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GRENKE weiter auf profitablem Wachstumskurs: 2,6 Mrd. Euro Leasingneugeschäft 2023

Leasingneugeschäft 2023 übertrifft Vorjahr um 12,3% (2022: 2,3 Mrd. Euro) und erreicht unteres Ende der Prognose für 2023

Die GRENKE AG, globaler Finanzierungspartner für kleine und mittlere Unternehmen, ist weiter auf zweistelligem Wachstumskurs. Mit 729,7 Mio. Euro lag das Leasingneugeschäft im vierten Quartal 2023 um 12,8% über dem Vorjahresquartal (Q4 2022: 647,0 Mio. Euro). Im Gesamtjahr 2023 erzielte GRENKE bei einer Deckungsbeitrag 2 (DB2)-Marge von 16,5% ein Neugeschäftsvolumen von 2,6 Mrd. Euro – ein Plus von 12,3% gegenüber dem Vorjahr. Für das Geschäftsjahr 2023 war der Vorstand zuletzt von einem Leasingneugeschäft in der unteren Hälfte des Guidancekorridors von 2,6 bis 2,8 Mrd. Euro ausgegangen.

Dr. Sebastian Hirsch, CEO von GRENKE: „Auch wenn wir unsere Prognose für das Neugeschäft nur knapp erreicht haben, ist das vergangene Jahr insgesamt dennoch ein großer Erfolg. Denn wichtiger noch als das reine Volumenwachstum ist unsere starke Profitabilität. Trotz des hohen Zinsniveaus konnten wir unsere DB2-Marge auf 16,5% steigern. Seit nunmehr neun Quartalen sind wir ununterbrochen auf Wachstumskurs, wobei das letzte Quartal 2023 mit 12,8% sogar über dem Wachstum für das Gesamtjahr lag. Diese Dynamik werden wir nutzen, um auch im neuen Jahr unsere Ambitionen für das Leasingneugeschäft von mindestens drei Milliarden Euro zu realisieren.“

Objektdiversifizierung vorangetrieben, Händlernetzwerk ausgebaut und Kundenbasis gewachsen

Neben dem Kerngeschäft IT-Leasinggüter finanziert GRENKE immer mehr Green Economy Objekte wie zum Beispiel eBikes, Solaranlagen oder Wallboxen. Dieses Segment machte 2023 rund 8% des Leasingneugeschäfts aus (2022: 6%). Der Ausbau des Händlernetzwerks ist der zweite starke Wachstumstreiber bei GRENKE. Im Geschäftsjahr 2023 stieg die Anzahl der Handelspartner auf 36,2 Tsd. (2022: 33,4 Tsd.). Auch der Kundenstamm wuchs weiter auf knapp 670 Tsd. (2022: 665 Tsd.) Das Direktgeschäft hatte einen stabilen Anteil von 17,0% am Leasingneugeschäft insgesamt (2022: 18,0%).

Wachstumskurs in allen Regionen erfolgreich fortgesetzt

Westeuropa (ohne DACH) war mit 201,5 Mio. Euro (Q4 2022: 176,1 Mio. Euro) und einem Anteil von 27,6% am Leasingneugeschäft die stärkste Region für GRENKE. Darin wiederum hatte Frankreich mit 21,4% den größten Anteil. An zweiter Stelle stand die Region Südeuropa mit einem Wachstum von 17,4% auf 173,0 Mio. Euro (Q4 2022: 147,3 Mio. Euro). An dritter Stelle lag DACH mit einem leichten Rückgang um 2,1% im Vorjahresquartalsvergleich und einem Leasingneugeschäftsvolumen von 159,4 Mio. Euro (Q4 2022: 162,9 Mio. Euro). Die Region Nord-/Osteuropa verzeichnete mit +21,3% ein Volumen von 150,9 Mio. Euro (Q4 2022: 124,4 Mio. Euro). Besonders positiv entwickelten sich hier Finnland, Schweden und Dänemark, hier konnte GRENKE das Neugeschäft im vierten Quartal um 40,6%, 44,0% beziehungsweise 26,4% steigern. Innerhalb der Regionen wurde das stärkste Wachstum mit 23,8% auf 44,9 Mio. Euro (Q4 2022: 36,3 Mio. Euro) in den übrigen Regionen erreicht. Dazu gehören die Zukunftsmärkte USA, Kanada und Australien.

Hohes Nachfrageniveau im Leasing

Leasing zur Finanzierung von Investitionen und zur Optimierung der Liquidität liegt weiter international im Trend. So registriert GRENKE weiterhin eine wachsende Nachfrage. Die Anzahl der Leasinganfragen lag im Gesamtjahr 2023 mit rund 577.000 deutlich über dem Vorjahr (2022: rund 530.000). Im vierten Quartal 2023 erhielt GRENKE rund 146.000 Leasinganfragen (Q4 2022: rund 135.000) und schloss 75.000 neue Leasingverträge ab (Q4 2022: 68.000). Damit lag die Umwandlungsquote mit 51,6% auf Vorjahresniveau (Q4 2022: 50,6%).

Deckungsbeitrag im Leasingneugeschäft weiter stabil

Der Deckungsbeitrag 2 erreichte im 4. Quartal 2023 117,2 Mio. Euro. Dies entspricht einem Zuwachs von 16,6% im Vergleich zum Vorjahresquartal (Q4 2022: 100,5 Mio. Euro). Damit wurde im 4. Quartal 2023 eine DB2-Marge von 16,1% erzielt. Die deutliche Steigerung der DB2-Marge im Vergleich zum Vorjahr (Q4 2022: 15,5%) resultiert insbesondere aus der erfolgreichen Weitergabe der gestiegenen Refinanzierungskosten. Die durchschnittliche Ticketgröße lag mit 9.676 Euro (Q4 2022: 9.443 Euro) auf Vorjahresniveau.

Im Geschäftsjahr 2023 erzielte GRENKE eine Steigerung des DB2 von 15,3% auf 426,3 Mio. Euro (2022: 369,6 Mio. Euro). Die DB2-Marge lag im abgeschlossenen Geschäftsjahr mit 16,5% (2022: 16,1%) deutlich über dem Vorjahr. Hintergrund der verbesserten Marge sind in erster Linie die sich weiterhin stabilisierende Zinslandschaft und die daraus resultierenden Aufholeffekte bei der Weitergabe gestiegener Refinanzierungskosten.

Factoring- und Kreditneugeschäft der GRENKE Bank

Das Factoringgeschäft von GRENKE erreichte im 4. Quartal 2023 ein Neugeschäft mit einem angekauften Forderungsvolumen von 230,5 Mio. Euro (Q4 2022: 212,7 Mio. Euro).

Das Kreditneugeschäft der GRENKE Bank, welches im Wesentlichen das Mikrokreditgeschäft beinhaltet, lag im vierten Quartal 2023 bei 11,6 Mio. Euro (Q4 2022: 10,1 Mio. Euro).

Die GRENKE Bank bleibt unverändert eine wichtige Säule der Refinanzierung des Konzerns: Per 31. Dezember 2023 betrug das Einlagengeschäft 1.619 Mio. Euro, was einem Anstieg von 40,5% entspricht (per 31.12.2022: 1.152 Mio. Euro).

www.fixed-income.org
Foto: © GRENKE


 

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