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Verträge zum Zusammenschluss der Hapag-Lloyd AG mit der United Arab Shipping Company (S.A.G.) unterzeichnet

Die Verträge zum Zusammenschluss der Hapag-Lloyd AG mit der United Arab Shipping Company S.A.G. (UASC) sind unterzeichnet. Neben dem zwischen den beiden Unternehmen geschlossenen Business Combination Agreement (BCA) haben die CSAV Germany Container Holding GmbH, die HGV Hamburger Gesellschaft für Vermögens- und Beteiligungsmanagement mbH und die Kühne Maritime GmbH auf Seiten von Hapag-Lloyd sowie die Qatar Holding LLC für den Staat Katar und der Public Investment Fund des Königreichs Saudi Arabien auf Seiten von UASC, in einem separaten Vertrag, dem sog. Shareholders Support Agreement (SSA), bestimmte Verpflichtungen in Bezug auf den Zusammenschluss und die weitere Zuführung von Eigenkapital übernommen. Darin verpflichten sich einige Aktionäre auf beiden Seiten im Rahmen einer innerhalb von sechs Monaten nach dem Vollzug des Zusammenschlusses geplanten Bezugsrechts-Kapitalerhöhung der Hapag-Lloyd AG eine Backstop-Verpflichtung in Höhe von USD 400 Mio. zu übernehmen.

UASC ist die größte Containerreederei im Mittleren Osten. Nach Vollzug des Zusammenschlusses wird Hapag-Lloyd mit einer Transportkapazität von rund 1,6 Mio. TEU und einem erwarteten Marktanteil von rund 7% die fünftgrößte Containerlinienreederei der Welt sein. Der Vorstand schätzt, dass mit der Zusammenführung der beiden Unternehmen Synergien im Umfang von mindestens USD 400 Mio. pro Jahr entstehen, die zu ungefähr einem Drittel bereits ab dem Jahr 2017 realisiert werden können.

Der Vollzug der Transaktion bedarf insbesondere noch der Freigabe durch die zuständigen Kartellbehörden und der Zustimmung der finanzierenden Banken.

www.fixed-income.org


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