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Invest in Visions legt ersten ELTIF für Infrastruktur in Subsahara-Afrika auf

Mit Sonnenenergie Rendite tanken, erste Möglichkeit in dieser Region für Privatanleger ohne Mindestanlagesumme in Private Markets zu investieren

© Pixabay

Der Impact Asset Manager Invest in Visions bringt den ersten in Deutsch­land zum Vertrieb zuge­lassenen ELTIF für Infra­struktur in Sub­sahara-Afrika auf den Markt. Der neue Fonds „IIV Solar Electri­fication Debt ELTIF“ wurde in Zusammen­arbeit mit der HANSA­INVEST in Luxem­burg als Artikel-9-Fonds mit unbe­grenzter Laufzeit aufgelegt. Sein Fokus liegt auf sauberer Energie und Elektrifizierung. Die Zielrendite nach Abzug der Kosten beträgt sieben bis acht Prozent in US-Dollar.[2] Vorteile des neuen Fonds sind unter anderem eine geringe Korrelation zu anderen Anlageklassen und eine vergleichsweise geringe Volatilität. 

Mit Sonnenenergie Rendite tanken 

Der Fonds soll attraktive risikoadjustierte Renditen aus langfristigen Anlagen erzielen und gleichzeitig die grüne Transformation der Energieversorgung in der Zielregion Subsahara-Afrika fördern (Impact). Der Fonds vergibt Darlehen an Unternehmen und Projekte, die auf den Vertrieb und Betrieb dezentraler Photovoltaikanlagen spezialisiert sind. „Der IIV Solar Electrification Debt ELTIF agiert als Brücke zwischen dem großen praktischen PV-Potenzial in Subsahara-Afrika und der derzeit noch fehlenden oder unzureichenden Stromversorgung. Damit wollen wir einerseits einen Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels leisten und den Umweltschutz fördern, andererseits möchten wir die Lebensbedingungen vor Ort verbessern“, sagt Edda Schröder, Gründerin und Geschäftsführerin der Invest in Visions GmbH. Und weiter: „Für die ersten Investitionen haben wir nach Analyse des länderspezifischen Marktpotenzials sowie des jeweiligen Länderrisikos Kenia, Botswana, Ghana, die Elfenbeinküste und Ruanda ausgewählt.“

Elektrifizierung in Subsahara-Afrika: Solar statt Diesel

Über 80 Prozent der 685 Millionen Menschen, die weltweit keinen Zugang zu sauberer Energie haben, leben südlich der Sahara. Zu den 567 Millionen Menschen in Subsahara-Afrika, die nicht an das staatliche Stromnetz angeschlossen sind, kommen viele weitere Millionen Haushalte und Unternehmen, die zwar an die staatliche Stromversorgung angeschlossen sind, aber von der chronischen Unzuverlässigkeit der nationalen Netze betroffen sind. Trotz eines hohen praktischen Potenzials für die Erzeugung von Solarenergie liegt die installierte PV-Nennleistung dort bei nur einem Prozent der globalen Kapazität. Stattdessen dominieren teure und umweltschädliche Dieselgeneratoren – rund 6,5 Millionen sind in Betrieb. Für Schröder ein klarer Fall: „Dezentrale Solaranlagen bieten eine kostengünstige, gesündere und nachhaltige Alternative. So können Unternehmen beispielsweise ihre Stromkosten um bis zu 40 Prozent senken.“ Private Investitionen, mit denen die Unternehmen vor Ort sowie der Ausbau der Photovoltaik-Infrastruktur gefördert werden, können hier helfen. „Einen ELTIF, der den Globalen Süden als Hauptinvestitionsziel in den Blick nimmt, gab es bislang nicht. Wir sind der erste Impact Asset Manager, der einen ELTIF mit dieser Zielregion auflegt“, so Schröder.

„Das Erreichen der SDGs (Sustainable Development Goals; nachhaltige Entwicklungsziele) wird nicht in Deutschland entschieden und auch nicht in Europa, sondern im Globalen Süden, wo die Defizite am größten sind“, weiß Dr. Moritz Isenmann, Senior Impact and Sustainability Manager bei Invest in Visions. Die Konferenz der Vereinten Nationen für Handel und Entwicklung (UNCTAD) musste 2024 ihre zehn Jahre zuvor errechnete Prognose zur Finanzierungslücke für das Erreichen der SDGs in den Entwicklungs- und Schwellenländern deutlich nach oben korrigieren. Statt 2,5 Billionen US-Dollar klafft nun eine jährliche Lücke von 4 Billionen.[3] Über die Hälfte (2,2 Billionen US-Dollar) davon fehlt für die Transition zu einer klimaschonenden Energieversorgung, also für den Ausbau erneuerbarer Energien, für Elektrifizierung usw. Laut Isenmann ist der ELTIF als Vehikel für Themengebiete, die auf langfristige Investitionen ausgelegt sind, prädestiniert. Mithilfe des Fonds werden nicht nur CO2-Emissionen eingespart und zu SDG 7 (bezahlbare und saubere Energie) und SDG 13 (Maßnahmen zum Klimaschutz) beigetragen, sondern er leistet auch einen sozialen Impact, schafft Arbeitsplätze und unterstützt das Wirtschaftswachstum. Zudem unterstützt der Fonds beim Aufbau einer resilienten Infrastruktur.

Invest in Visions als Portfoliomanager wird vom AECF (Africa Enterprise Challenge Fund) als Investment Advisor unterstützt, einem Entwicklungsfinanzierer mit Hauptsitz in Kenia und lokaler Marktexpertise. Der AECF hat bereits mehr als 450 Millionen US-Dollar an Unternehmen im „Off-grid“-Sektor bereitgestellt und ist in 26 Ländern in Subsahara-Afrika aktiv.

www.green-bonds.com – Die Green Bond-Plattform.


 

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