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Deutsche Rohstoff AG: Dividendenvorschlag 1,75 Euro je Aktie und Aktienrückkauf , weiterer Umsatz- und EBITDA-Anstieg für 2024 erwartet

Investor-Call am 24. April 2024 um 10:00 Uhr

Die Deutsche Rohstoff AG hat die endgültigen Konzernabschlusszahlen für 2023 veröffentlicht. Die vorläufigen Zahlen (vgl. Pressemitteilung vom 12. März 2024) wurden dabei vollumfänglich bestätigt. Der Geschäftsbericht für das Geschäftsjahr 2023 der Deutsche Rohstoff Gruppe ist auf der Homepage der Gesellschaft unter www.rohstoff.de abrufbar.

Jan-Philipp Weitz, CEO, sagte: „Wir freuen uns, heute den Geschäftsbericht vorlegen zu können und blicken auf ein sehr erfolgreiches Jahr 2023 zurück. Wir haben den operativen Fokus erfolgreich nach Wyoming verlegt und sind weiter stark gewachsen. Vorstand und Aufsichtsrat haben heute das mit Abstand umfassendste Shareholder Return Maßnahmenpaket der Unternehmensgeschichte beschlossen. Insgesamt werden somit voraussichtlich rund 15,6 Mio. Euro für Dividenden, Aktienrückkauf und den Barausgleich von Aktienoptionen aufgewendet. Dies entspricht rund 3,15 Euro pro Aktie.“

Prognose 2024 & 2025

Die Gesellschaft veröffentlicht heute erstmalig eine Prognose für das Jahr 2025. Für das Jahr 2024 erhöhte sie bereits Mitte April (vgl. ad-hoc Mitteilung vom 10. April 2024) die Prognose:

Basisszenario 2024:
Konzernumsatz: 210 bis 230 Mio. Euro
EBITDA: 160 bis 180 Mio. Euro

Für das Geschäftsjahr 2025 erwartet der Vorstand folgende Zahlen für Umsatz und EBITDA:

Basisszenario 2025:
Konzernumsatz: 180 bis 200 Mio. Euro
EBITDA: 125 bis 145 Mio. Euro

Das Basisszenario beruht für beide Jahre auf einem Ölpreis von 75 USD/Barrel, einem Gaspreis von 2 USD und einem Wechselkurs Euro/USD von 1,12 für den Rest des Jahres 2024 und das Jahr 2025.

Der heute veröffentlichte Lagebericht der Gesellschaft enthält außerdem ein Szenario mit einem Ölpreis von 85 USD/Barrel und einem Gaspreis von 3 USD für den Rest des Jahres 2024 und für 2025.

Erhöhtes Preisszenario 2024:
Konzernumsatz: 235 bis 255 Mio. Euro
EBITDA: 180 bis 200 Mio. Euro

Erhöhtes Preisszenario 2025:
Konzernumsatz: 210 bis 230 Mio. Euro
EBITDA: 150 bis 170 Mio. Euro

Der Vorstand geht davon aus, in beiden Jahren ein deutlich positives Konzernergebnis erzielen zu können.

Konzernzahlen bestätigen vorläufige Ergebnisse; IFRS-Zahlen übertreffen HGB

Der Deutsche Rohstoff Konzern hat im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz in Höhe von 196,7 Mio. Euro (Prognose 188 bis 198 Mio. Euro; Vorjahr: 165,4 Mio. Euro), ein Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) in Höhe von 158,3 Mio. Euro (Prognose 152 bis 162 Mio. Euro; Vorjahr: 139,1 Mio. Euro) sowie ein Konzernergebnis nach Minderheiten in Höhe von 65,2 Mio. Euro bzw. 13,02 Euro pro Aktie (Vorjahr: 60,8 Mio. Euro bzw. 12,15 Euro pro Aktie) erzielt. Vor Minderheiten liegt das Konzernergebnis bei 67,5 Mio. Euro (Vorjahr 66,2 Mio. Euro).

Liquide Mittel (Bankguthaben und Wertpapiere des Umlaufvermögens) standen dem Konzern am 31. Dezember 2023 in Höhe von rund 82,2 Mio. Euro (Vorjahr: 54,2 Mio. Euro) zur Verfügung. Das Eigenkapital stieg auf 187,5 Mio. Euro (Vorjahr: 132,4 Mio. Euro) und die Eigenkapitalquote auf 38,0% (Vorjahr: 37,8%). Die Bilanzsumme lag bei 493,8 Mio. Euro (Vorjahr 350,3 Mio. Euro). Die Verbindlichkeiten stiegen auf 204,8 Mio. Euro (Vorjahr: 149,9 Mio. Euro) und die Rückstellungen auf 48,5 Mio. Euro (Vorjahr: 32,7 Mio. Euro). Die Nettofinanzverbindlichkeiten (Verbindlichkeiten aus Anleihen und gegenüber Banken abzüglich liquider Mittel) stiegen auf 79,1 Mio. Euro (Vorjahr: 55,7 Mio. Euro) an. Der Verschuldungsgrad (Nettofinanzverbindlichkeiten in Relation zum EBITDA) lag bei 0,5 (Vorjahr: 0,4).

Der operative Cash Flow lag im Jahr 2023 bei 139,3 Mio. Euro, gleichzeitig markierte das Jahr 2023 auch Rekordinvestitionen von rund 198 Mio. Euro in Bohrungen und in Pipeline-Infrastruktur. Bereinigt um die Veräußerung der Utah-Flächen und sonstiger Effekte lag der Cash Flow aus Investitionen bei 149,4 Mio. Euro. Der Free Cash Flow vor Finanzierungsaufwendungen wie Zinsen, Anleiherückzahlungen und Dividenden war daher um rund 10 Mio. Euro negativ.

Die Vergleichsrechnung nach International Financial Reporting Standards (IFRS) zeigt für das Geschäftsjahr einen IFRS-Umsatz von 208,6 Mio. Euro (+6% vs. HGB), ein IFRS-EBITDA von 165,5 Mio. Euro (+5% vs. HGB) und ein IFRS-Konzernergebnis von 71,8 Mio. Euro (+10% vs. HGB). Eine detaillierte Darstellung der Effekte, die zu diesen Ergebnissen geführt haben, findet sich im Konzernlagebericht für 2023.

Der Vorstand der Deutsche Rohstoff AG wird am Mittwoch, den 24. April 2024 um 10:00 Uhr, einen Web-Call zu den Ergebnissen des Geschäftsjahres 2023 durchführen. Interessierte Anleger können sich hier für den Call anmelden:

https://us06web.zoom.us/webinar/register/3517134244806/WN_7RVE1nv_ST2BPvWh8XJVdw#/registration

Zur Definition des Begriffs EBITDA verweisen wir auf die Homepage der Deutsche Rohstoff AG unter rohstoff.de/apm/.

Im YouTube-Video erläutert Deutsche Rohstoff CFO Henning Döring die Strategie:
https://youtu.be/W9fzYDoGrAA 

www.fixed-income.org 
Foto: Jan-Philipp Weitz, CEO © Deutsche Rohstoff AG


 

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