Schmiedetechnologie.

Das bereinigte EBIT erhöhte sich signifikant um 45% von 6,1 Mio. Euro auf 8,9 Mio. Euro bei einer leicht verbesserten EBIT-Marge von 5%.

Der aktuelle Auftragsbestand spiegelt eine weiterhin sehr solide Auftragslage sowohl im Erstausrüster- als auch im Zubehörgeschäft wieder. Aufgrund der nicht unerheblichen Kapazitätserweiterungen und Effizienzsteigerungen konnten auch zahlreiche Neukunden hinzugewonnen werden.

Ralf Schmid, Verwaltungsratspräsident der UNIWHEELS Gruppe freut sich über das gute Halbjahresergebnis: „Durch die zuletzt getätigten Investitionen und auch dank der erfolgreichen Integration von ATS und der damit optimierten Kostenstrukturen sind wir nun so flexibel, dass wir trotz signifikant höherer Rohstoffkosten steigende Umsätze und eine steigende Profitabilität vorweisen können. Diese Investitionen, die auch im zweiten Halbjahr fortgesetzt werden, waren auch dank unserer erfolgreichen Bondm Anleihe-Emission möglich. Durch diese Finanzierungsform können wir nun flexibel und marktgerecht agieren sowie zusätzlich unsere Finanzierungskosten senken.“

Im April 2011 hatte die UNIWHEELS Holding (Germany) GmbH (Emittentin) eine Unternehmensanleihe im Handelssegment Bondm der Börse Stuttgart begeben. Die mit 7,5% verzinste Anleihe (WKN A1KQ36) ist an der Börse Stuttgart handelbar. Die Anleihe ist garantiert durch die Rasch Holding Ltd. (Garantin), welche als Dachgesellschaft der UNIWHEELS Gruppe fungiert.

Auf Basis des im ersten Halbjahr erreichten Umsatzvolumens und des aktuellen Auftragsbestands geht das Management von UNIWHEELS davon aus, die im Emissionsprospekt genannte Umsatzschätzung von 340 Mio. Euro bei einer (bereinigten) EBITDA-Rendite von 10% zu erreichen.

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