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Drägerwerk: Starker Auftragseingang, Kündigung der Genussscheinserie A und K und mögliche Finanzierung über Eigenkapitalmaßnahme werden geprüft

Dräger gibt vorläufige, nicht testierte Geschäftszahlen für das erste Quartal 2020 bekannt. Im Zuge der Covid-19 Pandemie hat Dräger im ersten Quartal 2020 in einem erheblichen Umfang mehr Aufträge erhalten als im ersten Quartal des Vorjahres. Der Auftragseingang im Q1 lag mit rund 1.393 Mio. Euro (Q1 2019: 648 Mio. Euro) währungsbereinigt circa 117 Prozent (nominal: 115,1 Prozent) über dem Vorjahresquartal. Die Nachfrage in der Medizintechnik ist aktuell besonders hoch. In der Medizintechnik lag der Auftragseingang mit rund 1.043 Mio. Euro (Q1 2019: 379 Mio. Euro) währungsbereinigt circa 177 Prozent (nominal: 175,5 Prozent) über dem Vorjahreszeitraum. Gefragt waren insbesondere Produkte die für die Behandlung von COVID-19 Patienten benötigt werden: Beatmungsgeräte, Patientenmonitore und dazugehöriges Verbrauchsmaterial. Für weitere Produkte wie Anästhesie und Krankenhausinfrastruktur lag der Auftragseingang ebenfalls über dem Vorjahr. Auch in der Sicherheitstechnik lag der Auftragseingang mit rund 350 Mio. Euro (Q1 2019: 269 Mio. Euro) deutlich über dem Vorjahreswert (währungsbereinigt circa +32 Prozent, nominal +29,9 Prozent). Insbesondere im Bereich des leichten Atemschutzes stiegen die Aufträge stark an.

Ein Großteil der Aufträge soll noch 2020 zur Auslieferung kommen. Dafür werden in verschiedenen Bereichen derzeit die Produktionskapazitäten erhöht. Der hohe Auftragseingang hat im 1. Quartal nur zu einem geringen Umfang zu höherem Umsatz geführt. Der Umsatz stieg währungsbereinigt um circa 7,1 Prozent (nominal: 6,4 Prozent) auf rund 640 Mio. Euro (Q1 2019: 602 Mio. Euro). Der Umsatz stieg sowohl in der Medizin- als auch in der Sicherheitstechnik an. Die Bruttomarge lag bei rund 44,2 Prozent (Q1 2019: 42,3 Prozent). Die Funktionskosten lagen währungsbereinigt 6,8 Prozent (nominal: 6,6 Prozent) über dem Vorjahreswert. Das EBIT für das erste Quartal betrug rund -0,6 Mio. Euro (Q1 2019: -10,7 Mio. Euro), was einer EBIT-Marge von rund -0,1 Prozent (Q1 2019: -1,8 Prozent) entspricht.

Aufgrund der sehr dynamischen Entwicklung beim Auftragseingang im Zusammenhang mit der COVID-19 Pandemie ergeben sich für Dräger sehr gute Chancen, das bisher geplante Umsatz und Ergebnisniveau deutlich zu übertreffen. Dräger wird die Erwartungen für 2020 nach Vorlage der Halbjahresergebnisse konkretisieren.

Nach erfolgter Kündigung der Genussscheine der Serie D im März 2020 mit Wirkung zum Ende des Geschäftsjahres 2022, prüft die Gesellschaft nun auch die Kündigung sämtlicher Genussscheine der verbleibenden Serien A und K mit Wirkung zum Ende des Geschäftsjahres 2020. Eine etwaige Kündigung der Genussscheine der Serien A und K würde in einem Gewinnzuwachs pro Stammaktie von rund 10% bzw. pro Vorzugsaktie von rund 9% resultieren (pro forma zum 31. Dezember 2019 ohne Berücksichtigung etwaiger Refinanzierungskosten). Einschließlich der bereits gekündigten Genussscheine der Serie D, würde die Kündigung aller Genussscheine in einem Gewinnzuwachs pro Stammaktie von rund 36% bzw. pro Vorzugsaktie von rund 34% resultieren (pro forma zum 31. Dezember 2019 ohne Berücksichtigung etwaiger Refinanzierungskosten). Der theoretische Rückkaufwert für die Serien A und K liegt aktuell bei rund 157 Mio. Euro. In diesem Zusammenhang prüft die Gesellschaft verschiedene Finanzierungsoptionen; diese schließen eine Erhöhung des Vorzugsaktienkapitals ein.

Dräger wird die vollständigen Ergebnisse für die ersten drei Monate des Geschäftsjahres am 30. April 2020 veröffentlichen.

https://www.fixed-income.org/
(Foto: Dräger Intensivbeatmungsgerät Evita V800 © Drägerwerk)



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