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UBM erhöht Liquidität auf 179 Mio. Euro und halbiert Verlust im ersten Halbjahr

75 Mio. Euro Asset-Verkäufe schon im ersten Halbjahr erfolgreich abgeschlossen, Nettoverschuldung auf Euro 550 Mio. gesunken, Eigenkapitalquote von 30%

UBM Develop­ment ist es bereits bis zum Halb­jahr gelungen, durch den Verkauf nicht strate­gischer Assets, den angekün­digten Cash in Höhe von insge­samt 75 Mio. Euro zu generieren. Damit weist die UBM zum 30.Juni eine Liquidität von 179 Mio. Euro aus, um über 50 Mio. Euro mehr als am Ende des ersten Quartals und auch über dem Stand zum Jahresende.

„Entsprechend unserer Ankündigung „Liquidität vor Profitabilität“, weisen wir im Halbjahr zwar weiterhin einen Verlust aus, allerdings konnte er gegenüber der Vorjahresperiode halbiert werden“, sagt UBM-CEO Thomas G. Winkler. Die UBM verzeichnete im ersten Halbjahr 2024 ein negatives Ergebnis vor Steuern von 10,9 Mio. Euro.

Solide Finanzposition

Durch die starke Fokussierung auf Cash-Management ist es der UBM auch im ersten Halbjahr 2024 gelungen, keine Zweifel an ihrer ausreichenden Liquiditäts-Ausstattung aufkommen zu lassen. So verfügt das Unternehmen zum 30.06.2024 über 179,4 Mio. Euro an liquiden Mitteln. Außerdem werden bis zum November 2025 bei der UBM keine Anleihen-Rückzahlungen fällig, was ihr insgesamt einen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Marktteilnehmern verschafft. Die Nettoverschuldung konnte im ersten Halbjahr reduziert werden und stand zum 30.06.2024 bei 550,0 Mio. Euro (2023: 610,2 Mio. Euro). Bei einer Bilanzsumme von 1.188,8 Mio. Euro ergibt sich eine Eigenkapitalquote von 30,4 %.

Nachhaltige Pipeline mit 3.000 Wohnungen

Neben der soliden Bilanz der UBM hilft die konsequente Marktpositionierung als einer der größten Entwickler von Holz-Hybrid-Bauten in Europa. Dafür wird weiterhin in die 1,9-Milliarden-Euro-Projektpipeline investiert, die Projekte werden kontinuierlich vorangetrieben. Der Großteil der Projekte (über 90 %) befindet sich dabei in Deutschland und Österreich, wovon sich 59% aus Wohnen und 41% aus Light Industrial & Büro bestehen. Die erfolgreichen Wohnungsverkäufe im ersten Halbjahr 2024, bei denen die Verkaufszahlen des gesamten Jahres 2023 bereits übertroffen wurden, wertet die UBM als frühe Indikatoren für eine Trendwende. Derzeit befinden sich rund 3.000 Wohnungen in Entwicklung oder Verkauf.

Ausblick

Trotz eines schwachen dritten Quartals rechnet die UBM 2024 mit einer signifikanten Reduzierung des Verlusts gegenüber dem Vorjahr; vorrangig bleibt jedoch die Sicherung der Liquidität. Im Geschäftsjahr 2025 wird mit einer Rückkehr in die Gewinnzone gerechnet. Verantwortlich dafür wird voraussichtlich die immer größer werdende Angebotslücke im Wohnen sein, ebenso wie das weitere Ansteigen des Mietniveaus bei Büros sowie Effizienzverbesserungen bei der Umsetzung. Aufgrund der aktuellen Marktbereinigung kann mittelfristig kein Zweifel bestehen, dass die verbleibenden Marktteilnehmer dann überproportional davon profitieren werden.

Die Ertrags- und Finanzkennzahlen im Detail

Im ersten Halbjahr 2024 erwirtschaftete die UBM eine Gesamtleistung von 249,1 Mio. Euro nach 116,2 Mio. Euro in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Das Ergebnis vor Ertragssteuern (EBT) verbesserte sich mit -10,9 Mio. Euro erheblich gegenüber der Vorjahresperiode mit -31,6 Mio. Euro; mit einem Konzernergebnis von -12,5 Mio. Euro (H1/23: -29,3 Mio. Euro) halbierte die UBM den Verlust gegenüber dem ersten Halbjahr 2023 deutlich. Das aus dem Konzernergebnis abgeleitete Ergebnis je Aktie verbesserte sich von -4,34 Euro im ersten Halbjahr 2023 auf -2,06 Euro in der aktuellen Berichtsperiode.

UBM Development ist einer der führenden Entwickler von Holzbau-Projekten in Europa. Der strategische Fokus liegt auf Green und Smart Building in Metropolregionen wie Wien, München, Frankfurt oder Prag. Das Platin-Rating von EcoVadis sowie der Prime-Status von ISS ESG bestätigen die konsequente Ausrichtung auf Nachhaltigkeit.  Mit über 150 Jahren Erfahrung bietet UBM von der Planung bis zur Vermarktung alle Development-Leistungen aus einer Hand an. Die Aktien sind im Prime Market der Wiener Börse gelistet, dem Segment mit den höchsten Transparenzanforderungen.

www.fixed-income.org 
Foto: UBM Vorstand © Philipp Horak-


 

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