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DWS: Prognosen für die kommenden zwölf Monate - Vorläufig freundlich

Die wichtigsten DWS-Prognosen für die nächsten 12 Monate auf einen Blick

So weit, so gut. Nach den starken Anlage­ergeb­nissen im bisherigen Jahres­verlauf (1) sind viele gute Nachrichten bereits eingepreist. Indes sieht das Umfeld für Investi­tionen in verschiedene Anlage­klassen zumindest vorerst weiter recht freundlich aus.

„Aktuelle Gewinn­berichte zeigen Wachstum. Die US-Notenbank dürfte die Zinsen mehrfach senken – wir gehen wie die meisten Marktteil­nehmer von fünf Zins­senkungen aus. Das Wirtschafts­wachstum sowohl in den USA als auch weltweit dürfte sich nach den Schwächephasen in diesem Jahr im nächsten Jahr wieder beschleunigen“, erklärt Vincenzo Vedda, Chief Investment Officer bei DWS. „Allerdings gibt es viele „Wenn“ und „Aber“, wenn man genauer hinschaut.“

Nehmen wir zum Beispiel Investitionen und Unternehmensgewinne in den USA. Diese werden zunehmend durch das starke Wachstum der Unternehmensausgaben für künstliche Intelligenz (KI) angetrieben. Das langfristige Potenzial für positive KI-Überraschungen sollte nicht unterschätzt werden, wenn Menschen und Unternehmen lernen, wie sie die verschiedenen neuen Tools, die ihnen zur Verfügung stehen, am besten nutzen können. Auf dem Weg dorthin ist jedoch auch mit Übertreibungen zu rechnen; so war es meistens mit neuen Technologien in der Wirtschaftsgeschichte.

Ähnliches gilt für die jüngsten Handelskriege und Waffenstillstände sowie die umfassenderen geopolitischen Veränderungen, die wir derzeit erleben. Auch hier gibt es jede Menge Hype – sowohl in Form von positiven als auch negativen Meinungen. Unser Basisszenario bleibt, dass sich die durchschnittlichen US-Importzölle letztendlich bei etwa 14 Prozent stabilisieren werden. Das scheint noch gerade so zu bewältigen zu sein. Bislang hat sich die Einführung von US-Importzöllen als weniger schädlich erwiesen als befürchtet. Verbraucher und Unternehmen dürften die Verschnaufpause nutzen, um sich auf die neuen Gegebenheiten einzustellen.

Bei festverzinslichen Wertpapieren dürfte die Aussicht auf einen geringeren Renditeunterschied zwischen den USA und anderen entwickelten Märkten den Dollar weiter schwächen. Die Anleger diversifizieren zunehmend weg von US-Vermögenswerten. In allen Regionen bleiben die Spreads nahe ihren Mehrjahrestiefs, gestützt durch starke technische Faktoren (anhaltende Zuflüsse, gesunde Primärabsorption) und robuste Fundamentaldaten.

Kurz gesagt: Derzeit sieht alles gut aus, aber es bleibt nur wenig Spielraum für Fehler jeglicher Art. Und nach den Erfahrungen, die wir alle in diesem Jahr bisher gemacht haben, ist die nächste politische Nachricht, die für Unruhe an den Märkten sorgt, oft nur wenige Minuten und einen Social-Media-Beitrag entfernt. All dies könnte die anhaltende Attraktivität von Gold als mögliches Diversifikationsinstrument für Portfolios erklären, nachdem es seit Jahresbeginn bereits um 33 Prozent gestiegen ist.

1) Sämtliche Daten – sofern nicht anders angegeben – stammen von Bloomberg Finance L.P.
www.fixed-income.org

 

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