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HÖRMANN Industries: EBITDA bei 18,3 Mio. Euro, EBIT bei 8,3 Mio. Euro

Prognose für das Gesamtjahr trotz gesamtwirtschaftlicher Unwägbarkeiten leicht angehoben

Die HÖRMANN Industries GmbH (Unternehmensanleihe, WKN: A2TSCH) hat heute ihren Konzernzwischenbericht für die ersten neun Monate 2020 veröffentlicht. Die Geschäftsentwicklung der HÖRMANN Gruppe war im Berichtszeitraum durch die Corona-Pandemie beeinträchtigt, insbesondere in den Geschäftsbereichen Automotive und Services. So sank der Konzernumsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 440,9 Mio. Euro auf 366,8 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) reduzierte sich in den ersten neun Monaten 2020 auf 18,3 Mio. Euro (Vorjahr: 25,8 Mio. Euro), das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) belief sich auf 8,3 Mio. Euro (Vorjahr: 17,4 Mio. Euro). Ein gutes, nahezu auf Vorjahresniveau verlaufenes 3. Quartal sowie die diversifizierte Gruppenstruktur haben die Auswirkungen der Corona-Pandemie abgemildert, sodass die ersten drei Quartale 2020 mit einem positiven Konzernergebnis von 2,6 Mio. Euro (Vorjahr: 11,6 Mio. Euro) schlossen.

Prognose präzisiert und leicht angehoben
Vor diesem Hintergrund hebt die HÖRMANN Industries GmbH ihre Umsatz- und Ergebnisprognose leicht an. Unter der Voraussetzung, dass ein erneuter kompletter Produktionsstillstand der Industrie in diesem Jahr vermieden werden kann, erwartet das Unternehmen für das Gesamtjahr nunmehr einen Gesamtumsatz zwischen 500 und 520 Mio. Euro (bislang 480 bis 520 Mio. Euro) sowie ein positives EBIT auf Niveau des vorliegenden 9-Monats-Ergebnisses. Bisher war die HÖRMANN Gruppe von einem leicht positiven operativen Ergebnis ausgegangen.

Johann Schmid-Davis, CFO der HÖRMANN Industries GmbH: „Unsere Diversifikation ist der Erfolgsfaktor in der gegenwärtigen Coronakrise. Insbesondere die über den gesamten Berichtszeitraum stabile Entwicklung in den Geschäftsbereichen Communication und Engineering hat den Umsatzrückgang und die damit einhergehenden Ergebnisauswirkungen im Konzern abgemildert. Aber auch der Bereich Automotive, der im Frühjahr stark vom Lockdown und den Werksschließungen betroffen war, hat sich erholt und ein gutes 3. Quartal erlebt. Hier haben wir in den letzten Jahren die Neuausrichtung in Angriff genommen und damit das Risiko für den Konzern in der Rezession 2020 reduziert, sodass wir für das Gesamtjahr unsere Prognose leicht erhöhen. Ich möchte mich an dieser Stelle bei all unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bedanken, die durch ihren Einsatz maßgeblich dazu beitragen, dass wir diese herausfordernde Zeit bislang so gut durchgestanden haben.“

Entwicklung der Geschäftsbereiche
Der Umsatz im Geschäftsbereich Automotive reduzierte sich in den ersten neun Monaten des Jahres 2020 um 97,6 Mio. Euro auf 189,9 Mio. Euro (Vorjahr: 287,5 Mio. Euro), davon jeweils rund 50 Mio. Euro geplanter sowie ungeplanter Umsatzrückgang. Letzterer ist auf die Produktionsunterbrechungen in den deutschen Werken in den Monaten März bis Mai 2020 zurückzuführen. Der ebenfalls vom konjunkturellen Rückgang der Automobilindustrie und der Corona-Pandemie betroffene Bereich Services erwirtschaftete einen Umsatz in Höhe 13,5 Mio. Euro (Vorjahr: 16,4 Mio. Euro).

Die Geschäftsbereiche Communication und Engineering haben sich im Berichtszeitraum außerordentlich krisenfest gezeigt und sich weiterhin positiv entwickelt. Mit Umsatzerlösen von 63,4 Mio. Euro (Vj. 48,0 Mio. Euro) steigerte der Bereich Engineering durch die Fakturierung größerer Projekte das Geschäftsvolumen gegenüber dem Vorjahr deutlich. Auch der Bereich Communication weist mit einem Umsatz von 100,0 Mio. Euro (Vj. 89,7 Mio. Euro) ein Umsatzwachstum von über 10% aus.

www.fixed-income.org
Foto: © Hörmann Industries



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