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Erhöhtes Zinsänderungsrisiko macht marktneutrale Credit-Strategien für institutionelle Investoren interessant

Viele institutionelle Investoren schätzen derzeit das Zinsänderungsrisiko hoch ein und suchen verstärkt nach marktneutralen Strategien. 'Neben Versicherern und Versorgungswerken interessieren sich in zunehmendem Maße auch Asset Manager und Vermögensverwaltungen für marktneutrale Strategien, die das Zinsänderungsrisiko ausschließen sollen', sagt Dr. Peter Oellers von der LBBW Asset Management, der gemeinsam mit Matthias Bruckmeir den LBBW Pro-Fund Credit I betreut.

Denn auf den klassischen Rentenmärkten können institutionelle Investoren wegen des niedrigen Zinsniveaus kaum noch attraktive Rendite erzielen. Vor diesem Hintergrund gewinnen Strategien an Bedeutung, deren Wertentwicklung weitgehend unabhängig von der Zinsentwicklung sein soll. Sollten die Notenbanken demnächst ihre Niedrigzinspolitik aufgeben und die Zinsen erhöhen, könnte ein Anstieg der Renditen über fallende Anleihekurse die Performance von Long-only-Credit-Strategien negativ beeinflussen.

Niedrige Volatilität gewünscht
Marktneutrale Credit-Strategien sollen Investoren hingegen nahezu unabhängig von der Zinsentwicklung machen. 'Wir richten unsere Strategie zu jedem Zeitpunkt marktneutral aus und vermeiden so eine allzu große Anfälligkeit für starke Marktbewegungen', betont der Fondsmanager. Damit kommt der Experte dem Bedürfnis vieler Kunden nach einer stabilen Performance bei geringer Volatilität entgegen. Die Volatilität des Fonds liegt seit Auflage vor 3 Jahren bei 1,66% p.a.. 'Für Investoren, beispielsweise Versicherer oder Pensionskassen, die auf dauerhaft stabile Erträge angewiesen sind, ist nicht nur ein möglichst geringer maximaler Drawdown wichtig, sondern auch die Zeitspanne, in der dieser Verlust wieder eingeholt worden ist', sagt Dr. Oellers. Der maximale Drawdown des LBBW Pro-Fund Credit I liege seit Fondsauflegung vor 3 Jahren bei 2,65 Prozent. Der Fonds konnte diesen Verlust innerhalb von 14 Wochen wieder wettmachen.

Geringe Korrelation zu anderen Asset-Klassen
'Für institutionelle Anleger ist im aktuellen Marktumfeld besonders wichtig, dass ergänzende Strategien nur gering korreliert sind zu den Asset-Klassen, die der Kunde bereits im Portfolio hält', sagt Dr. Oellers. Um die marktneutrale Strategie umzusetzen, gehen die Fondsmanager Long- und Short-Positionen auf das liquide Investment-Grade-Universum von Unternehmensadressen und auf die iTraxx-/CDX-/und Sovereign-Indexfamilien ein. Außerdem erwerben die Experten Credit Default Swaps auf ausgewählte Einzeltitel. Dr. Oellers und Bruckmeir nutzen sogenannte Relative-Value-Strategien, um durch das Kombinieren von Sicherungsgeber- und Sicherungsnehmer-Positionen dauerhaft stabile Erträge zu erzielen. Beim Investment beschränken sich die Experten dabei auf lineare Kreditkontrakte, um Korrelations- und Volatilitätsrisiken zu vermeiden. Ein quantitatives Optimierungsmodell generiert die Basisstrategie des Fonds, die um ein tägliches taktisches Overlay ergänzt wird.

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Literaturhinweis: BOND YEARBOOK 2012/13 -
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