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Anleiheemittent Ferratum gibt Details zum Börsengang bekannt: Angebotsfrist startet am 22.01.

Angebot von bis zu 6.517.188 Stammaktien in einer Preisspanne zwischen 15 Euro und 18 Euro

Ferratum Oyj, ein internationaler Anbieter mobiler Konsumentenkredite mit Sitz in Helsinki, gibt Details zum geplanten Börsengang im Regulierten Markt (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse bekannt. Der entsprechende Wertpapierprospekt wurde heute durch die finnische Finanzmarktaufsichtsbehörde gebilligt und gemeinsam mit der Bescheinigung über die Billigung an die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) übermittelt.

Das Angebot besteht aus einem öffentlichen Angebot in der Bundesrepublik Deutschland sowie Privatplatzierungen in bestimmten Jurisdiktionen außerhalb Deutschlands und den Vereinigten Staaten von Amerika an ausgewählte Investoren im Einklang mit Regulation S des U.S. Securities Act von 1933 („Securities Act“).

Angebotszeitraum startet am 22. Januar 2015

Der Angebotszeitraum, in dem Investoren ihre Kaufangebote einreichen können, beginnt am Donnerstag, den 22. Januar 2015 und wird voraussichtlich am Mittwoch, den 4. Februar 2015 enden. Am letzten Tag des Angebotszeitraums können Kaufangebote von Privatinvestoren bis 12:00 Uhr (MEZ) und Kaufangebote von institutionellen Investoren bis 16:00 Uhr (MEZ) übermittelt werden. Angebote dürfen innerhalb einer Preisspanne von 15 Euro bis 18 Euro je Aktie abgegeben werden. Das Angebot umfasst bis zu 6.517.188 Stammaktien ohne Nennbetrag. Diese bestehen aus bis zu 2.833.560 neu auszugebenen Aktien des Unternehmens. Darüber hinaus stammen bis zu 2.833.560 Aktien aus dem Bestand der Altaktionäre der Ferratum Oyj. Weitere bis zu 850.068 Aktien können aus dem Aktienbesitz der beiden größten Anteilseigner der Ferratum Oyj zum Zwecke einer eventuellen Mehrzuteilung platziert werden (Greenshoe-Option). Basierend auf einem Preis in Höhe von 16,50 Euro pro angebotener Aktie (Mitte der Preisspanne) u  nd unter der Annahme, dass alle Aktien bei Investoren platziert werden, werden 107,5 Mio. Euro Bruttoemissionserlöse erzielt werden, wovon Ferratum ein Bruttoerlös von 46,8 Mio. Euro und ein Nettoerlös von 44,6 Mio. Euro zufließen werden. Den Altaktionären fließen Bruttoerlöse von 60,8 Mio. Euro und Nettoerlöse von 59,3 Mio. Euro zu.

Der endgültige Angebotspreis wird voraussichtlich ab dem 4. Februar 2015 auf der Grundlage des Bookbuildingverfahrens bestimmt. Die Notierungsaufnahme und Einbeziehung der Aktien in den Handel im Regulierten Markt (Prime Standard) an der Frankfurter Wertpapierbörse soll voraussichtlich am oder um den 6. Februar 2015 herum erfolgen. Begleitet wird die Transaktion von der ICF BANK AG, die als Sole Global Arranger und Sole Bookrunner fungiert. Co-Lead Manager sind die equinet Bank AG und Hauck & Aufhäuser Privatbankiers KGaA.

Jorma Jokela, Gründer und CEO der Ferratum Group, sieht den geplanten Börsengang als weiteren Schritt auf dem profitablen Wachstumspfad von Ferratum: „In einem sich derzeit stark wandelnden Bankensektor sind wir sehr gut positioniert, um vom Digitalisierungstrend traditioneller Finanzdienstleistungen zu profitieren. Wir wollen unsere Wachstumsstrategie und die Weiterentwicklung hin zu einer Mobile Bank zielstrebig verfolgen. Dabei stützen wir uns auf unsere skalierbare Big Data Scoring Technologie, mit der die Entscheidung über eine Kreditbewilligung innerhalb weniger Minuten getroffen und die Kreditwürdigkeit jedes potenziellen Kunden geprüft werden kann. Darüber hinaus ermöglicht die EU-Banklizenz unserer Tochtergesellschaft Ferratum Bank Ltd, das Produktportfolio zu erweitern und in weitere Länder mit strikten regulatorischen Anforderungen an die Kreditvergabe zu expandieren. Wir planen außerdem, die grenzübergreifenden Aktivitäten der Ferratum Bank Ltd auf weitere Länder  auszuweiten, in denen wir derzeit noch unter lokalen Lizenzen tätig sind. Ich glaube, dass es der richtige Zeitpunkt für den Börsengang ist, um die wachsende Nachfrage nach unseren Produkten und begleitenden Services zu bedienen.“

Emissionserlöse für die Finanzierung des weiteren Wachstums

Die Nettoerlöse aus dem Börsengang beabsichtigt Ferratum entsprechend für die Umsetzung der Wachstumsstrategie zu investieren. Der Fokus liegt dabei auf dem Wachstum in den Märkten, in denen Ferratum bereits präsent ist, der Ausweitung der Geschäftstätigkeit auf mittelfristig 30 Länder sowie der Diversifizierung des Produktportfolios. Daneben plant Ferratum die Weiterentwicklung des Unternehmens hin zu einer Mobile Bank und die Einführung einer Multi-Banking Mobile Plattform durch eine neue, sich in Entwicklung befindende mobile Applikation.

Historie mit nachhaltigem Wachstum und starkes Commitment des CEO

Jorma Jokela unterstreicht die bisherige Entwicklung von Ferratum: „Als ein Pionier für mobile Konsumentenkredite mit einer starken Marktposition in 19 Ländern können wir auf insgesamt neun Jahre profitables Wachstum zurückblicken. Zwischen den Jahren 2009 und 2013 sind wir beim Umsatz durchschnittlich über 40% pro Jahr gewachsen und haben gleichzeitig profitabel gewirtschaftet. Unsere EBIT-Marge betrug 12,6% im Jahr 2013.“ In den ersten neun Monaten 2014 konnte Ferratum das operative Ergebnis (EBIT) signifikant um 47,4% auf 8,5 Mio. Euro steigern (9M 2013: 5,7 Mio. Euro), während der Umsatz sich auf 49,4 Mio. Euro erhöhte (9M 2013: 43,4 Mio. Euro). Die EBIT-Marge belief sich auf 17,1% (9M 2013: 13,2%). Die Umsatzentwicklung in den Monaten Oktober und November 2014 hat den starken Trend der ersten drei Quartale 2014 fortgesetzt. In den ersten elf Monaten des Jahres 2014 ist der Umsatz entsprechend auf 63,5 Mio. Euro gestiegen. Das operative Ergebnis (EBIT) stieg auf 10,3 Mio. Euro.

Jorma Jokela ergänzt: „Ferratum ist in einem dynamischen Wachstumsmarkt tätig und verfügt über ein spezielles Know-how in den Bereichen Mobile und Banking. Das wird uns helfen, die Strategie in den kommenden Jahren konsequent umsetzen zu können. Der Börsengang ist ein wichtiger Schritt, das Unternehmen weiter zu entwickeln. Ich bin überzeugt, dass Ferratum mit dem Börsengang die nächste Entwicklungsstufe hin zu einer führenden Mobile Bank nehmen kann. Auch nach dem Börsengang werde ich Mehrheitsgesellschafter bleiben.“

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